Beherrschen

Ich bin mir sicher, wenn ich nachschaue, dass es bei den Ausschreitungen, die zum Altonaer Blutsonntag führten, auch kommunistische Gewalttäter gab. Die meisten waren zwar wütend, aber friedlich, bevor sie von der Hamburger Polizei zusammengeschossen wurden.

Sieht man sich die Medienberichte und Reaktionen heute an, auf die Auseinandersetzungen der von Hamburgs Senat angeheuerten Polizei (aus Sachsen bspw., sic!) und ihre in sozialen Medien belegten Aktionen gegen friedliche Gegendemonstranten, dann ist von den verletzten, entwürdigten und vom eigenen Gewaltmonopol angegriffenen nicht die Rede. Über 30 Verletzte zählt das Hamburger Abendblatt – auf Seiten der Polizei. Die Opfer staatlicher Gewalt gehen im Kreis der Täter auf. So hat alles seine Ordnung.

Wenn nun diese Polizei Gummigeschosse fordert, für Beamte die in einer Vielzahl Täter, Partei und gewaltbereit sind, wie zuletzt der Untersuchungsbericht zum Schweinske Cup bestätigte, dann führt das zwangsläufig in eine Seitenstraße oder einen Platz, auf dem Uniformierte den Antifaschistischen Widerstand zusammenschießen.

“Das vornehmste an Deutschland ist der Antifaschistische Widerstand”, hat gestern eine der Rednerinnen einen Holocaustüberlebenden zitiert, und unser Senat bewegt sich gerade in die Richtung, wo wir einen Punkt erreichen, wo er zur Pflicht wird.

Und angefangen aus Opfern Täter zu machen, haben sie mt ihren zynischen Kommentaren …

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