Stadtrad Hamburg – TEST

Ein paar Wochen läuft es nun, das StadtRad-Projekt in Hamburg. Ein voller Erfolg aus meiner Sicht, bin ich doch selten, seit dem wiederholten Diebstahl meines Fahrrads, so entspannt in die Stadt geradelt. Und das auch noch kostenfrei.

Das ist vielleicht die beste Seite an dem System, dass die Nutzung in den ersten 30 Minuten kostenlos ist. Innerhalb des Ring2 ist die Ausstattung mit Stationen auch so gut, dass ich fast immer von A nach B in knapp 30 Minuten komme. So, wie zur Arbeit morgens, von Ottensen in die Innenstadt.

Fast immer, denn immer mehr Hamburger entdecken das System, sodass schon morgens den außen liegenden Stationen die Fahrräder ausgehen, und die Stationen in der Stadt überbelegt sind. Ein Fehler im System, zumindest bei den vollen Ziel-Stationen, denn anders als in München bspw., kann man das StadtRad _nur_ an den Stationen zurückgeben.

Das Zurückgeben scheint auch nicht ohne zu sein, habe ich doch gerade gestern einen Mann gesehen, der verzweifelt versuchte eines der beiden angeschlossenen Fahrräder zu leihen, die am Gänsemarkt an der Stadtrad-Station standen. Allein, sie waren nicht im System.

Kleiner Tipp, weil schwer zu finden … wenn man plaudernd, einem amerikanischen Touristen das StadtRad Hamburg erklärend, den Öffnungscode vergisst. Drückt man am Touchscreen am Terminal auf die Fahrrad-Nummer werden einem die ersten drei Ziffern noch einmal angezeigt. Puhh, hatte nämlich kein Handy dabei.

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