Fieser BKA Virus-Hoax: “Bundeskriminalamt BKA” Ermittlungsverfahren Nr. 188667

Heute morgen im Morgenmagazin haben sie schon vor dem BKA-E-mail-Virus gewarnt, “Anti-Viren Programme könnte dieses Virus noch nicht erkennen”. Das eigentlich neue daran ist aber, dass sich keine putzigen Sätze im typischen Bedienungsanleitungsdeutsch darin finden.

Dieser Hoax spricht sogar 1a behördisch:

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Herunterladen von Filmen, Software und MP3s ist illegal und wird mit bis zu 5 Jahren Freiheitsentzug bestraft.
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Ihr Rechner unter der IP 212.227.116.110 erfasst wurde.
Ihre Daten wurden uns von Ihrem Provider zu Verfügung gestellt und eine Strafanzeige wurde erlassen.
In dem angeführten Anhang finden Sie die Strafanzeige mit dem Aktenzeichen Nr.:# 130067
Drucken Sie diese bitte aus und faxen Sie diese mit einer Stellungname an uns zu.
Eine Kopie der Strafanzeige wird Ihnen in den nächsten Tagen schriftlich zugestellt.

Hochachtungsvoll
i.A. Jürgen Stock

Bundeskriminalamt BKA
Referat LS 2
65173 Wiesbaden
Tel.: +49 (0)611 – 55 – 12331
Fax.: +49 (0)611 – 55 – 0


Herr Stock war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Sein Telefonanschluß ist besetzt.
Inzwischen warnt das BKa auf seiner Website ebenfalls vor dem Virus. Auch in 1a behördisch:

Das Bundeskriminalamt warnt dringend davor, den Dateianhang der E-Mails zu öffnen. Es handelt sich um eine derzeit noch nicht näher zu klassifizierende Schadsoftware, die sich unter Umständen beim Öffnen automatisch per E-Mail an die im Adressbuch des Rechners gelisteten Adressen weiterversendet oder weitere Schadfunktionen auf dem Rechner ausführt. Die Mehrheit der aktuellen Virenschutz-Scanner erkennt die Datei zur Zeit nicht als Schädling.

Kleiner Tipp: Schalten Sie doch auf der angegebene Telefonnummer eine Bandansage. Das hilft vielleicht.

Das BKA bittet von einer Weiterleitung an die Behörde abzusehen.

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