Raute Dich: HSV-Flashmob auf dem Hamburger Rathaus – laues Chörchen

Flashmobs haben in Hamburg ja eine gewisse Tradition. Man könnte auch sagen, massenmedial wirksam sind sie hier geworden, letztes Jahr zum “Alle so Yeahh!”-Flashmob zum Besuch der Kanzlerin. Nun haben sich am Vorabend des Halbfinal-Hinspiels der St. Ellinger (HSV) gegen Fulham HSV-Fans zu einem Flashmob-Singen am Hamburger Rathaus verabredet. Unter zuhilfenahme des Vereins und des Hamburger Abendblattes, das mit seiner Ankündigung und Promotion sicher zu der einigermaßen stattlichen Anzahl HSV-Fans beitrug, die sich da eben versammelten, der Versammlung aber irgendwie das “flashige” nahm.

Einerlei. Lotto stieg dann gegen 18:00 Uhr auf das zufällig da rumstehende Podest, vor seine Fans und die 12 EB-Teams des Regional- und Küchenfernsehens, um dann ziemlich lau vorzusingen. Erstaunlicherweise kam der Chor dann ebenfalls ziemlich leise zurück. Vielleicht wollte man den Bürgermeister auch nicht bei seinem Mittagsschläfchen stören.

Ich habe mich dann schnell entfernt, zum einen, weil einigen strammen Maxes neben mir meine braune Kapuze auffiel und weil ich da einfach nichts zu suchen hatte. Auf dem Weg zurück zum Gänsemarkt, dem Ausgangspunkt der Mob-Kultur in HH, habe ich mich dann stimmlich und mental gereinigt, und mit einem Gegengeraden-Steher das Herz von Sankt Pauli angestimmt.

Herausgekommen ist eine der seltenen Folgen von Rückwärts-TV:

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