Soylent Lifestream

soylentgreen nah

Es sind zwei Filme, die ich aus den 1970ern noch lebhaft in Erinnerung habe, aus der Reihe der vielen Weltuntergang-B-Movies. Logan’s Run (der deutsche Titel fällt mir gerade nicht ein) und Soylent Green, auf deutsch so hinreißend übersetzt mit “2022, die überleben wollen”.

Heute morgen hatte ich einen Traum, gerade in der Phase, wo man meint schon wach zu sein, sind Albträume ja besonders gemein. Ich sah auf eine kunstvoll ikonisierte Packung Medikamente, von denen ich gerade eine Pille geschluckt hatte. Weswegen weiß ich nicht mehr.

Die Packungsbeilage war in Form eines Dilbert-Cartoons beschrieben, nur in bunt. Es erschloß sich mir sofort, was mich in den nächsten 30 Minuten erwartete. Ich würde in eine Art wohlige Starre fallen, einzig meine Augen würde ich noch bewegen können. Dann würden die Lifestreams meiner Internetkontakte noch 30 Minuten an meinem inneren Auge vorbeiziehen, via Twitter, flickr und friendfreed.

Dann würde ich langsam eindösen und mit viel Glück würde dann der Film meines Lebens diesen Lifestream ersetzen – ich würde sterben.

Entsetzen, … aus Versehen, ich dachte das wäre Antibiotika. Ich konnte mich nicht mehr bewegen, rednix bestellte einen Americano. Ich wollte lachen, konnte aber nicht.

Da wachte ich endgültig auf, was für ein Horror. Da hatte das Mister Sol besser, irgendwie.

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