Germanische Medizin und die Richtungslosigkeit der Piratenpartei #DanielaScherler

Die Germanische Neue Medizin steht im Gegensatz zum anerkannten medizinischen Wissensstand. Der Krebsinformationsdienst des deutschen Krebsforschungszentrums,[5] die deutsche Krebsgesellschaft,[1] die Schweizerische Studiengruppe für komplementäre und alternative Methoden bei Krebs,[2] die Bayerische Krebsgesellschaft,[6] weitere Wissenschaftler[7][8] sowie Ärztekammern und Verbraucherzentralen[9] widersprechen den Behauptungen Hamers. Auch von Seiten der „ganzheitlich orientierten Medizin“ wird Hamers Gedankengebäude als nicht substantiiert bezeichnet und ein Wirknachweis gefordert.[10] – wikipedia

Die größte Gefahr der Piraten ergibt sich imho ja aus ihrer unklaren politischen Verortung. Nur so können Menschen, wie Daniela Scherler, die Partei in Bredoullie bringen, weil sie vielleicht zu Netzthemen eine adäquate Haltung hat, zu anderen aber eine imho schlimm menschenfeindliche:

Marc Scheloske und Richard Joos haben sich Scherlers Werke mal genauer angesehen und sind dabei auf bedenkliche Äußerungen gestoßen. Frau Scherler ist Politikwissenschaftlerin und keine Ärztin. Trotzdem äußert sie sich in ihrem Buch zu Krankheiten. Sie hängt dabei der aus meiner Sicht extrem ekelhaften Weltsicht an, die Kranken selbst die Schuld an ihrer Krankheit gibt. Wer Krebs oder AIDS hat, war einfach geistig nicht gut genug drauf. – scienceblogs

Da hilft es auch nicht, wenn die Fraktion sich zurückzieht: “Daniela Scherler ist als FGF der Piratenfraktion angestellt und solange ihre persönlichen Ansichten ihre Arbeit für die Fraktion nicht behindern, spielen diese für uns auch keine Rolle.”

Ich bin ein Nerd, zugegeben. Und ein Freibeuter im Geiste. Ich kann die Piraten aber nicht wählen, wenn sich lauter Technokraten-Esoteriker und _innen da fröhlich positionieren können, ohne dass sich die Piraten eindeutig verorten. Nach links. Damit sie nicht, wie gerade in Berlin, rechts der CDU sitzen müssen.

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