O’weh oweh #fcsp – und an der Ostsee gibt es keinen Wein

braun weisse scheisse

“Ich habe Tinitus im Auge, ich sehe lauter Pfeifen”

… das hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich diesen feinen Tweet, den ich mir von der ebenso feinen Twitterlesung in Berlin zur re:publica gemerkt habe, so schnell wieder ins Bewusstsein gespült bekomme. Ausgerechnet heute Nachmittag, beim Auseinanderfallen-zuschauen des FC St. Pauli beim (leider immer noch Tabellenletzten Wehen Wiesbaden).

Willi hat es wohl schon geahnt, als der den verkaufsoffenen Sonntag lieber zum Oster-Shopping-Bummel nutzte. Ich habe mich dennoch vor den Fernseher gesetzt und neben dem desolaten Premiere-Kommentator auch noch diesen FC St. Pauli ertragen.

Ich weiss nicht, wo ich anfangen, und wo ich aufhören sollte – jedenfalls war uns fast allen klar, dass das 1:0 durch Ebbers viel zu früh fiel. Geradezu rostockoesk, wie die da in der 2. HZ, Osterhasen gleich, ihre Weichteile spazieren trugen.

“Wenn die so weiterspielen sind wir nächste Saison wieder hier im Rheingau”, unkte das wieder einmal hervorragende AFM-Webradio. “Immerhin wächst hier schöner Wein” … darauf der andere “… und an der Ostsee gibt es keinen Wein” – dem ist nichts hinzuzufügen.

update: Ich finde die Theorie, dass die Bengel da absichtlich verlieren, um ja nicht aufsteigen zu müssen, ja gar nicht weiter hergeholt, als die Vorstellung, dass das Fußballprofis sein sollen. Die Formel allerdings “Gunesch (bspw.) ./. Millerntor = Null” geht zumindest auf.

2 Replies

  • Zu Gunesch sag ich mal lieber nix :-X

    Und ich weiß genau, was ich an Ostern NICHT mache. Meine Dauerkarte wird ohne mich am Millerntor sein. Das war aber schon vorher klar, aus anderen Gründen. Nur im Moment tut es mir einen Tick weniger leid.

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