Magie an der Wedau

Unverhofft kommt oft. Manchmal fügen sich Dinge, innerhalb von Minuten oft, so wie meine Heimreise aus Düsseldorf gestern. Ich war ein wenig länger geblieben, weil ich ein Gespräch noch unbedingt führen wollte.

Es sollte sich lohnen – in zweierlei Hinsicht.

Als ich am Nachmittag in den IC nach Hamburg-Altona stieg, huschte mein Blick über die Stationen, durch die mich mein Zug bringen sollte. Duisburg war die nächste, nicht ganz eine halbe Stunde entfernt. Da der Feierabend nahte, hatte ich mir eigentlich vorgenommen, das Spiel des magischen FC an der Wedau (Hellmich-City) über das AFM-Webradio-Telefon zu verfolgen, als ich kurzerhand eine E-Mail an meine Bezugsgruppe netpirates schrieb, ob nicht jemand gewichtige Gründe für ein vorzeitiges Aussteigen hatte – in Form einer Stehplatzkarte im Block Q. Gabi hatte dann die schlagenden Argumente parat, das isländische Tief war Schuld, dass es sie alleine mit 2 Karten im Gepäck nach Duisburg zog.

Eine davon war nun meine, und sollte meine Auswärts-Bilanz schlagartig verbessern. Bisher hatte der FC St. Pauli nämlich immer gegen meine Mithilfe verloren, wenn ich ihn mal auswärts begleitete. Das war immer in Bayern gewesen, in Augsburg und München – und alles vor dieser Saison.

Pünktlich um kurz vor 18:00 gelangten wir mit den bestens organisierten Bussen zum Stadion. Freundlicherweise spielte das Stadion dann noch das „Herz von St. Pauli“ als Aufgalopp zum schönsten Auswärtsspiel meiner zugegeben kurzen Auswärtsfahrer-Karriere.

(Spielbericht folgt, Nachbericht Der Westen)

Nachher war feiern und tollen mit der Mannschaft angesagt – und heiser gings nach Hause …

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