Sinkflug

“Wir haben bereits unsere Reiseflughöhe verlassen und befinden uns im Sinkflug auf den Flughafen München. Wir möchten Sie bitten nun wieder das Rauchen einzustellen alle elektronischen Geräte …”

Ich verstaue meinen iPod in meiner Hosentasche und greife in die Sitztasche vor mir, wo seit dem Erreichen der Reiseflughöhe die FR ruht. Bernd Begemann und seine (übrigens viel unterhaltsameren) Mitpodcaster hatten mich bis zum wieder Hinabgleiten köstlich unterhalten.

Eigentlich so etwas, wie ein kleines Biotop für Printerzeugnisse so ein Flugzeug, wenigstens während Start und Landung. Denke kurz an die offenen Münder bei den Verlagen, als ihnen ihr Nachwuchs in den Fokusgruppen erzählt, dass sie Zeitungen höchstens noch in der U-Bahn lesen. Auch gefährdet dieser Rückzugsraum für bedrohte Verleger, seit es dort Handyempfang gibt.
Aber der Start und die Landung, das sind strategische Soziotope. Nicht nur für Herrenmagazine.

Sollten ihre Strategie erweitern und Airlines kaufen.
Dann schlafe ich wieder ein, wie immer 10 Minuten vor der Landung.

6 Replies

  • Hilfe ich bin alt. Ich geniesse Sonntags immer die Print-Ausgabe des Tagesspiegels und freue mich, wenn es endlich die Süddeutsche am Sonntag gibt.

  • Pingback: e13.de
  • Ja, Du alter Sack :)
    Das mit dem Geniessen am Sonntag geht ja auch erst, seitdem man nicht immer bis 18:00 schlafen muss.

  • Stimmt.
    Und man wundert sich, warum man um 14 h nicht schon Bier trinken will zum Anpfiff.

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