Millerntaler und Berliner Schnellmerker

“FC St. Pauli hat Ärger mit seinen Fans”, headlined Julien Wolff in der Berliner MoPo.
“Anhänger des Zweitligisten protestieren erfolgreich gegen die neuen Marketingpläne ihres Klubs” und meint den Protest gegen den Millerntaler.

Das ist doch nu wirklich kalter Kaffee, der Drops ist gelutscht. Mensch Julien, ihr berichtet fast einen Monat später, als bspw. der Tagesspiegel. Sowas.

Aber recht hat er der Herr von der Aktion gegen den Millerntaler:

Erneuerung ist in St. Pauli immer eine Gratwanderung: Zum einen muss der finanzschwache Verein Geld generieren, um konkurrenzfähig zu sein. Zum anderen muss er seiner Tradition und dem alternativen Publikum gerecht werden, das gegen die Macht des Geldes kämpft. “Ein gewisses Maß an Kommerzialisierung gehört heute dazu. Aber wir wollen uns nicht verkaufen lassen”, sagt Brauns. Damit dieser Balanceakt gelingt, will der Verein künftig noch intensiver mit den Fans kommunizieren. “Es gilt, Kompromisse zu finden”, sagt St. Paulis Geschäftsführer Michael Meeske.

Lese bei Turi2, dass Juliens Artikel auch auf Welt.de veröffentlicht wurde.

2 Replies

  • Habe mich gerade letztens mit einem Alt-St.Paulianer unterhalten, der es auch als aeusserst schwierig -und das ist vorsichtig umschrieben- bezeichnet, einen “passenden” UND zahlungskraeftigen Sponsoren zu finden. Weil irgendwas is ja IMMER verkehrt.

    Das Thema Millerntaler sehe ich aber allenfalls verschoben und nicht aufgehoben. Aber als einziges und ausschliessliches Zahlungsmittel geht das nie durch. Sonst fall ich vom Glauben ab.

  • Ich weiss ja aus eigener Erfahrung, dass eine Lösung so schwer zu sehen ist, wenn man selbst in dem Projekt steckt. Hier ist es aber genauso, wie Du sagst: Millerntaler, meinetwegen. Aber nur, wenn auch immer *normal* bezahlt werden kann!

    Hatte das schon erwähnt, ich würde als Besucher am Millerntor den Taler ja gerne als Andenken behalten, wenn ich sagen wir 60er wäre. Besser noch ich könnte den Rest der kleinen Millerntalerchen auf dem Kiez unter die Leute bringen. Da wird dann ein Schuh draus ;)

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