Erfinder des „Gonzo-Journalismus“ begeht Freitod.

via Ringfahnder MIG:
Ein großer Mann ist freiwillig von uns gegangen. Der 67-jährige US-Schriftsteller und Journalist Hunter S. Thompson hat Selbstmord begangen.

Hunter S. Thompson ist im Grunde einer der geistigen Väter von ring2.de. Außer dieser, ihm wohl unbekannten Inspiration, ist er in Deutschland vor allem wegen seines Romanes „Fear and Lothing in Las Vegas“ berühmt geworden.

Montag, 21.02.2005, 8:06

„Gonzo-Journalist“ Hunter S. Thompson begeht Selbstmord

Der US-Schriftsteller und Journalist schuf mit scharf formulierter Gesellschaftskritik im Grenzbereich zwischen Journalismus und literarischer Fiktion einen eigenen Stil, der als „Gonzo-Journalismus“ bekannt wurde.

Los Angeles, 21. Februar (AFP) – Der US-Schriftsteller und Journalist Hunter S. Thompson hat Selbstmord begangen. Der 67-jährige habe sich allem Anschein nach am Sonntag in seinem Haus in Woodley Creek im US-Bundesstaat Colorado erschossen, sagte eine Behördensprecherin des Landkreises Pitkin County. Weitere Angaben zum Tod des Schriftstellers, den manche Kritiker zu den bedeutendsten US-Autoren des 20. Jahrhunderts rechnen, wollte die Sprecherin zunächst nicht machen. Thompson schuf mit scharf formulierter Gesellschaftskritik im Grenzbereich zwischen Journalismus und literarischer Fiktion einen eigenen Stil, der als „Gonzo-Journalismus“ bekannt wurde. Seinen bekanntesten Roman veröffentlichte er 1971: „Fear and Loathing in Las Vegas“ (deutscher Titel: „Angst und Schrecken in Las Vegas“). Fünf Jahre zuvor war er durch sein Buch „Hell’s Angels“ bekannt geworden, in dem er seine Beziehung zu der damals weithin gefürchteten Rockergruppe schildert. pw

Quelle. http://www.newsroom.de/news/display/index.cfm?pid=$CQIUKUHPMSFJ