Gestrandet in Altona – Streik bei der NOB versaut Schulkindern die Klassenfahrt

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Die erste Klassenreise ist etwas Besonderes, alle Kinder sind aufgeregt.
Ausgerechnet am Montag, wenn dutzende Hamburger Schulklassen auf Klassenreise fahren, streikt die Nord-Ostsee-Bahn (NOB). Die Klassenfahrt droht zu scheitern, bevor sie eigentlich begonnen hat.

+++ 9:01 Der Zug NOB 81748 fällt aus, die Damen und Herren im DB-Servicecenter fühlen sich nicht zuständig.

++ 9:10 Autozüge entladen sich, die Kinder warten in Blauem Dunst. Alternativen: Busreisen?

++ 9:25 Anfrage bei der NOB, wie sie gedenkt die Schulkinder nach Niebüll zu befördern.

++ 9:40 Ein merkwürdiger Tipp aus dem Servicepoint macht die Runde, einen Bus zu chartern und der NOB in Rechnung zu stellen.

++ 9:50 Lehrer entscheiden sich, auf den übernächsten Zug zu warten. Schulklassen Fluten den Bahnhof. So langsam wird’s eng. Informationen Fehlanzeige!

++ 10:30 Lehrer und Kinder sind in der Gemeinde der Altonaer Petri-Kirche untergekommen und organisieren nun Busse für den Fall, dass die Klassen nicht den 11:30 Zug nehmen können. Da das Mittagessen auch nicht planmäßig erreicht werden kann, muss auch hier behelfsmäßig organisiert werden.

++ 11:30 Die beiden Klassen sind vollständig im übernächsten Zug nach Niebüll mitgekommen. Aufgeregt, ein wenig sauer über die Nicht-Kommunikation der NOB und hungrig gehts auf in eine aufregende Woche. Eines der Ziele, die Gemeinschaft der Klasse zu stärken ist schon einmal auf die Probe gestellt, bevor man in der Herberge ankam. ;( ;)

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