Tsunami: Berlin hilft




fallen bicycles

Originally uploaded by thoha.

Die Hauptstadt flaggt Halbmast. Es hatte Tage gedauert – nun ist das volle Ausmaß der Seebebenkatastrophe im indischen Ozean im Bewusstsein unserer Stadt angekommen. Eine Welle der Hilfsbereitschaft erfasst Berlin und den Rest der Republik.

Es sind diese Ereignisse, plötzlich über Menschen hereinbrechende Naturkatastrophen, die die Menschen in aller Welt für eine Weile näher zusammenrücken lassen.
Man ist in Berlin geografisch sehr weit weg und doch sehr nah dran an dem Schicksal der vielen Hunderttausend Opfer in Südostasien.

In diesen Tagen formiert sich die weltweite Hilfe. In Deutschland bündelt zum einen das Außenministerium die Bemühungen, um die Versorgung und das Auffinden der deutschen Opfer. Zum anderen haben sich die wichtigsten Hilfsorganisationen zu einer Initiative, „Aktion Deutschland Hilft!“ zusammen geschlossen.

Das Bündnis der Hilfsorganisationen bittet weiter dringend um Spenden:
Kontonummer 10 20 30
BLZ 370 20 500
Bank für Sozialwirtschaft
Stichwort: “Seebeben Südasien”

Jürgen Trittin in der Kantine des Berliner Verlages.

Heute gab es Chinagemüse auf Ingwerreis. Das ist was für unseren Umweltminister.
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(Foto: BMU)
Als Entertainmentredakteur besteht eine normale Woche ja aus viel Cafè Latte mit Stars und Sternchen aus Berlin. Heute wollte ich mal meinen grauen Alltag durchbrechen und in die Kantine des Hauses, lecker. Aber auch hier tummeln sich die Stars.

Jürgen Trittin, einziger Popstar der Grünen neben

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Desirée Nick: Königin aus dem Berliner Großstadtsdschungel.

Desiree Nick Dschungel Königin
Analog zum großen Frankie Sinatra – Berlin, wer es hier schafft, der schafft es auch im Dschungel von Sumatra.
Nun ist sie wieder auf dem Weg in die Heimat. Leer gezickt und ein paar Kilos leichter. Auch im bundesweit einsehbaren Dschungel bei RTL, “Hilfe ich bin ein Star, holt mich hier raus”, gilt die alte Berliner Regel: Dreist gewinnt! Foto: RTL

Der Berliner Zickenschnauze von Miss Nick waren die weichgespülten Möchtegernpromis nicht gewachsen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Désirée Nick die einzige Teilnehmerin war, die den Zenit ihres BRD-Ruhms noch nicht überschritten, weil noch gar nicht erreicht hat.

Immerhin hat Dolly schon viele Stars von vorne gesehen und Jimmy hat das runde Ding schon fast überall reingemacht. Was aus unserer Désirée in dieser Republik wohl noch so werden kann?

Berlin im Spätsommer: Sehnsucht nach der gelben Gefahr

Wespen gehören zum Berliner Herbst: eine Liebeserklärung wider Willen …

Ich werde sie vermissen, da bin ich mir ganz sicher. Wenn ich diese Tage durch Berlin laufe und die Kastanien bereits in matschigem Braun erscheinen, dann weiß ich, ich werde sie vermissen, die Wespen dieses Sommers.

Es ist noch keine 10 Tage her, da saß ich in meinem Lieblingsfrühstückslokal. An jenem Morgen hatte ich mir eine exquisite und seltene Hochlandkaffeesorte ausgesucht und freute mich auf mein allmorgendliches Rührei. Als mein herrlich dampfender Milchkaffee vor mir stand, wollte ich ihn mit Zucker verfeinern (ein weiser Italiener erzählte mir einmal, dass 1/3 der Tasse mit Zucker aufgefüllt werden muss – das traue ich mich aber nicht). Auf einmal fielen acht Wespen aus dem Zuckerstreuer, direkt in meinen Kaffee. Nicht, dass es mir etwas ausmachte, es wunderte mich nur.

Nächsten Morgen sah ich, dass das Kaffeehauspersonal im süßesten Kampf dieses Sommers aufgerüstet hatte. Kurzerhand hatte man den Zugang zum “Gelben Leckerland” mit Servietten-Propfen versperrt. Am nächsten Morgen dann waren die Zuckerstreuer kurzerhand gegen Dosierpackungen aus Papier ausgetauscht. Respekt für diesen kleinen Sieg.

Heute, zwei Wochen später sehne ich mich bereits nach dieser Plage zurück. Der kleine Winter ist da, das Auskühlen des Sommers in den Früh-Herbst. Das Hoffen auf einen schönen Spätsommer hat begonnen. Die Farbe dieser Hoffnung ist Gelb (mit schwarzen Streifen).