Das Zehntel und Hamburger Marathon mal wieder mit Sonnenschein

Wie jedes Jahr, wenn in Hamburg Marathon-Zeit ist, entscheidet sich die Sonne, nun endgültig den Frühling einzuläuten. Bei strahlendem Sonnenschein, immerhin nun mit 25-jähriger Tradition, rauschten die tausenden Marathoni an unserer Wohnung vorbei, hier sind sie immer noch ganz frisch, wenn sie den Ottenser Marktplatz passieren, da schwebt eine Energie in der Luft, die das Herz zum prickeln bringt – und meine Nachbarn übermütig. Dieses Jahr stand einer mit einem flauschigen Schweinchen-Kostüm auf dem Balkon. Den Läufern hats gefallen.

Etwas über 10% haben da die Läufer hinter sich – in etwa, so viel, wie die Kinder beim Zehntel Marathon, der einen Tag zuvor am Millerntor stattfand, zu laufen haben, um sich als Kinder-Marathoni in die Schullisten einzutragen. Die Truppe um meine Tochter hat dieses Jahr einen guten dritten Platz erlaufen (Rotheschule), sie ihre Bestzeit aus dem Vorjahr um zwei Minuten verbessert. Kaum zu ertragen war lediglich der Moderator von 90,3, der uns wie jedes Jahr mit doofen Zoten quälte.

Meinem Dauergrinsen, trotz Flutlichtmast im Kopf, konnte das aber nichts anhaben. Zu stolz war ich auf meine Mädels – und zu frisch noch der magische Abend am Millerntor.

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