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HSV FC St. Pauli Abendblatt Werbung

St. Pauli ärgert sich:

Wer sich so einen Verein wünscht, der ein solches Logo haben könnte, der war auch beim Tag der Legenden am vergangenen Wochenende – der konnte sich dort ein gutes Bild machen davon, wie die Eventmaschine aussieht, wenn sie jeden Widerstand am Millerntor eines Tages vertrieben und die Erlebnishungrigen aus dem Stellinger Parkhaus ins Stadtinnere verzogen hat.

Und die Rauten auch:

An Bushaltestellen wirbst Du seit heute (?) für ein „respektvolles“ Derby. Leider lässt Du dabei jeglichen Respekt für die Fans beider (!) Clubs vermissen.

seine Fußballkompetenz hat das Abendblatt beschädigt.
In Sachen HSV genauso, wie in Sachen FC St. Pauli.

3 Antworten

  • Sorry, da bin ich mal nicht bei Ihnen, ich finde das reichlich übertrieben, mein ausführlicher Kommentar ist bei hagelunddingens noch nicht freigeschaltet, daher hier als Zitat:

    „„Honi soit, qui mal y pense“ – diesen Grundsatz wenden Sie gerne an, wenn es um den Aufruf zur Kiezflutung Ihrer paar Auserwählten geht, der nachlesbar selbst in Ihren eigenen Reihen nicht unkritisch aufgenommen und in die Nähe der Provokation gerückt wird. Leider findet er im Falle des Abendblattes keine Anwendung, hier wird böse Absicht unterstellt. Unterstelle ich jetzt im Gegenzug, dass, wer automatisch böse Absicht unterstellt, selbst zumeist in böser Absicht handelt?
    Wie pantoffelpunk schon sagte, das ist eine Betrachtung von außen, die sich sicherlich nicht der ganzen Tragweite bewusst ist beim „Mix“ der Vereinssymbole und das als vorsätzliche Schändung zu betrachten, scheint mir dann auch ein wenig nah am Verfolgungswahn.

    Ich teile leider die Bedenken eines der Vorkommentatoren, dass es sich bei einer Obsession im „engeren medizinischen und psychologischen Sprachgebrauch … um eine unangenehm bis quälend, der eigenen Person als zugehörig erlebte Zwangsvorstellung oder -handlung“ handelt, die sicherlich nicht dazu beiträgt, Sachverhalte differenzierter zu betrachten.

    Einem kritischen Meinungsäußerer zu unterstellen, er sei wohl ein Eventfan, ist argumentativ auch ein bisschen dürftig, aber passt ins Muster. Sie sollten nicht davon ausgehen, dass Ihre Devotion zu Ihrem Verein der einzig gültige und akzeptable Maßstab ist, das ist schon im Ansatz ungeschickt.

    Eine gewollte Hysterieschürung sehe ich zur Zeit nicht, die bisher einzigen Ereignisse, die bewusst und gezielt angestossen wurden, waren der Überfall in Altona und der Aufruf an alle Kartenlosen, den Kiez zu bevölkern. Im Vergleich dazu erachte ich die Aktion des Abendblatts als im Kern wohl gut gemeint, im Ergebnis verunglückt. Aber diesen Hype, der jetzt von beiden Seiten betrieben wird, finde ich unglücklicher.“

    Ich weiß auch nicht genau, ob es die Aufgabe eines „Außenbetrachters“ ist, sich in die Obessionen der Fans einzuleben, ob das wirklich noch zur geforderten Fußballkompetenz gehört, kann ich jetzt so nicht nachvollziehen.

    Wie gesagt, sicherlich nicht schlecht gemeint, nur dumm gelaufen. Sich da jetzt so draufzuhängen und darauf leicht nationalistisch angehauchten Fahnenstolz zu packen… naja.

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