Che Guevara, Pop oder Pipi?

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Irgendwann wirst Du virtuell. Losgelöst von Dir selbst.
Eigentlich von Vorteil, wenn Du das dann nicht mehr erleben musst.

Wie Ernesto Che Guevara, der in einer Reihe mit Marylin Monroe und Elvis an den Touri-T-Shirt-Ständen dieser Welt sein postmortales Pop-Dasein fristet.

Ungefragt, und eigentlich auch ohne noch irgendetwas auszusagen. Denn inzwschen ist das Conterfei da oben so weit weg von der Person, von seinen Vorstellungen und seinem Wesen, dass es nur eine Frage der Zeit zu sein scheint, bis der Hagebau-Markt ein fetziges “mach ihn fertig, bevor er Dich fertig macht” darüber kleistert. Oder -Gott bewahre- der Media-Markt.

“Genau”, würde mir “MM” zustimmen, der mich ja gemeinsam mit einem anderen Freund herzlich auslachte, als ich meinen “Traum” dann doch erfüllte und mir in dem zarten Alter, in dem andere Männer ihre Midlife Crisis leben, ein solches T-Shirt kaufte.

Geht das wirklich nicht? Oder kann man Che in Verbindung bspw. mit dem 1. FC St. Pauli mit neuem Sinn aufladen? Wirkt das eher hohl, oder wie?
Ich bin verwirrt. Ist aber nicht schlimm.

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