T-one: Die konvergierende Zukunft und der verflixte Uplink

Wer einmal versucht hat ein “konvergentes” Projekt zu realisieren, in meinem Fall war es ein Sendeformat für Breitbandinternet und Fernsehen, der merkt schnell, dass sich das so logisch und schnell Dahergedachte eben nicht so schnell umsetzen läßt.

Meist liegt das an der mangelnden Tiefe, die man vor allem technisch erreicht, wenn man über strategische Fragen nachdenkt. Immer aber, hat man es mit verschiedenen Typen von Menschen zu tun.

Menschen, die eben, wie im Beispielsfall Fernseh- und Internetproduktion anders an Dinge herangehen. Die einen linear, mit strikt vorgegebenen Zeiten, sowohl für die Dauer, als auch für die Sendezeit, die anderen freier, vernetzt und hypertextlich geprägt. Das prägt Prozesse und Mentalitäten.

Diese Menschen zu konvergentem Handeln zu bringen, freiwillig und mit Interesse für die neuen Formen, die sich da ausprägen, das ist die Aufgabe. Eine, die viel Schmerzen verursachen kann und eine, die dem Konzern mit dem T und dem Konvergenzprodukt T-one noch bevorstehen.

Spannend, nicht allein das lösen des Uplink-Flaschenhalses, wenn 50 Manager am Hotspot vor Gate C-08 versuchen ihre Sekretärin über die Lufthansaverspätung zu informieren.

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