Die Droge Aufmerksamkeit

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Die Droge Aufmerksamkeit ist allerdings die Droge des 3. Jahrtausends. Da könnte ich Bände drüber schreiben über diese regressive, infantile Sucht, die mittlerweile nicht nur Teenies, sondern fast alle Erwachsenen bis 50 und drüber erfasst. Wir alle sind nicht frei davon. Nur muss jeder Aufmerksamkeits-Junkie (die krankste Ausprägung in unserer Gesellschaft ist der Stille, der zum Schul-Amokläufer wird) begreifen, dass guter Traffic, auch der über 500, noch lange nicht gleich Aufmerksamkeit und Anerkennung bedeutet. Im Grunde sind alle anerkennungsgeil (= Sucht nach Liebe im Grunde), und es wäre gut, von diesem kranken Pferd runterzukommen. Schmalspurpyschologe Vroni-Bär has spoken.

Das hat mir imponiert.
Das auch ;)

Mit herzlichem Dank für den Hinweis, sonst hätte ich das glatt ignoriert.


Besonders ist dieser hier: “luv it”

Ich gebe Dir völlig recht. B-Z Blogger unterscheiden sich von den wenigen, sogenannten A-Bloggern durch ihren Hang zu Absurditäten, schlechten Erotik-Stories, übertriebener Misanthropie, fatalem Sarkasmus, schlechtem Zynismus oder fanatischem Massenmord.
Die wirklich “normalen”, kritischen und “guten” Blogger mit dem Prädikat “A” finden sich äußerst selten.

Den eigentlichen Durchblick hat allerdings dieser hier:

Ich glaube, Stefan hat da eine ganz realitische Einschätzung. Ein großer Teil des Erfolgs der Immerverlinkten ist doch tatsächlich, dass sie zum einen rechtzeig genug mit ihrem Blog am Start waren (bevor der breiten Öffentlichkeit überhaupt der Begriff Blog irgendetwas sagte) und zudem auch noch hin und wieder einen Scoop am Start hatten. Sei es Jamba, Grup Tekkan oder was weiß ich. Das ist ja auch in Ordnung so, schließlich schreiben sich A-Blogger zum Teil seit Jahren die Finger an Beiträgen, die im Prinzp auch keinen wirklich interessieren, die Finger wund …

.. echt kein schiet.

Und den eigentlichen Zustand der so genannten Blogosphäre beschreibt dieser hier vortrefflich:

Vielleicht kann man die ganz großen Sachen tatsächlich nicht planen, aber ich bin fest davon überzeugt, dass es für einen halbwegs talentierten Textarbeiter auch heute noch kein Problem wäre, sich in der deutschen Top25 festzusetzen.

QED

Ergänze