Mut für ein Netz gegen Nazis

gegen Nazis


Ein Gespräch.

Peter: Haste schon gelesen? Die ZEIT und ihre Schwestern haben ein Portal gegen Rechts gelauncht?
r2*: Ja, habe ich gesehen. Wenn ich das richtig deute, geht das aus dem großartigen Projekt “Störungsmelder” hervor, das ich vor allem wegen dem grundsympathischen Phillip Lahm so mochte.

Peter:
Aber es gibt doch schon so viele Initiativen gegen rechte Gewalt, wie “Mut gegen Rechts”.
r2*: Mensch ja, das ist schon fünf Jahre alt. Schon ein wenig komisch, dass sich Verleger auch im Netz nicht einander einfach anschließen können. So ist man medial bei der Holtzbrink-Gruppe zuhause, wenn man das eine nutzt, bei G+J bei dem anderen. Schon ein wenig bescheuert, wenn das als Konkurrenz betrachtet werden würde.

Peter: Andererseits, wenn man Nazis als “Unberührbare” betrachtet, das Richtige, um einen Diskurs zu leben.
r2*: Warte noch auf den Blogger vom Tegernsee, der die so naheliegende Verbindung zwischen Partyverkleidung und dieser Aktion hervorkramt. Dann kannste Diskurs erleben.

Peter: Und Prominente sind auch dabei.
r2*: Und Bundesligafußballer vom KSC. Wünsche mir Union-Fans und Dynamo-Fangruppen herbei. Erst dann ist das Thema in der Mitte der Gesellschaft angekommen und keine Alibiveranstaltung.

Peter: Der Beratungs- und Wikigedanke, also Erfahrungen auszutauschen und Mittel und Wege finden, wie man sich artikuliert, wehrt und wie man erkennt, der gefällt mir.
r2*: Ich war am vergangenen Donnerstag ja auch heillos aufgeschmissen, weil ich die Codes der jungen Extremen, egal ob rechts oder links, nicht mehr auseinanderhalten kann.

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