Euphoria Sanktpauliensis

Euphorie – “subjektiv temporäre überschwängliche Gemütsverfassung”

Wir könnten gewinnen, wenn jetzt alles gut geht könnten wir gewonnen haben, wenn … diese Anspannung löste sich da mitten in der letzten Woche in einem Abpfiffschrei. Inmitten dieser enttäuschten Rauten ein sehr subjektives HOCHGEFÜHL. Gewonnen. Verdient, dann der 2. Gedanke, inneres Lächeln, nein natürlich nicht, aber das macht es fast noch schöner, das in diesem Tempel der Leistungsschau junger Männer. Nach ein paar Tagen trägt dann dieser Aufwind nicht mehr. Irgendwie war es einem immer klar, dass man berauscht auf dünnem Eis feiert – schön ist es gerade deswegen, aber endlich.

Wespen sind es gewesen, die uns das zeigen durften, das Vorbangen war zuende, das Grinsen auch. Eine Art Dankbarkeit stellte sich ein, am Ende der Woche in der Dortmunder Fremde, ein tiefes angstfreies Mögen.

Dünn ist die Schicht des Glücks beim FC St. Pauli derzeit und keine Vorfreude mehr.
Vor Hannover 96 habe ich richtig Bange.

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