FC St. Pauli: wenn man die Klasse halten will, muss man solche Spiele gewinnen

nach dem spiel ist vor der pflicht

Es wehte am Millerntor nach dem Spiel. Ein steifer Westwind.

Kraftlos und doch glücklich über diesen Gurkensieg machte eine Hälfte der Millerntorelf ihre Runde, feierte ihren Sott: glücklicher Arbeitssieg gegen Koblenz. Danke Eigentor – nein Trojan, da musste Dich nicht hinter verstecken hinter dem Treffer, warst der Beste in Braun heute.

Abgehakt, nächstes Thema: Brunnemanns Bauchnabel. Nicht zu sehr trainert, wenig behaart, sexy. So beschrieb ihn MoMo. Einerlei, dachte ich, die 90 Minuten sind vorbei und der Nabel des Spiels ist Brunne heute wahrlich nicht gewesen.

Nach dem Spiel vorm Vereinsheim noch ein gepflegtes Alster getrunken, Noah umarmt und gefachsimpelt. Später dann, auf dem Weg nach Hause ging einer der Paulianer vor mir, seine Schuhspanner in der einen und seine Freundin in der anderen. Wenn ich recht erinnere blökte sie ihn sofort voll mit lauter Spielerfrauen Gezicke. Heute kein Mitleid, lieber Fabian Boll, das geschieht Dir recht.

Ach ja, ganz vergessen. Mein Che Pauli Shirt mit einem Spontanautogramm von Sako eingeweiht. Die Grundlagen für eine neue Serie sind also gelegt: Niemand siegt schliesslich am Millerntor. Und schön kann es auch nicht immer sein. Bis auf Barnies Bauchnabel natürlich, aber die Schwärmerei geht erst in drei Wochen wieder weiter.

3 Replies

  • 11FREUNDE meldet auch das Tor durch Trojan. Verdient hätte er es ja.

    “Zugang Filip Trojan setzte sich im Kopfballduell gegen Martin Forkel durch und erzielte seinen ersten Treffer für die Hamburger.”

    Hat das jemand ganauer gesehen?

  • Bei Sport3 sah’s aus wie wirklich Trojan. Da ist nur einer der Koblenzer fast exakt parallel zu ihm gesprungen, auf unserer Seite, deshalb sah es von uns aus so aus, als sei der das gewesen. Optische Täuschung, sozusagen.

    Außerdem haben sie da den Elfmeter gezeigt, den Koblenz hätte bekommen müssen, nicht jedoch die zwei, die wir hätten bekommen können …

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