Umbuchungen: Der Air Berlin Wahnsinn geht weiter

Nun ist es amtlich, diese Postille wird wohl zum Air Berlin Watchblog mutieren.

Nach meinen mannigfaltigen Erfahrungen mit der Umbuchung-Hotline von Air Berlin und dba hatte man mir immer versichert: „Im Mai wird alles besser, dann können wir hier umbuchen und alle Systeme sind harmonisiert.“ Pustekuchen!

Ich fliege die Strecke HAM – MUC seit einigen Monaten regelmäßig. Immer konnte ich Flüge auch kurzfristig bei der dba umbuchen. Online.

Die Air Berlin möchte mir nun ein „Papierticket“ ausstellen, das ich dann spätestens ZWEI Stunden vor Abflug am Ticketcounter abholen soll, Spinnen die?
Da lohnt sich ja bald das Bahnfahren wieder.

iTunes mit iNbruch

Gesättigt, so nennt man das, wenn die Leute genug haben vom „neuen shopping“.
Die Musikbibliotheken der iPod-Nutzer sind voll, vollständig vervollständigt und gutes Neues kommt eben nicht so schnell nach.
Bleibt dann auch noch die Frage, wann man das alles hören soll. So eine U-Bahnfahrt ist ja auch irgendwann mal zuende.

Logisch, wenn die Umsätze einbrechen.
Allerdings so stark, so nah vor Weihnachten? Eigenwillig.

Schon enorm, wenn

die gesamten monatlichen Einnahmen um 65 Prozent gefallen sein

sollen.

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Der zweite Link

Herr Lumma weiss immer nicht so recht, was dieses Blog und sein Autor eigentlich will. Ehrlich gesagt, das geht mir auch öfter so – und anderen auch. Ist aber nicht schlimm, eher eigenwillig.

Immerhin, es gibt noch weitere Sites, die nicht so recht was mit sich anzufangen wissen. Oder versteht das hier jemand?

Die hochwertigen Inhalte (u.a. von der dpa geliefert) dienen der Selbstselektion einer dem Anspruch des Portals entsprechenden Zielgruppe: die Innovationselite der „first mover“, die stets bestens über relevante Trends informiert sein wollen. Dazu tritt noch die stilbildende Funktion und Evaluierung von Trends und Produkten, was dem User Zeit und Transaktionskosten sparen hilft.

Die angestrebte Userselektion bzw. Userkanalisierung erfolgt durch tagesaktuelle News zu innovativen Themen aus den Bereichen Auto, Kunst, Design, Fashion, Consumer Electronics, etc. Diese Inhalte sind Spiegel einer horizontalen, sich ergänzenden – stark markenbasierenden – Bedürfnisstruktur .

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Domaingrabbing lohnt sich nicht my darling

Gerade stolpere ich über die Welle der Empörung, die sich gegen und wegen StudiVZ und sein „CEÖchen“ Bahn bricht.
Von Domaingrabbing ist da die Rede.

Sowas. Der geneigt Leser vgl.e bitte. Ist Deutschland in Gefahr? Hat die Sesamstrasse versagt? „Denkt euch selber mal was aus“-technisch?

youtube.de
technorati.de (bahnt sich da eine Kooperation an?) ;)
movabletype.de

Eigenwillig.

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Xing Schang Schong

Raider heisst jetzt Twix und dass Treets Schoko-Klikker schon seit 20 Jahren bunt daher kommen, daran haben wir uns auch gewöhnt.
Letztlich ist der Name Schall und Rauch.

Interessant, dass openbc inzwischen der Erkenntnis Tribut zollt, dass sich seine Mitglieder nicht nur um die Anbahnung von Geschäfts-, sondern immer öfter auch von Geschlechtskontakten kümmern.

Das kann man dann natürlich auch so ausdrücken:

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Anti-Terror-Datei & Freiheit, die wir nicht verdienen

Es ist schon oft darüber gesprochen worden, dass sich -nicht nur unser- politisches Establishment allzu oft gedankenlos, auf den schnellen populistischen Effekt hin, dazu hinreissen lässt, abstruse, vollkommen unwirksame Maßnahmen aktionistisch herauszubrüllen. Ganz vorne mit dabei Herr Schönbohm aus Brandenburg, leider auch immer wieder unser Innenminister und der haarscharf am Verfassungsbruch vorbeischrammende Bayer Beckstein.

Neueste Idee, die Anti-Terror-Datei, in der nicht die Terroristen gespeichert werden sollen, die unser täglich Döner vergiften, sondern vor allem Menschen mit muslimischem Glauben. Wäre Fleisch religiös, könnte man das hier auch speichern, geht aber leider nicht.

update: Also doch, „Merkel will zentrale Anti-Gammelfleisch-Datei“

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2-Komponenten Sprengstoff

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Wohin man kommt in diesen Tagen, überall nur das eine Thema: Die mißglückten Sprengstoff-Attentate und der Libanon.

Für Beirut gut, endlich ernsthaft wieder diskutiert zu werden. Hoffentlich bewegt sich da langfristig etwas mit bei den Strippenziehern in Syrien, denen nebenbei schon die Muffen gehen, ob des UNO-Mandates an ihrer Grenze. Wohl zu recht.

Ich habe das Thema in den letzten Tagen in der Bahn, zuhause in der Familie und jetzt wieder im Taxi, mit dem Fahrer diskutiert und immer wieder kommt man zu dem Punkt an dem man sich fragt, wie ein Mensch der hier lebt zu einem Attentäter werden kann. Hierzu ein eigenwilig schöner Text von Jochen Bittner bei das ZEIT:

Angenommen also, Yusuf E. hegte bei seiner Einreise nach Deutschland noch keine Terrorpläne. Ist es dann denkbar, dass der Geist eines solches jungen Mannes ganz ähnlich funktioniert wie der Zwei-Komponenten-Sprengstoff, den er und sein Mittäter mutmaßlich in die Gasflaschen stopften? Der radikale Grundstoff (die salafistische Erziehung im Heimatland) wäre für sich noch nicht gefährlich. Aber wehe, er kommt mit den falschen Elementen in Berührung (die Freizügigkeit, die Mohammed-Karikaturen, die Israelverbundenheit des Westens) – dann kann er explosiv werden.

Das, wie gesagt, wäre noch die harmloseste Lesart der gescheiterten Bahnattentate. Eine terroristische Amoktat zweier zu kurz gekommener, kulturgeschockter Retro-Moralisten, die es dem Westen einmal so richtig zeigen wollten.

Foto: flickr

Photos und Blognews über Londoner Terroralarm

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Technorati hat einen „breaking news“ Service eingerichtet, der Fotos und Blogartikel zu den Zuständen in London nach Vereitelung der Terroranschläge auflistet. Eine Art „Jedermann-SpOn“, wobei ich geneigt bin zu glauben, dass diese Übersicht auch zu den Standardrecherche-Seiten dort gehört in diesen Tagen.

Überhaupt, ist ja schon alles gesagt, bin ich ähnlich ambivalent gestimmt, wie die meisten interviewten Briten, da heute morgen im Morgenmagazin. Einerseits sehr froh, dass der Anschlag vermieden worden ist, andererseits harsch daran erinnert, dass die Zustände in der Welt, auch in meiner kleinen, nicht rosig sind. Unangenehm werden können. Nun mal schön mit der Bahn fahren, heute, flüstert Peter mir ins Innenohr. „Ja“, sage ich und fühle mich ein wenig besser.

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Wenn einer eine Reise tut, vor allem mit der Deutschen Bahn …

Erlebt habe ich gestern meine erste Zugevakuierung. Irgendwo mitten zwischen Würzburg und Fulda, da wo immer noch massenweise Deutschlandfahnen an den schmucklosen Häuserfassaden hängen, dort entschloss sich unser ICE, den Geist aufzugeben.

Wir hatten sowieso schon einige Verspätung und warteten auf der Höhe von Burgsinn wieder einmal auf irgendein Signal, als die Durchsage „Alle Zugebegleiter mal bitte die 91 anrufen!“ ertönte. Wenn dann die Zugbegleiter in Bauarbeiterwesten an einem vorbeihechten, dann ist das entweder eine verspätete Technoparade oder Ernst.

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Überwachungsstaat Brandenburg

Dem Herrn Schönbohm sei das Gleiche mit auf den paranoiden Weg gegeben, wie seinerzeit dem Bundesinnenminister:

Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety.“ (Benjamin Franklin, 1706-1790)

Deswegen. (Via)

Es rummelt im Magen. Man möchte diesem Holzkopf zubrüllen: „Kümmere Dich um die ‚Terroristen mit Datscha und Vorgarten‘ in Deinem Land, Du Idiot“ und ich tue das dann auch.

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Schlafende Hunde …

… hat eben der Anruf eines Callcenter-Agenten meines Handyproviders T-Mobile geweckt.
Er wollte mir mitteilen, dass T-Mobile meine Daten nur für statistische und abrechnungstechnische Zwecke benutze, niemals aber auf die Idee käme, diese Daten an Dritte weiterzugeben.

Ich bekomme das auch noch schriftlich. Na danke.

Auf der Reeperbahn ist ein Ladenlokal, da steht oben dran: „Honi soit qui mal y pense“. Das ist französisch und meint, dass ich jetzt den Rest des Tages darüber nachdenke, wo der Haken dabei ist.

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Mautspitzel: Datenschutz von langer Hand untergraben?

Foto: Spiegel.deNicht nur ich habe mich bereits seit Beginn des Mautdesasters gefragt, wieso sie keine kleinen Handgeräte mit GPS, oder meinetwegen Galileo, ausrüsten, verplomben und den Brummifahrern in die Hand geben.
Zuerst habe ich an eine Konzern-Politik-Seilschaft geglaubt. Nach dem EXPO2000-Motto nachhaltig Arbeitsplätze zu sichern:

„Du Verkehrsminister, Du geben mir Hunderte Millionen für unsinniges Maut-Onboard-Unit, ich gehen nicht nach Tschechei“.

Heute wird klar, dass auch der Kollege Innenminister einen Vorteil von dem Deal hat. In Zukunft möchte er alle Urlaubsreisenden schön von den schicken Mautbrücken aus Videoüberwachen. Ein Parkwächter und der Überfall auf den selbigen müssen jetzt als moralischer Notbagel dienen:

Da sind wir uns einig, dass wir so etwas ändern müssen. Es muss im Zweifel unter rechtsstaatlichen Voraussetzungen möglich sein, Straftaten zu verfolgen aber natürlich vor allen Dingen auch sie zu verhindern.
Via Netzpolitik.org

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Ein Bier im Bahnbistro, daneben Hellmuth Karasek und eine Ohnmacht

nachBerlin 027.jpgEine Bahnfahrt, die ist lustig. Das hat sich heute Abend wieder einmal bewahrheitet. Und, Bahnfahren bringt Menschen zusammen. Aber eins nach dem Anderen.

Ich will heute noch zu einem Abendtermin nach Berlin. Auf dem Bahnhof treffe ich John K., einen alten Freund aus Schulzeiten. Er ist inzwischen Manager bei den Werbern von McCann. Eine nette Plauderei entspinnt sich.
Mit uns im Bistro: Hellmuth Karasek und ein wunderschönes Mädchen. „Auch Kreative“, wie mein lang verschollener Kumpel zu wissen glaubt. Wie er das meint weiss ich nicht so genau.

Wir bestellen ein Weissbier. Hellmuth Karasek auch. Ansonsten schuckeln wir getrennt nach Berlin.
Gerade in Brandenburg wird „unserer“ Schönen plötzlich schwindelig. „Ein Bier im Bahnbistro, daneben Hellmuth Karasek und eine Ohnmacht“ weiterlesen

Cosy Athmosphere für George Bush in Mainz.

Eine gesperrte Stadt für die Mainzer.

(aus de.indymedia)

Am 23. Februar kommt George Bush nach Mainz. Auf einer Pressekonferenz hat die Mainzer Polizei ihr Sicherheitskonzept vorgelegt. Es sieht eine große rote Zone im Bereich des Rheinufers vor und verlegt die Demo außerhalb jeglicher Sichtweite. Aktionen zivilen Ungehorsams sind in Mainz allerdings geplant.

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Sag mir was Du suchst und ich sage Dir wer Du bist.

Auch die User von Yahoo! haben dieses Jahr ordentliche die Suchmasken glühen lassen. Komischerweise stimmen die TOP-Anfragen der Suchmaschinen nicht immer überein: Genau wie im letzten Jahr wird vorrangig nach Fakten gesucht, wie zum Beispiel nach Routenplaner, Telefonbuch, Wetter und Billigflüge. Tatsächlich hat es Big Brother in die Top 10 geschafft, direkt nach Arbeitsamt, das Platz 9 belegt. Im Bereich News steht, wen wundert es, Hartz IV auf Platz 1. Unter den Stars liegen Britney Spears, Sarah Connor und Eminem vorne, und bei den Marken punkten Tchibo und Aldi.

In der Kategorie TV-Shows wird man im Jahr 2005 auf Sex and the City verzichten müssen, denn die Kult-Serie, die Platz 2 belegt, läuft aus. Der Kinohit Troja wurde die Nr. 1 im Bereich Filme.

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