Sonntags auf der Kieler Förde

Schaut man von Laboe hinein in die Kieler Förde, so wähnt man sich auf der Alster an einem der ersten Frühlingstage, alles voll mit Segeln. Vor Schilksee verwirren mehrere Kleinstregatten den Sonntagssegler. Wo durch?

Ein wenig weiter draußen wird es ruhiger, nur noch einem Kümo ausweichen und der Faähre nach Göteborg, dann liegt sie vor mir die Ostsee. Die Mitsegler werden immer weniger, manchmal, so wie heute, kristallisiert sich ein ebenbürtiger Segler heraus, der auch noch den gleichen Kurs hat. Eine Hallberg-Rassy 32, einen guten Meter länger, dafür habe ich ein Schlauchboot hinten dran – ausgeglichen. Es geht vorbei an Stein und heraus aus dem Fahrwasser, dorthin, wo lauter Munition auf dem Ostseeboden liegt. Halbe Strecke nach Fehmarn drehe ich um, es ist Sonntag, da muss ich leider wieder nach Strande zurück. Lasse die Hallberg-Rassy ziehen, an mir vorüber. Der Wind hat aufgebrist auf 4-5, halben Winds bis locker am Wind, das ist ihrer. Haben sie vernascht – nun gemütlich zurück. Der Steuerbord-Bug gefällt mir besser, die Schraube dreht hier nicht mit, es wird ruhig.

Über der Förde ziehen Wolken auf. Nachher soll es gewittern. Und wie.

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