lieblnk (4) – Jugenderinnerungen

“Wie fändet ihr das, wenn ich mir eine Tellerlippe stehen lasse?”
Mit Daumen und Zeigefinger zog er die Unterlippe runter, bis aufs Grübchen.
“Zu spät”, meinte Karlos, “da musst du schon als Kind mit anfangen.”

… sind ja mächtig Mode dieser Tage. Kommt wohl daher, dass viele Autoren, die ich kenne und lese, eben die magische “Ende 30”-Nummer in sich herumschieben. Oder weil seit Mitte der 90er nichts Weg weisendes mehr passiert ist. Oder weil mir meine mittelalterliche Wahrnehmung das vorgaukelt.

Sei, wie es sei, ich habe mich heute Morgen über eine Blogperle der besonderen Art gefreut.

“Eigentlich eine schöne Idee, das mal themenbezogen zu machen, eine Art Lieblnk-Carneval”, muss ich mal mit Rob drüber sinnieren …

2 Replies

  • Ich wehre mich, was meine Person angeht, gegen die “Jugenderinnerung”. Was ich da geschildert habe war eine Lebensphase, die von 18 bis Mitte 30 reichte, und ich überlege mir ganz ernsthaft, ob es nicht einen Weg dorthin zurück gibt.

  • Wenn es den gibt, den Weg zurück, dann ist der Begriff Jugenderinnerung allerdings falsch.

    Dann denke ich einfach an die Texte, die ich bei Max dem Spreeblickenden oder bei MC Winkel oder oder gelesen habe – bin nur zu faul den Link zu ändern.

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