Google, DoubleClick: Daten auf Vorrat?

»Google weiß bereits jetzt schon viel mehr über mich als irgendein Staat, der meine Festplatte durchsucht«, befindet der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Hartmut Lubomierski.
Bloß weil die Dienste von Google kostenlos seien, seien sie nicht umsonst.

… lese ich in der ZEIT.

Da darf man die Frage stellen, ob das Engagement gegen die Vorratsdatenspeicherung eigentlich den falschen Adressaten hat?
Gibt es ein Grundrecht auf Surfen ohne Datenspeicherung? Wo?

Wenn sich privacy-Aktivisten und Datenschützer zusammen organisieren, könnte das Wort “Informationelle Selbstbestimmung” der erste Exportschlager der Deutschen Sprache seit langer Zeit werden.



Übrigens:

Eine internationale Vergleichsuntersuchung von Privacy International aus dem Jahr 2006 kommt zu dem Ergebnis, dass das Datenschutzniveau der USA etwa dem von Thailand und den Philippinen entspricht. Es gebe in den USA „wenige Sicherungen und eine verbreitete Überwachungspraxis“. In keinem anderen Land sei der gesetzliche Schutz persönlicher Daten und die unabhängige Kontrolle der Datenverarbeitung so gering wie in den USA.

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