Franzbrötchen Export

Franzbrötchen NahaufnahmeKathrin hat Franzbrötchen nun auch in Berlin entdeckt, schreibt sie erstaunt bei facebook. So lecker, wie die von Allwörden (Foto, Filiale Altona) sollen sie nicht sein, dokumentieren aber den unaufhaltsamen Siegeszug Hamburger Speisekultur.

Nach dem Galao ist das Franzbrötchen ja die regionale Spezialität der Hansestadt – da kann dann einem auch der ewige Neid der Berliner über die Hamburger Currywurst egal sein.

Und Labskaus hat sein internationales Verbreitungspotenzial eingebüßt, seit der Erfindung von Kühlschränken für Seeschiffe.

McGangBang bestellen: Berlin Hauptbahnhof

Wir entdecken eine freundlich aussehende Bedienung im netten McDonalds am Berliner Hauptbahnhof. Wir wollen den McGangBang bestellen. An der Kasse fragt ein junges Mädel nach meinen Wünschen. Da sie wohl noch ein Teenager ist, verzichte ich auf die direkte Bestellung eines McGangBang.

Ich bestelle das McChicken-Menü und einen Doppel-Cheeseburger. “Den gibt es nicht”, wird mir mit einem Lächeln entgegnet. Ich weiche auf einen BicMac (Le Bigge Magge) aus und nehme das Zwischenbrötchen raus.
Nun schnell den McGangBang zusammen gebastelt und reingebissen. Anders als erwartet, schmeckt er absolut lecker, kann ich nur empfehlen. Werde nun nur noch diese Variation nehmen.

Dass McDonalds keinen Doppel-Cheeseburger mehr anbietet, halten einige für eine unterschwellige Gegenwehr gegen den McGangBang-Trend.

Selber probieren!

Altonaer Rebellen-Kaffee in Berlin-Mitte

Altonaer Rebellen-Kaffee in Berlin Mitte

Vor ein paar Jahren hat ein kleiner rebellischer Kaffeeimporteur ein kleines Lager mit Verkaufsraum in meiner Straße aufgemacht, das Café Libertad, das den gleichnamigen Arabica-Kaffee direkt aus Mexiko bezog – echten Rebellen-Kaffee, in den Hochlagen Mexikos angebaut und mit einer Portion Wut und Attitude nach Europa verschickt.

Der Café ist lecker – kommt aber nicht an die italienischen Klassiker heran. Ist ja auch einerlei, er transportiert eben das, was uns Altonaern an unserer Stadt so gefällt: das anders sein, das nicht-Hamburg sein, die Freiheit und Sehnsucht eben.

Letzte Woche trinke ich eben diesen Kaffee in einem kleinen Laden an der Memhardtstraße, der früher mal ein Döner-Imbiss war. Drinnen ist es gemütlich, die Farben rot und grün überwiegen in gedeckter Form. Lustigerweise heisst das Café “Liberta” – und ich fühle mich ein wenig zuhause, ausgerechnet in Mitte :)

-11° in Hamburg-Altona

Blauer kalter Himmel über Altona

Klar, kalt und mit einem Hellblau am Himmel, das sich bei Wick sicher jemand hat patentieren lassen, um die perfekte Kälte zu symbolisieren. -11° an der Bushaltestelle sind so gut, wie -17° in Berlin oder -15° in Köln. Mindestens.

Und schön, wenn der Winter so klar klirrt. Mir graut schon vor den nächsten drei Monaten Schmuddelwetter bei 3° und einem Grau, das sich sicher niemand schützen lässt.

Die biometrische Kita: Das Ende einer Schnapsidee

einer gefährlichen:

Das geplante Scannen von Fingerabdrücken im Berliner Zion-Kindergarten ist gestoppt. Damit folgte der Kirchenkreis Stadtmitte der Empfehlung des Datenschutzbeauftragten der evangelischen Kirche, Detlef Rückert. Dieser hatte rechtliche Bedenken über die Speicherung der Daten geäußert. Bei dem geplanten Pilotprojekt sollten Eltern beim Abholen und Hinbringen ihrer Kinder ihren Fingerabdruck in ein Gerät einlesen. Die Geschäftsführerin der Kita, Kathrin Janert, bedauerte die Initiative: “Wir haben das Thema einfach unterschätzt.” taz

Knut sen.

2012, in Berlin sind die Sommer inzwischen unheimlich heiss. 34° Celsius im Durchschnitt. Das die Klimakatastrophe so schnell kommen würde, hatte keiner geahnt.

Alle Berliner sind an die Ostsee gefahren, nur da ist es noch einigermaßen auszuhalten.
Alle bis auf den inzwischen erwachsenen Eisbären Knut. Der döst -er versucht es jedenfalls, damit der Hunger aufhört.

POPkomm: Gesichter des Todes

Nein, dieses ist keine Rezension eines durchgeknallten rotten.com Videos, den sich diejenigen reinpfeifen, die nicht oder noch nicht in die werberelevante Zielgruppe passen. Es ist das Gesicht, dass die POPKOMM 2006 zeigt. Zeigt wie tief und tödlich verletzt die Musikindustrie ist – und alle schauen zu wie sie seit Jahren mit dem Tode ringt.

Allgemeinplatz, sicher. Spätestens seit Christoph Beckers Tim Renners Buch weiss jeder, wie sehr eine ganze Branche durch den Siegeszug der neuen Medien gelitten hat. Wollen wir das auch LIVE sehen? Ja!

Ein Streifzug über die POPKOMM in Berlin in diesen Tagen zeigt uns „die Gesichter des Todes“. Die Messe ist so groß wie die Ausstellung der Kleingartenfreunde im Bezirk Wedding einen Monat zuvor. Einige Messestände erinnern eher an einen chaotischen Flohmarkt.

Die großen Zeiten, in denen Messebauer für Sony/BMG oder Warner für diese Messe ein Feuerwerk an Designständen abgefackelt haben und der Bereich um die Messepräsenz eines großen Labels einer Star Trek-Convention glich, sind nach dem Umzug nach Berlin vorbei.

Der Besucher bemerkt sofort, was los ist, auch ohne die Probleme um CD-Abverkäufe, das verschwurbelte deutsche Urheberrecht, die GEMA und die illegale Verbreitung von teuer produzierter Musik über das Internet zu kennen. Grund: Er befindet sich auf einer Art Musik-CeBit im Kleinformat!
Im Zeitalter von Ipod & Co ist das Wesen der Musikindustrie für den Verbraucher auf das mp3-Format reduziert.

Schon länger bringt es immer weniger ein, einen Künstler aufzubauen – sei es durch die „Alte Schule“ (Garagenband tingelt durch Clubs und wird entdeckt), sei es durch Nina Hagen, wenn, wie jeder Computerfreak weiß, bald mehr Geld über den Download via Internet mit einer Amateurband verdient werden kann, die ihr Video (total verwackelt, aber genial!) gleich mitliefert.

Die POPKOMM 2006 ist deshalb ein Spiegel dieser Branche, weil sie tatsächlich ein Abbild dessen liefert, was sich „abspielt“ in der Musikindustrie. Sie findet nicht in den Messehallen statt, sondern im Netz, auf Festplatten und in den Clubs, in denen die Künstler auftreten.

Das Geld wird weniger mit Tonträgern als mit Live-Auftritten und Casting-Shows verdient, die durch TV-Formate und über das Internet vermarktet werden und in denen der Verbraucher sich dem Künstler verbunden fühlt. Live heißt leiden und das kann hier jeder sehen. Das, was einst Jim Morrison auf der Bühne etablierte, ist mega modern.

Heute übernimmt diesen Part die junge Nadia Sergol-Rüdwalleit aus Neuss (16), wenn sie versucht, eine Coverversion von Barry Whites „I´ve got so much to give“ bei Nina Hagen vorzusingen. Das hat schon was Grauenhaftes.

Etwas, das uns zeigt, wie sterblich wir alle sind, bereits im Moment der medialen Geburt.

Im neuen Zeitalter der Musikindustrie wird aus dem hilflosen Gezeter einer Teenagerin zunächst ein Klingelton; aus dem Klingelton ein Album. Nadia tritt womöglich mit dem fiesen Jamba Frosch im Olympiastadion auf; Nadias Geschichte wird zur Soap; die Soap wird zum Kinofilm und alle haben wieder Geld verdient.

Reich wird das Unternehmen, welches dies alles „aus einer Hand“ liefern kann. So gesehen ist die POPKOMM 2006 in Berlin eine Inspiration für jeden, der die völlig neuen Zusammenhänge zwischen den Medien und die Perspektiven für die Musikbranche erkennt.

Text: Robert Daubner, redigiert von Erik Hauth

Berliner Verlag: Verkauf perfekt

update 7.1.2009: Der Berliner Verlag wird Kölner.
Mecom, Montgomery’s strauchelnde Heuschrecke verkauft den Berliner Verlag, mitsamt MoPo und Tip an den Kölner Verlag DuMont Schauberg, meldet nicht nur die ZEIT:

Die deutschen Zeitungen des britischen Finanzinvestors David Montgomery stehen kurz vor dem Verkauf. Mehrere Branchendienste berichteten in den letzten Tagen, der Kölner Verlag DuMont Schauberg werde Berliner Zeitung, Berliner Kurier und Hamburger Morgenpost von Montgomerys Mecom-Gruppe übernehmen.

Alles zetern hat nicht geholfen.

Die Heuschrecken wollten sie abschrecken, aber wie auch.
Der Berliner Verlag ist verkauft. An eine Investoren-Gruppe um den Medien-Auspresser Montgomery.

Das meldet ausgerechnet BerlinOnline.

ausberlin: Kaufhaus für Berliner

Seit einigen Tagen vier Wochen hat ein neuer Laden an der Karl-Liebknecht-Straße in Berlin-Mitte seine Pforten geöffnet. Hier ist Nomen, Omen: ausberlin bietet ausschliesslich Produkte aus Berlin.

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Vom nostalgischen Trabi, über BVG-Schlappen und ein Puzzlespiel mit dem Berliner Fernsehturm, am Alex wird ein buntes Sammelsurium an Berlinensien angeboten. Wer soll das kaufen? Touristen. Vornehmlich Berliner mit Freude an ihrer Stadt und moderne Touristen, denen die Andenken aus dem Fernsehturmshop nicht gefallen.

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Adresse:
Karl Liebknecht Straße 17, also umme Ecke
10178 Berlin/Alexanderplatz

Nachtrag, : Ich habe eben mit Darius W. telefoniert. “ausberlin” möchte kein Souvenirladen sein. Einfach, weil er keiner ist.

Bei unserem geschäft handelt es sich nicht um einen souvenierladen [v. 2.0?], sondern um ein kauhaus mit kriterium: ausberlin!

Hotels in Berlin. Heute: Artist Riverside Hotel – Zimmer mit Spreeblick

Unser Autor lebt in HH und arbeitet u. a. auch für BerlinOnline als Autor und Formatentwickler. Bei seinen regelmäßigen Reisen in die Hauptstadt verbindet er das Angenehme mit dem Nützlichen. Er wohnt immer wieder mal in anderen Hotels und beschreibt hier seine Erlebnisse.

Nach seiner kafkaesken Erfahrung im Bornholmer Hof, brauchte unser Autor eine Luftveränderung. Der Regel folgend, dass Hotels in Berlin Mitte mir meist zusagen, checke ich im Artist Riverside Hotel an der Friedrichstrasse ein. Ich war bereits letztes Jahr ein paar Mal dort. Deswegen weiss ich noch, dass in diesem Hotel der Unterschied zwischen guten Zimmern und weniger guten Zimmern enorm ist. Die guten Zimmer sind die mit Spreeblick und der ist hier fantastisch.

Hotel Berlin Spreeblick

Im Gegensatz zu vorher, kann man jetzt durch die neu gestaltete Rezeption bequem einchecken. Die Dame an der Rezeption ist jung, freundlich und wirkt sehr zuvorkommend. Frisch.

Ja. Man könne mir auch als HRS-Kunden ein Zimmer mit Spreeblick anbieten. Eine schöne Überraschung. Normalerweise, so bekommt man mit der Zeit den Eindruck, werden HRS-Kunden in die Zimmer verfrachtet, in denen man gerade mal Boris Beckers Nachwuchs zeugen aber keine Nacht verbringen möchte. Viele Hoteliers in Berlin scheinen HRS seine Markt- und Preismacht so übel zu nehmen, dass sie es an ihren Gästen auslassen. Nicht sehr Weitsichtig und Ärgerlich.

Das Zimmer ist sehr groß. Die Einrichtung erinnert, wie im ganzen Hotel an die goldenen 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Eine Badewanne!

Ich gehe gegenüber kurz mein Abendbrot einkaufen. Käse, Schinken und Brot. Damit dann aufs Zimmer und ans Spreefenster setzen. Herrlich.
Nach einer geruhsamen Nacht im riesigen Doppelbett wartet bei herrlichem Sonnenschein ein Frühstück auf der Terrasse. Touri-Schuten ziehen vorbei. Der Preis von 80 EUR pro Nacht ist zwar nicht billig, wert ist er es aber allemal.

Bin mal wieder im Heidi in Berlin Mitte

Das sind die Momente nach denen man sich als Blogautor sehnt. Feedbacks aus der realen Welt, die das gierige Ego streicheln.

Ich bin also mal wieder bei meinen Lieblings-Kaffee-Machern in Berlin: dem Il buco de Heidi.

Beim Bezahlen erwähne ich wie immer, dass ich den Café hier extra super lecker finde. Daraufhin erzählt mir der Wirt von einem Blogartikel, der das auch behauptet hat und bei dem man Kommentare hinterlassen kann. Komisch, sag ich, das kommt mir bekannt vor.

Nachdem wir uns gegenseitiger Wertschätzung vergewissert haben trennen wir uns mit einem freundlichen ‘ciao’.
Der Tag fängt gut an!

Ein Bier im Bahnbistro, daneben Hellmuth Karasek und eine Ohnmacht

nachBerlin 027.jpgEine Bahnfahrt, die ist lustig. Das hat sich heute Abend wieder einmal bewahrheitet. Und, Bahnfahren bringt Menschen zusammen. Aber eins nach dem Anderen.

Ich will heute noch zu einem Abendtermin nach Berlin. Auf dem Bahnhof treffe ich John K., einen alten Freund aus Schulzeiten. Er ist inzwischen Manager bei den Werbern von McCann. Eine nette Plauderei entspinnt sich.
Mit uns im Bistro: Hellmuth Karasek und ein wunderschönes Mädchen. “Auch Kreative”, wie mein lang verschollener Kumpel zu wissen glaubt. Wie er das meint weiss ich nicht so genau.

Wir bestellen ein Weissbier. Hellmuth Karasek auch. Ansonsten schuckeln wir getrennt nach Berlin.
Gerade in Brandenburg wird “unserer” Schönen plötzlich schwindelig. Continue reading “Ein Bier im Bahnbistro, daneben Hellmuth Karasek und eine Ohnmacht”

Café Latte, Tattoo und Überbrückungsgeld

Sie wurde schon so oft beschrieben. Die „Generation Milchkaffee“ hat sie der Spiegel Online genannt und damit dem stetig unsteten Leben der Hamburger Schanzenviertel-Bewohner einen fluffigen Namen gegeben.

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Heute morgen stiefele ich runter zum Verlag, am etwas weinger hipperen Ende der Kastanienalle und dachte bei mir: „Irgendwie sind Mitte, Prenz’lberg und F’hain eine einzige Schanze“.
Was in HH nur ein Stadtteil, ist hier die halbe Stadt.

Leider unterbrach mich das morgendliche Geschrei in der Redaktion in meinen Gedanken.
Ich mach mir jetzt erstmal einen Galao und schreibe was …

Schulfreunde finden: Die eigene Geschichte gefunden!

StayFriends - Die FreundesuchmaschineEs sind 15 bzw. 25 Jahre seit unserer Schulentlassung aus der Gesamtschule “Erich-Kästner-Schule” (Baunatal) vergangen und ich fand es wäre Zeit für ein Jahrgangstreffen.

Aus persönlichen Gründen musste ich das Treffen dann etwas beschränkenund so suchte ich die Adressen von 5 Personen aus meinem engeren früheren Schulkreis einfach mal zusammen. Wir waren während der Schulzeit in 2 verschiedenen Klassen aber sympathiebedingt von der 5. bis zur 10. Klasse immer etwas näher in Kontakt. Nachdem ich alle Telefonnummern zusammen bekommen habe, war die Begeisterung für meine Idee bei den anderen schon am Telefon zu spüren.

StayFriendsAls Treffpunkt schlug ich Berlin vor.

Aus Würzburg, Kassel und Hannover sind wir im Januar nach Berlin gereist, um uns nach 15 bzw. 25 Jahren absoluter Kommunikationsstille, wieder zu begegnen.
Wir erlebten 2 Tage voller Tiefgang und Freude. Wir haben reflektiert und unsere Lebensläufe ausgetauscht.
Bei uns allen wurde eine “Blackbox” nach der anderen aus tiefer See geborgen und geöffnet. Teilweise kam es einem so vor, als hätte man einen Schatz geborgen.

Ich weiß es klingt ein bisschen übertrieben und albern, aber es war einfach unglaublich, was mit uns dort geschah. Wir fühlten uns miteinander so voller Freude, Friedlichkeit und Sicherheit. Wir waren einfach nur wir. Der Begriff “Verwurzelt” hat für uns eine neue Bedeutung bekommen.
Es war wie eine Zeitreise durch das eigene Leben. Erinnerungen und Gefühle wurden wieder ganz transparent! Einfach unglaublich. Verschüttetes oder Verdrängtes tat sich vor einem auf, als wäre es gestern gewesen.



StayFriends - Die Freundesuchmaschine

Außer dem Gang durchs Brandenburger Tor haben wir von unseren geplanten Unternehmungen nichts durchführen können. Wir waren ausschließlich für eine kurze Schlafpause bereit, uns zu trennen.
Wenn wir, nun wieder zu Hause angekommen, von unserem Erlebnis erzählen, sind die Menschen immer ganz erstaunt. Aber gerade dass ist es ja, was uns in dieser Zeit auch fehlt, der Mut sich einfach fallen zu lassen. Eingelaufene Pfade für einen bestimmten Zeitpunkt zu verlassen und die Begegnung suchen, statt vor sich hinzuvereinsamen.

Ich finde besonders Berlin mit seinen unzähligen Möglichkeiten und seiner Magie sind ein perfekter Ort für solche Treffen! Meine Eltern, Schwiegereltern und Verwandte, werden in unseren Heimatdörfern ständig auf dieses Treffen angesprochen Wie eine kleine Sensation, und das obwohl wir nicht in “Hintertupfingen” wohnen. Jetzt habe ich mich doch noch entschlossen, ein außergewöhnliches Jahrgangstreffen zu organisieren.
Schließlich sollte man so viele Leute wie möglich mit dem “Austausch-Virus” infizieren.
Mal sehen, hoffentlich klappt es. Vielleicht können Sie meine Zeilen nutzen, um für Ihre Aktion “Schulfreunde” Aufmerksamkeit zu bekommen und gleichzeitig Mut zu säen, damit Ihre wunderbare Aktion genutzt wird und damit viele Menschen um ein Ereignis glücklicher gemacht werden können.

Von ganzem Herzen viel Erfolg für diese Aktion und mein Kompliment an
denjenigen, dem das eingefallen ist!
Sollten Sie Fragen an mich haben oder noch etwas Bildmaterial benötigen,
so stehe ich Ihnen unter unten genannter Adresse und Telefonnummer
jederzeit sehr gern zur Verfügung.

Liebe Grüße
Sonja S. (Name ist der Red. bekannt)

(dieser Beitrag aus der Reihe Berlin Life erschien zuerst bei berlinlife.de)



StayFriends - Die Freundesuchmaschine

Berlin feiert Knut. Und will kein Ende finden.

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Das Fest bei dem man seinen Tannenbaum auf die Straße wirft und dann die Leute mit den Händen in der Tasche drüber stolpern, Knut, kennen wir bereits seit 15 Jahren dank eines schwedischen Möbelhauses auch in Deutschland.

Meist findet das Fest am 6. Januar zum Festtag der Heiligen Drei Könige statt. Nur in Berlin, hier dauert das Fest an. Zumindest liegen die armselig wirkenden Tannenleichen noch immer in den Strassen.
Continue reading “Berlin feiert Knut. Und will kein Ende finden.”

Henry Rollins: Dampfplauderei in der Berliner Passionskirche.

henriRollinsBerlin.jpgDer zornige und wortgewaltige Schreiunterhalter begeisterte mit seinem Programm „Shock & Awe“ ca. 400 Zuschauer in der Berliner Passionskirche.

Der von den Machern des Karrera Klubs für Berlin organisierte Sprachspaß zeigte wieder einmal deutlich: der Mann hat etwas zu sagen. Nicht immer laut und aggressiv, aber immer überzeugend. In seinem Leben sei er nur vier Mal witzig gewesen. Beim Nachäffen der Sprachschnitzer seines Präsidenten (Spacial Entrepreneur) war er es wieder einmal.

Gebannt lauschten seine meist 20 Jahre jüngeren Fans dem leiser gewordenen Rocker, der mit der Rollins Band bereits seinen Zorn auf die Welt und ihre Zustände sehr viel rabiater in die Selbige getragen hatte, bei seiner Hommage an die Ramones und seinen ironischen Geschichten aus der Welt der Stars.

Einem, wie mir, der Rollins und seine Band noch als urgewaltiges Rockphänomen im Hamburger Docks erlebte und nun Henry Rollins, sehr viel schlanker, nachdenklicher und ruhiger wieder traf. Einem wie mir gibt er heute mehr Stoff zum Denken.

TIP Berlin bloggt aus Sri-Lanka.

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tip-Mitarbeiter Robert Bleil wurde in Sri Lanka von der Flutwelle überrascht.
Er hatte sich vor rund sechs Monaten ein Sabbat-Jahr vom tip genommen, [sowas gibt es noch beim Berliner Verlag, hört hört!] um in einem Ayurvedakurhotel bei Hikkaduwa (Nahe Galle) zu arbeiten.

Dann kam der Tsunami.

Seit dem 26.12. engagiert er sich vor Ort für die Flutopfer und hilft wo er kann. Im tip-Blog berichtet Robert Bleil regelmäßig von seinen Erfahrungen.