FCSP: Leistung braucht Demut!

„Wer heute nicht singt, braucht am 27.2. gar nicht …“

Es ist der ewige Kampf der Extistenz gegen den Traum, der das 0:0 am Millerntor heute so gerecht erscheinen lässt. Wenn man, so wie ich, an die Magie an diesem Ort glaubt, dann muss man sich nicht wundern, wenn Leistungs-Aufrufe, wie die des USP vor dem Spiel (s.o.) Westerwellsche Effekte auslösen. Wenn man nur Leistung will, dann wird man auch nur Leistung bekommen, oder daran gemessen. Basta, dann bleibt für das Sein oder die Magie kein Platz, denkt da mal drüber nach, wenn ihr das nächste Mal „Aufstehen, Aufstehen“ singt, wie nah das an Guido Westerwelle dran ist, und wieso das in die Hose geht.

Fröhliche Demut war dann auch bei den Gästen aus Frankfurt zu beobachten heute, unvorstellbar groß die Geste, nach der Aufforderung „Gästeblock“ mit „Sankt Paulé“ zu antworten. Das Unvermögen mit „Forza FSV“ oder ähnlichem zu antworten hat dann auf dem Platz das Siegtor verhindert. Gut so.

Auch gut, dass Morena und Gunesch die beiden in Topform waren heute gegen den FSV Frankfurt. Und wie bezeichnend, dass Stani sich nicht traute, mit Boll die Brechstange rauszuholen, wo wir die Schönheit schon verspielt hatten mit unseren unlauteren Forderungen. So gerade richtig und gerecht war dieses Unentschieden, dass ich aus lauter Trotz mich anstelle am 27.2. – nur damit dem Übeschwang etwas Ruhe entgegen steht. Energische Ruhe :)

6 Antworten

  • Übrigens auch bezeichnend, dass uns erst 10 Minuten vor dem Ende wieder sowas, wie der Roar gelang am Millerntor – und noch bezeichnender, dass der zwischen Süd (Ost) und Gegengerade entstand. Brechstange halt :)

  • Ich konnte das ja nur am AFM-Radio und LIGA-Stream verfolgen -der dankenswerterweise ohne Kommentator und fast perfekt synchron mit AFM lief- und schließe mich den Eindrücken an. Interessant, als ich die „Gästeblock, Gästeblock“-Rufe hörte und die Frankfurter Fans tatsächlich antworteten, wartete ich auch auf irgendwas FSV-mäßiges als Antwort und war… irgendwie merkwürdig berührt als nichts kam. Ich empfand es als überheblich. So für mich alleine hier.
    Aber ich bin nicht alleine damit. Und auch deswegen stehe ich mit genau Ihnen an am 27.2.

    Das Ergebnis geht komplett in Ordung, Frankfurt hat gemacht, was es konnte und das sehr gut. Und da wir nicht gemacht haben, was wir können, haben wir uns auf Augenhöhe getroffen.

  • Manchmal bin ich froh, dass ich von diesen Dingen nichts mitbekomme. Dafür bin ich zu stark auf’s Spielgeschehen fokussiert. Ich habe nur gefühlt, dass es lauter war als sonst und das finde ich bei dem höhepunktarmen Spiel bemerkenswert.

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