Kaioo vs. StudiVZ und das „StasiVZ“-Dilemma

Bild 4.pngMeine Oma hat sich immer mitleidig gezeigt, wenn sie mich beim Dame spielen mal wieder in eine Zwickmühle manövriert hatte.

Heimlich hat sie sich bestimmt diebisch gefreut.

So ähnlich stelle ich mir das heute beim yasn (yet another social network) kaioo vor. Ein Video, das sich sehr eindeutig gegen StudiVZ richtet, die Plattform als „StasiVZ“ beschimpft und zum Wechsel zu Kaioo aufruft, ist heute in meinem Feedreader aufgetaucht – und bestimmt nicht vom Recht auf Freie Meinungsäußerung gedeckt.

In dem Clip bezeichnet ein maskierter Rapper namens Stasido die dem Medienkonzern Holtzbrinck gehörende Plattform als StasiVZ. Mit Einblendungen wird dem Zuschauer suggeriert, dass die von StudiVZ-Nutzern eingestellten Daten auf der Plattform nicht sicher seien. Gleichzeitig macht der Rapper Werbung für den Wettbewerber Kaioo.

Ein Schelm, der die Gründer von kaioo dahinter vermutet.

Der Kaioo-Gründer und Geschäftsführer Thomas Kreye bestreitet jede Beteiligung an dem Web-Film: „Das Video hat mit Kaioo nichts zu tun.“

Ein Dummkopf, der wechselt, ohne sich den Datenappetit dieser „gemeinnützigen“ Plattform mal genauer anzusehen.

Sowas herrliches.

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