Albern

Jimmy Carter einen Antisemiten zu schimpfen, ist selten albern.

So sind Aussagen wie diese reinster gonzo:

“Es war Borat, nicht Jimmy Carter, der eine Menschenmenge in Tucson dazu anstiftete, gemeindem mit ihm zu singen ‘Werft den Juden in den Brunnen’.

Carter hat die gleiche Botschaft.

… lese ich und schüttle den Kopf.

Natürlich muss dieses Buch auf Kritik stossen, man kann es sogar unanständig finden, dass Carter die Apartheid als Begriff bemüht. Letztendlich ist im Sinne des Begriffes ja nichts anderes im Gange dort, nur vergleichen, die Dinge in Israel mit denen in Südafrika darf man nicht, was Carter wohl selbst richtig stellt – am Ende. Und das darf man dann unanständig nennen, wenn man dann will. Ein Antisemit wird Carter aber dadurch noch lange nicht, wenn er klarstellt:

We discussed the word “apartheid,” which I defined as the forced segregation of two peoples living in the same land, with one of them dominating and persecuting the other. I made clear in the book’s text and in my response to the rabbis that the system of apartheid in Palestine is not based on racism but the desire of a minority of Israelis for Palestinian land and the resulting suppression of protests that involve violence. Bishop Tutu, Nelson Mandela, and prominent Israelis, including former attorney general Ben Yair, who served under both Labor and Likud prime ministers, have used and explained the appellation in harsher terms than I, pointing out that this cruel oppression is contrary to the tenets of the Jewish faith and the basic principles of the nation of Israel.


Jimmy Carter über sein Buch “Palästina: Frieden nicht Apartheid“
Auszüge aus einem Artikel für die „Los Angeles Times”

………Die vielen strittigen Angaben, die Palästina betreffen, und die Wegstrecke zum Frieden für Israel werden intensiv unter Israelis und überall in anderen Nationen diskutiert – , aber nicht in den Vereinigten Staaten. In den letzten 30 Jahre habe ich die schwerwiegenden Einschränkungen auf jeder Freien- und ausgewogenen Diskussion der Fakten miterlebt und erfahren. Diese Abneigung, die Politik der israelischen Regierung zu kritisieren, ist durch den Außergewöhnlichen, Einfluss auf Bemühungen des Amerika-israelischen politischen Aktionsausschusses und der Abwesenheit von signifikanten gegensätzlichen Stimmen verursacht………….

………..Was noch schwieriger zu erfassen ist, ist, warum die redaktionellen Seiten der größeren Zeitungen und Zeitschriften in den Vereinigten Staaten ähnliche Selbstzensur üben und über die von ihren privaten Korrespondenten im heiligen Land eindringlich ausgedrückten Beurteilungen ziemlich entgegengesetzt berichten……….

……..Mein Buch, “Palästina: Frieden nicht Apartheid, “ist Events und Veranstaltungen in Palästina und nicht in Israel gewidmet, wo Demokratie vorherrscht, Staatsbürger zusammen leben und ihnen gesetzlich gleicher Status garantiert wird………

………Das Buch beschreibt die abscheuliche Unterdrückung und Verfolgung in den besetzten palästinensischen Gebieten, mit einem steifen System von erforderlichen Durchläufen und strenger Trennung zwischen Palästinas Staatsbürgern und jüdischen Siedlern, der West Bank. Eine enorme Gefängnismauer ist jetzt unter Konstrukt, sich schlängelnd durch das, was links von Palästina ist, um mehr und mehr Land für israelische Siedler zu umfassen………….

……….Offensichtlich verdamme ich Gesetze des Terrorismus oder der Gewalttätigkeit gegen unschuldige Zivilisten, und ich zeige Information über die Opfer auf beiden Seiten………
A.Mente

Quelle: L.A. Times, übersetzt vom Kapitalismus Blog, Danke!
Foto: Wikipedia.de

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