Bandspiel

MCWinkel ist es gewohnt, von seinem Twen-Ich zu sprechen. Er hat eine übergesunde Distanz zu sich selbst. Zumindest bevor er sich das mit WD? (BILDabkürzung für Wetten Dass ..?) in den Kopf gesetzt hat. Sowas kann ich nicht unterstützen. Dann schon lieber das hier.
Aber ich schweife ab. Ich wollte eigentlich darüber berichten, dass mich dieser Beitrag bei Johnny daran erinnert hat, was man so für dummerhaftige Spielchen in der Eppendorfer Stamm-Diskutier-“meine beste Zeit ist seit zehn Jahren vorbei”-Kneipe gespielt hat, wenn gerade nichts anderes anlag.

Das Bandspiel. Das Bandspiel ist ganz einfach. Muss es auch sein, denn es ist ein Spiel ‘Für in der Kneipe spielen’ (seit der Westwerbung soll diese Art des Satzbaus durchgehen). Einer, meist der Cliquenclown, startet mit einer Band, sagen wir ABBA. Dann muss der Nebenmann/-fru mit dem letzten Buchstaben, hier auch ein A wie putzig, weitermachen.

Bei jeder Runde kommt der Punkt an dem einer dann Anthrax sagt. Uff. Eine Band mit “X”. In unserer Runde rief der erste, der in die X-Falle ging dann immer fröhlich: X-mal Deutschland. Damit hatte er unser kollektives Bandgedächtnis an Bands mit X bereits voll ausgeschöpft. Wir wussten, der Nächste der an ein “X” geriet, der war draussen.

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