Bei die Mopo twitterts (update)

mopo twitter

… und kommt gleich mit einem Geheimnis daher. Warum stockt der Aussand der Exportware Nachtausgabe?

update: (via twitter)
Bei der “Hamburger Morgenpost” schlagen die Wogen hoch: Wegen einer fünfstündigen Betriebsversammlung, die erst gegen 20.30 Uhr endete, ist am Dienstag die Nachtausgabe der “Mopo” nicht erschienen. Hintergrund: Die Belegschaft protestiert gegen Sparpläne. Nach Angaben des Betriebsrats will der “Mopo”-Eigentümer, die Mecom Group, in diesem Jahr 4,6 Mio Euro bei der “Mopo” einsparen und im Verlag rund 16 Stellen abbauen. Am Dienstag kam es zur Eskalation, weil eine Erklärung der Mitarbeiter von Redaktion und Verlag gegen die Mecom-Pläne nicht im Blatt abgedruckt wurde. (…)

update2: Offiziell ist das nicht, das gezwitscherte da von “ggü der Kampfbahn”. Die Chefredaktion dementiert, dass die MoPo nun “offiziell” twittert. Das scheint aber jemand aus der Redaktion zu sein, Cem weiß da mehr, will aber nix verraten. #offenes Geheimnis? (via)

Wenn man etwas nicht weiß, soll man fragen. So hat man mich gelehrt. Also habe ich bei Frank Niggemeier, Chefredakteur der MOPO, nachgefragt. Seine Antwort zur Frage nach dem MOPO-Twitteraccount:
“Diese Mopo-Nummer auf Twitter ist ein reines Privatvergnügen (von wem auch immer) und hat mit der Redaktion offiziell nichts zu tun.”
Laut Niggemeier wissen auch die Onliner der MOPO von nichts.

… ansonsten wird weiter fröhlich über alles mögliche geplauscht.

… aber was soll eine Boulevardzeitung mit Twitter anfangen?
… mehr als drei Artikel des Tages hoffentlich.
… meine Prognose: mopo lernt bald, dass zum Twittern eine Redaktion gehört, die das kann und Bock drauf hat. Meine Messlatte, eine mindestens bessere St. Pauli Tweet-Coverage, als die von Jeky und Textundblog in Koop mit mir.

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