Reichweiten-Paradigmen-Wechsel

Es ist unerheblich, ob man einen Blog betreibt oder ein anderes redaktionelles Format, wie eine Tageszeitung online, der Wandel ist zu spüren – vor allem ist es ein Wandel der Referrer, also derjenigen Umwelten aus denen Leser zu einem geraten.

Vor noch zwei Jahren lasen im Wesentlichen zwei Gruppen von Lesern diese kleine Postille, Blogleser (meist selbst Blogger, oder Kommentatoren) und Google-Nutzer, die über Suchergebnisseiten (SERPs) hierher gelangten. Inzwischen sind die Umwelten vielfältiger geworden. Vor allem die Tatsache, dass Twitter und Facebook zusammen mehr Nutzer auf ring2 leiten, als Google, ist ein weiterer deutlicher Hinweis darauf, welche enorme Gravitation diese social networks ausüben und welchen Stellenwert sie für die Nutzung von redaktionellen (und anderen) Angeboten im WWW haben.

2 Replies

  • Ja, kann ich mich voll anschließen und wird auch durch Auswertungen verschiedener Projekte bei mir bestätigt, auch wenn man da ein wenig zwischen bestimmten Zielgruppen unterscheiden muss. Vor allem Twitter hat aber real meist noch eine viel höhere Rate als Referrer, weil Links aus Twitterclients von den Analysetools in der Regel als direkte Eingabe interpretiert und nicht als Referrer erkannt werden. Ich habe bei einigen Projekten ein Verhältnis von bis zu 1:10 was Referrer von der twitter.com zu Klicks aus Clients betrift (grob ausgerechnet anhand bit.ly-Auswertungen). Ich will Twitter nicht überbewerten, aber bei webnahen Themen ist das ein wahnsinnig wichtiger Trafficlieferant.

Ergänze