//reich & sexy – Narrenfreiheit für Paris Hilton

Jetzt hör ich sie wieder, die morgendlichen Kunden in der Bäckerei am Kolumbusplatz in München, die „Bild“ in der Hand und das Stammherz am rechten Fleck: „Verdient hat sies des alte Flittchen“ und „die denken wohl auch, dass sie sich alles erlauben können, mit all dem ihr Geld“.

Und ich widerspreche.

Lasst Paris Hilton frei, skandiere ich dort vis-a-vis zu den Butterbrezen. Sogar noch mehr:
Gebt ihr Narrenfreiheit!

Soll sie sich doch anpissen mitten in der Nacht und ohne Höschen. Soll sie mit dem Auto rumgurken, voll breit mit allem, was die Straßen-Drogerie in Beverly Hills so anzubieten hat. Wer in den USA schon mal Auto gefahren ist, der weiß, dass 90% der Amerikaner auch nüchtern so fahren, als hätten sie 2 Maß Weissbier intus und dass Autofahren dort eben so einfach ist, dass man wirklich sich nicht gefährden kann gegenseitig. Geht einfach nicht.

Der Gewinn ist dagegen viel höher. Wir hätten wieder eine klare Kaste der Narren, die ihrem schweren Schicksal, auf dem Boulevard der Welt entblößt leben zu müssen nun etwas Positives abgewinnen könnte. Das Recht auf vollkommenen Wahnsinn. Das Recht, oder fast die Pflicht, sich öffentlich und zu unserer Belustigung dramatisch zu zerstören.

Ob das ohne Knast und moralische Aufregung allerdings ähnlich spannend wird, wie Big Brother in der xten Staffel weiss ich nicht. Mal sehen.

Weitere Kandidatinnen:

— Alle mit dem Vornamen „Michael“: George Michael und Michael Jackson zuvorderst.
— Rudolf Scharping und der Radfahrer da, dessen Namen ich immer vergesse. Der sein eigenes Blut trinkt.
— Dieter Bohlen macht das ja sowieso schon so.
— Herr Söder

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.