Schönes neues Sankt Pauli

Mit was haben wir es hier eigentlich zu tun? Mit einem Generationenkonflikt? Mit einer Machtprobe, die Fans mit Fans ausfechten, weil ihnen der Präsident zu ungriffig ist, oder einfach über? Was ist denn in den verrückten Wochen los, in denen ich fünf Stunden umsonst angrille, Hooligans des HSV zustimmen muss, wenn sie von der Polizei in Sachen Fußball Verhältnismäßigkeit einfordern, mich für Fanrechte ereifere, dann plötzlich vor Gleichgesinnten stehe, die mir Prügel androhen, meine damit negieren – worum geht es da?

Was genau ist das St. Pauli, dass sich die so genannten aktiven Fans vorstellen? Ein Kollektiv? Eine Art Mate-Zero, in der das Leben so ist, wie es sein soll? Das kommt mir nämlich manchmal so vor, dass hier ein Idealbild zelebriert wird, heruntergedampft auf seine braun-weiss-rote Ästethik – sieht ja auch immer gut aus, das was da auch der Süd kommt. Das Singen als Selbstzweck, das schöne Unterordnen unter die Form ersetzt dann, ja was eigentlich? Das Selberfüllen vielleicht, das Verantworten auch. Aber braucht man als Fans, nach Mitgliedern die machtlosesten Teilnehmer an einer kulturellen Veranstaltung, die sich in profanem DSF-Deutsch Profifußball nennt, nicht eine Art kollektiver Form der Artikulation, die über hübsche Banner hinausgeht, um dann wenigstens medial Druck auszuüben auf diejenigen, die einen ja nur benutzen, um ihre Veranstaltung schön zu machen? Ja, das braucht man. Deswegen ja die große Zustimmung zu der pikanten Protestaktion. Protest der Paulianer, in selber Sache mit dem Aggressor, den Rostocker Fans. Tolles Kino, St. Pauli, so ideal, wie schön.

Dummerweise ist St. Pauli nicht so, wie es sein soll.

Die Kurve der Ultras ist seit mehr als 2 Jahren der einzige Bereich im Stadion, in der man eine Dauerkarte kaufen kann, gut lediglich für eine Saison, aber im Herzen dessen, was man liebt – und das auch noch mit excellentem Blick. Das zieht natürlich auch andere an – und das ist ein Thema der Generationen, ja! In einem Stadion, wie es sein soll, leben auf der Südkurve nur Ultras, oder welche, die sich dem Kollektiv wenigstens fügen, wenn sie schon nicht Mate trinken, sondern Bier.

Dummerweise ist St. Pauli nicht so, wie es sein soll.

Fanrechte, diese ominöse Vokabel, die sich bei jedem in einer anderen Zusammensetzung, aus gefühlten und realen Menschenrechten und Anstand legiert, sind wichtige Reibepunkte in der Ausgestaltung dieser kulturellen Handlung, die wir Fußballspiel nennen. Wie soll da sonst Magie entstehen, ohne die Freiheit, dahin zu gehen, wo man will, wann man will zu schreien (oder auch singen oder auch bangen, unken, strullern) und in der Form, die man will. Sie müssten in der Vereinssatzung, in der Satzung des DFB und in der Hamburger Verfassung verankert werden, so wichtig sind sie.

Dummerweise ist St. Pauli nicht so, wie es sein soll.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man akzeptiert diesen unlösbaren Diskurs darüber, was St. Pauli sein soll, als permanentes Ringen um den richtigen Weg. Ein Ringen der Generationen und Funktionen. Ein Aushandeln mit harten Bandagen, zwischen organisierten Fans, Mitgliedern und Vorstand, Vermarktern und auch der Politik. Immer der demütigen Akzeptanz bewußt, dass man Solidarität sich immer erargumentieren muss – und es Menschen gibt, die trotzdem nur wegen der Wurst und dem Boll ins Stadion gehen – und das ist auch ein Beitrag zur Magie.

Oder man organisiert das über eine Form, die bereits existiert. Seit 100 Jahren bald. Also über den Verein. Dann kommt man dem Vergleich näher, den mir Maik vom Übersteiger heute unter die Nase rieb: wir seien „Streikbrecher“ gewesen. Das geht eben nur, wenn Fußball und das Gestalten und Genießen von Fußball als ähnlich wesenswichtig angesehen werden, wie Arbeit. Dann müsste man einen Weg finden, alle Südkurven-Steher zu Kollegen zu machen. Zu Tarifpartnern des Vereins und der Politik. Ein interessanter Gedanke, der unbedingt weiter diskutiert gehört.

Dann hätte es eine Urabstimmung gegeben und keinen Aufruf. Einen Tarifvertrag, den Corny Littmann und seine Kollegen unterschreiben müssen, anstatt Protokolle zu mißachten.

Dann gäbe es Anträge für die Süd, die dann unter den Mitgliedern ausgelost würden. Oder Logen für diejenigen auf der Haupt, die leer ausgegangen sind.

Dummerweise ist St. Pauli nicht so, wie es sein soll.

37 Antworten

  • Der Text spricht mir aus dem Herzen. Er müsste auch dem letzten USPler, der sich trotz der überwältigenden Gegenreaktionen in Blogs, in zahlreichen Foren (übrigens – wie mir die Referrer meines Artikels zeigen: von Foren vieler unterschiedlicher Vereine), auf Facebook, auf Twitter und in der Presse bisher uneinsichtig gezeigt hat und immer noch glaubt, man habe sich bei der Blockade und der passiven Gewalt gegenüber den Fans von St. Pauli korrekt verhalten, zeigen, dass hier verdammt viel schief gelaufen ist. Doch…

    …dummerweise ist St. Pauli nicht so, wie es sein soll.

    • Ich bin ja wirklich an diesem Begriff „Streikbrecher“ hängen geblieben – und habe die Denke dahinter da erst verstanden. Ich war ja immerhin auch mal 20 (übrigens hätte es zu dieser Zeit krasseste Aussschreitungen gegeben – da sind die ästethischen Bubis von heute schon weiter ;)

      Und wenn ich das recht bedenke – meine Aussagen zur Berichterstattung aus Stadien via Youtube oder 1000 Mikes (http://s.ring2.de/yo) zeugen ja von derselben Sehnsucht, dass dieser closed shop Bundesliga meine Grundrechte endlich wahrnimmt. Dann sehne ich mich nach einem Tarifvertrag aller gesellschaftlich Beteiligten an dieser Magie, die wir Sankt Pauli nennen und unsere Freunde aus Duisburg MSV, und unsere Nachbarn im Vorort des Vorortes „Eisern Union“.

  • Hmm. Streikposten, Streikbrecher, das wäre aber ein reichlich anmaßendes Selbstbild. Denn diese Streiks — wenn man das Bild denn akzeptieren möchte — wurden nicht legitimiert, es gab keine diesbezügliche Wahlen, keine Urabstimmung, nicht mal hinreichende Klarheit über das Ziel, geschweige denn Einigkeit über das Mittel. Insofern war das höchstens ein wilder Streik, gegen einen nicht unbeträchtlichen Teil der eigenen Kollegen.

    Mit meinem Bild vom Fan-Sein hat das alles nichts zu tun.

    • Ja Piet, das meine ich ja auch. Aber ist das nicht ein großartiges Bild, ein Ziel auf das wir uns verständigen können? Ein Fan-Tarifvertrag mit dem FC St. Pauli zu schließen? – freilich nach USP-Regeln nicht mehr. – Aber dem Ziel verbunden, der aktiven Fanschaft ein Format zu geben, über das es sich verbindlich artikulieren kann.

  • wenn ich jetzt zum streik aufgerufen werde, möchte ich aber angemessen vom verein bezahlt werden. ich denke da an 10 € pro halbzeit.
    aber dieses st.pauli ist leider nicht so wie ich es gern hätte

    • Jaaa. „Streikausfallgeld“, wie würde das denn bei einem Rostock-Spiel aussehen? 2 Freikarten für Spiele gegen Greuther Fürth und Bielefeld (respektive H96 und Leverkusen)? Das ist ein spannendes Bild an dem sich die „aktive Fanschaft“ bitte abarbeiten soll – das Ergebnis nämlich, das wäre eines FC St. Pauli würdig!

  • zwei freikarten + freie anreise für die auswärtsspiele in freibung, fürth oder augsburg.
    so würden wir ins geschäft kommen und ich würde vielleicht meine signatur ändern ;-)

  • Okay, dann bräuchten wir Klarheit über die hierarchischen Strukturen unter den Fans/Clubs und ein internes Controlling, eine Fan- und Struktur-Optimierung in Hinblick auf die Vereinsziele sowie Sanktionsmöglichkeiten bei vereinsschädigendem Verhalten. Mindestanwesenheitspflicht, Mindestverzehr, Berichte über Engagement, internes Ranking? Und die unorganisierten Fans, würden die als Freelancer laufen? Dürften sich Fans (insb. Freelancer) eigentlich an verschiedene Vereine verdingen? Welche? Wäre das genehmigungspflichtig, und wenn ja, durch wen? Und wer regelt die Urlaubsplanung?

    Auch Trainings, Trainingslager und Freundschaftsspiele sind noch nicht abgedeckt, aber da kann man vielleicht auf Auswärtige zurückgreifen.

    Ungelöst scheint mir auch das Renteneintrittsalter: Darf man dann nicht mehr ins Stadion? Wird man dann zwangsverSKYt?

    • In der Tat – Rentner, wie wir es sind, wenn das Stadion fertig ist, würden dann aufs Gegengeraden-Altenteil abgeschoben, wo sie sich bis an ihr seliges Ende mit ihren individuellen Fanrechten auseinandersetzen können.

  • Es ist in 133 Seiten Forumsdiskussion nicht gelungen, den Blockierern/Unterstützern der Blockade verständlich zu machen, warum eine im Grunde gute Absicht kläglich gescheitert ist. Dass es nicht „nur die Minuten“ waren, sondern die ausgeübte passive Gewalt, die selbst ursprüngliche Befürworter der Aktion in die ablehnende Offensive gedrängt hat, das Entziehen der Möglichkeit zur freien Entscheidung. Und gerade diese Uneinsichtigkeit verstärkt den Konflikt immer mehr.

    Dummerweise ist St. Pauli eben nicht so, wie es sein soll…

  • „Wie soll da sonst Magie entstehen, ohne die Freiheit, dahin zu gehen, wo man will, wann man will zu schreien (oder auch singen oder auch bangen, unken, strullern) und in der Form, die man will.“

    Schon mal auf den Gedanken gekommen, dass das die ausgesperrten Rostocker auch gedacht haben könnten? Und dass die Androhung von Prügel nicht nur nur für Massen von durch die Republik fahrenden Auswärtsfans eine ganz normale Erfahrung ist, der sie ständig ausgesetzt sich sehen – und nicht nur für die, sondern viele gesellschaftlich Ausgeschlossene?

    Aber nein, ihr habt ja nichts getan, ich vergaß. Brave, rechtstreue Bürger wie Jekylla doch nicht.

    Nun mal ein bisschen weniger Pathos und ein bisschen mehr Analyse, bitteschön. Dass ich die Blockade scheiße fand, habe ich ja deutlichst geschrieben. Könnten die Blockierer langsam auch mal einsehen.

    Aber so langsam zelebriert sich hier die Erfahrung der gesellschaftlichen Mitte, die ausnahmsweise auch mal dem ausgesetzt sich sieht, was sie alltäglich politisch-praktisch stützt, wenn sie z.B. auf biederes Privatleben verweist. Erkenntnis ist doch keine Einbahnstraße.

  • Doch, das reagiert genau auf diesen Text, weil diese Frage nun gerade NICHT gestellt wird. Und einen Passus habe ich ja zitiert, an dem ich finde, dass man weiter denken sollte. Und für mich hat der FC St. Pauli sich dadurch immer ausgezeichnet hat, dass er solche Fragen stellt.

    Also wenn schon Selbstverständnisdebatte, dann richtig – mit „Generationenkonflikt“ hat das nun mal nix zu tun. Und ich schreibe das hier, weil Du mich kennst und auch gesehen hast, dass ich tatsächlich ziemlich entsetzt war, als Du Deine Erlebnisse geschildert hast – über die Erlebnisse, nicht über Dich.

    Nun aber mal das Rad eine Runde weiter drehen, so mein Appell.

    • Ich habe mich gestern mit vielen Unterstützern der Aktion unterhalten und immer wieder ist das Thema, dies ist eine Kurve der Ultras und nur durchsetzt von „Streikbrechern“, weil auf den anderen Rängen die ollen Spießer die Kartenkontingente blockieren mit ihren vererbbaren Dauerkarten, aufgekommen. Doch Doch, das ist auch ein Generationenkonflikt. An dem Punkt nämlich, wo meine Dialogpartner immer wieder in das Kollektiv abgleiten, zu dessen Gunsten man dann mal seine Individualrechte an den Haken hängen soll – und zwar qua Ordre d’Avantgarde?

      Das verstehe ich gerade in der Diskussion um Fanrechte einfach nicht, dieses sich Einkleiden in eine vermeintliche Front, auf der einen, und das Einfordern von Individualbehandlung auf der anderen Seite.

      … und warum sind die USPler Avantgardisten? Mir kommen die in vielen Aspekten ziemlich spießig vor, auch ohne Privatleben. Das postulieren vermeintlicher Sonderrechte, Eigentums- und Vertretungsansprüche ist doch soo FDP. Die Blockade entzieht sich ja eben dem Diskurs – und richtete sich ja gegen Fans und nicht gegen Corny Littmann, Mopo-Buttje oder andere vermeintliche Gegenspieler. Die sind es jetzt, die USP auf das Schaffott zerren – hat also alles wieder seine Ordnung, zurück ins Eigenheim :(

      (Aus der Sicht vieler, mit denen ich gesprochen habe, sind die Haupttribünen-Sitzenbleiber übrigens der Inbegriff des Spießertums. ;)

  • Für mich bleibt die Frage, wie man diese Ultras dauerhaft wieder los wird und das Stadion den eigentlichen Fans zurückgibt. Man könnte da auf die Wirkung ihrer eigenen Unfähigkeit in Verbindung mit einem Machtwort seitens des Vereins hoffen.
    Aber dummerweise ist St. Pauli nicht so, wie es sein soll.

  • Der Avantgardismus besteht darin, dass Polizeistaatlichkeit nicht hin genommen wird.

    Und wenn Leute sich einem Protest für Individualrechte nicht anschließen wollen, wie können sie die denn gleichzeitig für sich in Anspruch nehmen? Frage ich mich gerade selber. Die ist tricky, die Frage. Ich werde noch zum Dialektiker :-D …

    Das gehört zu einer Selbstverständnisdebatte mindestens ebenso dazu wie die ja nun außerordentlich gut begründete Zurückweisung des beknackten Mittels „Blockade“.

    Und da stehen die nicht-teilnehmen-Wollenden schlicht unter dem gleichen argumentativen Rechtfertigungszwang wie die Blockierer. An dem Punkt, wo Positionen wie jene Jekyllas den Mainstream im Verein repräsentieren, gehe ich da nicht mehr hin.

    Dieses ganze Gruppendings ist Schnick-Schnack und Scheiße und nervt. Mir persönlich isses allerdings auch schnurz, wer mich sitzend für einen Spießer hält – bei Anti-Rassismus und Anti-Homophobie-Aktionen bin ich allerdings aufgestanden.

    Und nehme für in Anspruch, dass es schwieriger ist, Blöcke auf der Haupttribüne oder in der totesten Ecke der Nord mal in Wallung zu bringen als auf der Süd. Ist mir aber gelegentlich gelungen ;-) … das nebenbei.

    • «Der Avantgardismus besteht darin, dass Polizeistaatlichkeit nicht hin genommen wird.»

      Dummerweise hat USP sich aber genau so verhalten: Repressive Ultrà-Paulizei. Und genau DAS nehme ich nicht hin. Jetzt klarer? Um mal eine Runde weiter zu denken (und an guten Traditionen anzuknüpfen): GEGEN Uniformität, für eine bunte Kurve. Überall!

      (Wie ich über den Protest selbst denke, ist davon völlig unberührt.)

  • „Für mich bleibt die Frage, wie man diese Ultras dauerhaft wieder los wird und das Stadion den eigentlichen Fans zurückgibt“

    Ja, Kiki, Deutschland den Deutschen, gelle? Völlig überfremdet das alles … wer sich solche Fragen stellt, sollte vielleicht mal das Grundgesetz lesen.

    • „Ich würde mich gern mit Ihnen geistig duellieren, aber wie ich sehe sind Sie unbewaffnet.“

      Wer die Nase voll hat vom Terror der Ultras ist also fremdenfeindlich? Ja nee, ist klar.

    • Unglaublich: Wer sich eine eigene Meinung leistet, ist (strukturell) fremdenfeindlich! DAS muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen…

      Dann schluck diese bittere Pille: Wer sich mit Gewalt über Andere erhebt im Geiste des großen Ganzen, ist latent faschistisch, mindestens aber des Diktatorischen Geistes Kind! Also, so strukturell betrachtet.

  • „Jetzt klarer?“

    Nee, Piet ich bin doof.

    Kenne aber Diskussionen, in denen Argumente einfach nur immer weiter wiederholt werden, ganz gut. Da kann man sich irgendwann nur noch darauf einigen, dass ein Dissens besteht. Und dann?

    • Und dann? Dann (aber erst dann!) wird es Zeit, dass die Antidemokraten, die, die die Wahrheit für sich gepachtet zu haben meinen und sich über! (statt neben) Andere stellen, ausgeschlossen werden, sorry.

  • „…die die Wahrheit für sich gepachtet zu haben meinen und sich über! (statt neben) Andere stellen…“

    Das wird Ultra(s) in ganz Deutschland immer und immerwieder unterstellt. Aber gerade durch diese Unterstellung bekomme ich den Eindruck dass der ‚anderen Seite‘ diese Denke auch nicht ganz fremd ist.

    • Was ist an „dann, aber erst dann“ nicht zu verstehen? Mir geht es als aller letztes um Ausschluss. Aber wenn eine ohnehin nicht unkritisch gesehene Gruppe meint, nun auch noch mittels Repression sich über Andere zu stellen, statt neben sie, statt das Miteinander zu pflegen, DANN. Wenn diese Gruppe nicht reden will, den Konsens nicht sucht, die Mehrheiten nicht sucht, das Anders sein nicht akzeptiert, andere Meinungen nicht akzeptiert, stattdessen selbstherrlich regiert und über andere bestimmt, DANN. Dann bin ich in der Tat, als ein letztes Mittel, um mir mein St. Pauli nicht kaputt machen zu lassen, dafür. Und mit mir übrigens, dir wird es kaum entgangen sein, eine ganze, ganze Menge Leute auch, die unfassbar traurig sind nach den Geschehnissen am Sonntag. Wer das nicht SIEHT, muss ein Ignorant sein.

  • So, beschlossene Sache. Wenn sich Fanladen, Fanclubsprecherrat und USO nicht entschuldigen morgen, dann tue ich das. Fremdentschuldigen quasi.

    Irgendwer muss ja. Oder bin heute einfach zu versöhnlich (netpirates insider;)

  • „Wer das nicht SIEHT, muss ein Ignorant sein.“

    Dankeschön. Wie kommst Du denn darauf, dass ich das nicht sehen würde? Ich zitiere mich mal selbst, 10.36:

    „Und ich schreibe das hier, weil Du mich kennst und auch gesehen hast, dass ich tatsächlich ziemlich entsetzt war, als Du Deine Erlebnisse geschildert hast – über die Erlebnisse, nicht über Dich. “

    Für wesentlich zielführender halte ich die Stellungnahme von Sven Brux im Forum, Erik, darf ich doch hier verlinken, oder?

    http://www.stpauliforum.de/viewtopic.php?t=55909&start=180

    Der lange Text in der Mitte. Der dürfte konsensfähig sein, oder?

    • Jepp, hatte ich gelesen und ja, ist er (konsensfähig). Mögen sie die goldene Brücke erkennen…

  • Pingback: Stellungsnahme von FC St. Paulis Sven Brux zum Südkurven Boykott | fussball lebt
  • Es war einmal eine Zeit, da hatten alle den Sinn hinter einer Aktion verstanden und mitgemacht. Es brauchte keine „Blockierer“ zu geben. Jeder verzichtete auf individuelle 5 Minuten, damit es dauerhaft gemeinsame 90 Minuten geben würde.

    …glücklicherweise ist das mein Sankt Pauli!

  • Pingback: Präsidium erobert die strategisch wichtigen Südhänge des Millerntor zurück | fussball lebt

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