Ein Leben in Stopp-Bewegung (Olympus Pen E-p1)

Olympus E-p1 Pen Stop-Motion

Das Leben als Film ist ein beliebtes Motiv – und seien wir ehrlich, spätestens seit den Fanta4, die uns aufforderten unseren eigenen Film zu drehen, der sich Leben nennt, denken wir uns in Farbe und zellolider Dramaturgie.

Da liegt die Idee nahe, die Lebensgeschichte einer Kamera, der Olympus Pen, ebenfalls in einem Lebensfilm zu erzählen. Interessanterweise geht das in Zeiten dialogischer Märkte nicht mehr nur nach dem Erzählerprinzip. In diesem Werbespot fehlt der nicht erzählte Teil der Geschichte, der für den Kunden wichtige: “Sind die Fotos alle mit der beworbenen Kamera erstellt worden?”, interessiert hier. “Ist das nicht Verschwendung von Film?”, fragt ein anderer. Fragen, auf die Olympus in der Kommentarsektion bei YouTube nicht antwortet. Und so ist der Film schön anzuschauen, meinetwegen genial, aber es fehlen eben wesentliche Bestandteile, der Dialog bspw.. Am Ende für mich enttäuschend: es ist eben nur eine Digitalkamera, wenn auch eine hübsche. Den Sucher bspw. muss man extra kaufen.

Der Film besteht aus über 60.000 Einzelbildern. 9600 Fotos wurden entwickelt, 1800 davon wurden dann an über 20 verschiedenen Locations ausgelegt und wieder fotografiert und dann am Computer alles in Handarbeit zusammengesetzt, ohne den Einsatz einer Filmkamera.

… und doch hätte man imho darauf achten können, die Szenen, die in der 1980ern in New York spielen authentischer zu gestalten. Die Türme des World Trade Centers wären dann im Bild oben wohl zu sehen.

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