2:3 Halloween am Hamburger Volkspark

wattiert beim HSV

Diese gelbe Karte wird Ihnen präsentiert von irgendeiner dusseligen Controlling Firma. Controlling, dass ist ja das, was lebendiges versucht be- und greifbar zu machen. Liebe, zu dem eigenen Tun oder meinetwegen auch zum HSV, soll es ja geben, sie einsperrt in Prozesse, weil es sonst diejenigen nicht mehr verstehen und fürchteen, die keine haben.

Und so sangen sie in der Nordkurve ziemlich alleine vor sich hin, während sich der Rest bespaßen ließ, keine Minute unbeschallt. „Booongggg“, noch 25 Minuten zur Halbzeit, präsentiert von einem Möbelhaus für japanische Kleinmöbel, oder einem Sushi-Lieferservice – was auch immer, wo auch immer. Bing: der Ausgleich. Huch, das war aber nicht vorgesehen, dass die hier so mitspielen. Halbzeit. Wir hatten unser Bier vorbestellt, vielen Dank nochmal für die nette Bedienung an die Stewardess in hellblau und an meinen Freund Bernd, der mich freundlicherweise auf diesen Familienausflug in den Altonaer Wald mitnahm.

Wiederanpfiff, Zauberei, Tor. Schön und überlegen, dann können wir uns ja wieder hinlegen. Wie, 2:2 und was soll die Frechheit – kein Elfer, Gegenzug und der Mann mit der Frisur des Tages und der passenden Einstellung zum Spiel, Herr Dante vollstreckt gegen die verschreckten und humpelnden Hamburger. Dann können wir ja einpacken und zurück nach Buchholz, Soltau oder Blankenese.

Oh, wie ich sie verachte, die „ich geh schon mal vor, sonst wird das vom Parkplatz aus so voll“-Spacken, die sieben Minuten vor Abpfiff gehen. Nicht wenige. Die Nordkurve muss derweil immer noch mit sich selbst wechselsingen, weil das mit den Pfefferkuchen-Blöcken nicht geht. So langsam verstehe ich, weswegen die immer so schlechte Laune haben.

Gruen-weisse Mannschaften und meine Anwesenheit im Volkspark scheinen dem HSV nicht zu bekommen. Am Donnerstag bin ich wieder da: bei unserem ersten europäischen Heim-Auswärtsspiel #fcsp

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