CDU-Senat in Hamburg: Demokratie? Das wollen die gar nicht.

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Es ist schon merkwürdig. Heutzutage reicht es meist schon, zu behaupten, dass jemand etwas im Grunde gar nicht wolle, was er wolle, um ein Thema abzuschmettern. Und das meist wohl wissend, dass sehr wohl gewollt wird, was auch artikuliert wird.

Oder auch nicht. Da will die BILD Redaktion angeblich nach Berlin. Und dann stellt sich heraus, dass viele doch nicht wollen. Nie wollten. Die shanghaite Willenserklärung ist eine Seuche.

Da will die Deutsche Post der direkten Demokratiebewegung in Hamburg helfen, berichtet das HA, weil das ihrem Image hilft. Ein gelber Postkasten, in Zeiten von Twitter und Co. ja wirklich ein analoges Fossil, als Wahlurne? Tolle PR!

Und die CDU im Hamburger Senat behauptet einfach, dass “die Post die Aktion eigentlich gar nicht wolle”. Sowas.

Da kann man dann auf die Idee kommen, dass das mehr als herbeigewünschte Wirklichkeitsverzerrung ist. Arrogant, direkte Demokratie einfach wegzuwünschen, wegzuleugnen und wegzuboxen. Das ist das wahre Gesicht der bestandswahrenden Zirkeldemokratie.

Dagegen kann man aber etwas tun: Wählen gehen.
Gerne auch per Post. Die Deutsche Post und Hamburg wirds freuen!

“DIESES BLOG IST EIN WAHLLOKAL”
– am 14. Oktober ODER VORHER PER POST wählen für den Volksentscheid!

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