Hauptsache nicht Establishment

Der Sieg von Obama in Iowa ist vor allem eines: Der Ausdruck des unbedingten Wunsches nach einer neuen Politik. Einer Politik, bei der neue, unverbrauchte Männer in den Status des Retters erhoben werden (für Frauen sieht das inzwischen wohl schlechter aus), die mit dem neokonservativen Establishment nichts zu tun haben. Immer noch trauen und vertrauen die Amerikaner ihrer Demokratie, der Institution des Präsidenten. Und genau so präsentiert sich Barrack Obama in Iowa.

Eine hoffnungsvolle Entwicklung, die enorm auch hier in Deutschland wahrgenommen und interpretiert wird. Kein Blog von Rang, dass sich dieses Themas nicht annimmt.

Habe Freitag mit Saniti zusammengesessen und darüber palavert, offline in seinem Büro. Die Hoffnungen, die die Menschen in ihn setzen, könnten Obamas größte Gefahr sein, zumal, wenn er dann Präsident wird und anfängt umzusetzen, was er heuer verspricht. Dann erwarte ich eine Wiederholung der Geschichte und ein weiteres Zeichen der Macht, und ihrer eigentlichen Inhaber in den USA.

Ergänze