Frühlingserwachen am Millerntor

DSC01375.JPGNein, es siegt keiner am Millerntor in dieser Rückrunde bisher. Das ist die gute Nachricht.
Außer der puren Nachricht war da noch das schöne Gefühl, einen magischen Fußballnachmittag erlebt zu haben.
Die Nordkurve wieder einmal stehend erleben zu können, tat gut, dann nach Takyi’s Verschießer doch ein wenig weh, hatte aber ansonsten soviel entgegen zu setzen zur lauten Südkurve, dass da richtig Harmonie entstand zwischen Paulis Polkappen. Beim Kurven übergreifenden Sankt Paulée hörte man dann im Süden das eigene Echo. Toll.

Auch, dass die Sitzer auf der Nordtribüne schnell herausfanden, dass sich trampeln ebenda wie eine Herde Elefanten anhört, hat sich ein wenig auf den Rasen übertragen. Ein Anrennen und Anlaufen gegen agessiv-schlaue Fürther war das heute. Wuchtig hinten und im Mittelfeld, Petersen, Boll und Trojan Spitze und gewaltig in Form, schafften den Aufstiegsaspiranten an den Rand einer Niederlage. Schön, auch wenn vorne immer wieder Norddeutsche Lieder in den Hirnen weiter wabern, statt Instinkt.

Noch schöner, dann, dass ausgerechnet Borger den Punkt am Millerntor dann durch zwei beherzte Paraden festhielt. Rund.
Kein Sieg, aber etwas in die richtige Richtung, eben wie das Wahlergebnis später.

Keine Machtspielchen Littmann!

Ich hatte es schon geahnt, dass die frühe Ernennung von Helmut Schulte, ja ich habe ihn auch geliebt damals, zum Sportdirektor noch Ärger verheißt. Und heute lese ich in der Mopo am Sonntag (leider nicht online, sowas ;), dass Stani nix von Littmanns Schnellschuss wusste.

Spielt da jemand die Machtkarte? Ist Stanislawski zu erfolgreich beim FC Sankt Pauli gewesen? Zu unumstritten.
Ich hoffe der Zirkus geht nicht auf die ohnehin belastete Moral beim FC.

Auf Schultes Empfehlung kamen bereits zwei seiner Entdeckungen: Charles Takyi und Filip Trojan (Schulte: „Meine ersten Verpflichtungen für S04“). Schulte wäre das gewünschte Kontroll-Organ in der Sportlichen Leitung, soll dem Fachmann Stanislawski zur Seite stehen, ihn aber im Krisenfall auch entlassen dürfen … (schreibt BILD.de)

(Wir schreiben); Helmut, halt Dich ja zurück: Das Millerntor ist Stanislawski-Territorium.

Tränen auf dem Sportfoto des Jahres. Lag es am HSV?


Da weint der kleine Bochumer Herz ergreifend. Weshalb kann man nur spekulieren.

Wars der olle grantelige Holländer, oder hatte “Van der Verrat” doch kein Herz für Kinder? Hat Vincent Kompany (10, hinten im Bild ohne Kind) einen schlimmen Witz gerissen?

Keine Angst mein Kleiner, Bochum steigt nicht ab. Das verspreche ich Dir.

Das Bild des Fotografen Jürgen Fromme (41) aus Dülmen mit dem Titel "Einlaufkind" wurde zum "Sportfoto des Jahres" gekürt. Die Aufnahme entstand beim Fußball-Bundesligaspiel Bochum – HSV. Bild ausschließlich zur redaktionellen Nutzung im Zusammenhang mit dem "Sportfoto des Jahres" unter Angabe von Quelle und Urheber: obs/Fromme/firo.

Dann eben alle beide

Auf den letzten Drücker wollte sich St. Pauli für einen Ersatz für Ian Joy entscheiden.
Da eine Wahl eben auch Qual sein kann, hat man nun beide genommen.

Das Talent aus Berlin und den aufsteigenden Stern aus dem Osten: Willkommen.
Andreas Biermann wechselt vom Oberligisten Tennis Borussia Berlin zu den Hamburgern. Der 27-Jährige Linksfuß kam in der vergangenen Saison bei Union Berlin auf 29 Einsätze in der Regionalliga Nord und erzielte dabei zwei Tore. Der erst 21-jährige Pavlo Ianchuk kommt vom rumänischen Erstligisten FC Arges Pitesti zu den Kiezkickern. Ianchuk stammt aus der Ukraine und durchlief die Jugendschule von Rekordmeister Dynamo Kiew.

Moon over St. Pauli

moon over MillerntorEigentlich hat St. Pauli heute 3:2 gewonnen am Millerntor, zumindest ist das in meinem Herzen verbucht dieses Ergebnis. In einem Spiel, dass auch eigentlich gar kein Testspiel war, sondern ein herrlich ernst genommener Saisonauftakt. Es hat alles gepasst, sogar die biestige Hilflosigkeit von pomadig dahinspielenden Hannoveranern.

Von denen übrigens viele Fans angereist und ihren Teil dazu beigetragen haben, dass sich dieses Vorfrühlingsspiel so echt anfühlte (inklusive Spinner mit Rauchbomben und Hools, leider). Am Support ihrer Anhänger kann das also nicht gelegen haben, dass Hannover in der ersten Halbzeit gegen vergnügt aufspielende Paulianer 1:0 hinten lag. Hannover absolut zweitligareif.

Toll René Schnitzel und Sir Charles, die Traumpässe schlugen, in alter Paulimanier ihre Chancen wieder vergaben, als wäre schon Ostern, ohne Druck, aber locker 2:0 hätten führen können. Darüber ärgern können wir uns demnächst wieder, über die vergebenen Chancen. Heute haben wir uns über die Art und Weise gefreut, wie St. Pauli sie herausgespielt hat. Feiner Fußball.

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Da mag sich Ian Joy doch noch eine Träne verdrückt haben, solch eine Kulisse bei einem Vorbereitungsspiel wird er so schnell nicht wieder erleben.

Offiziell hieß das Ergebnis 2:2, ein gegebenes Abseitstor für Hannover dabei, die in einer kurzen Phase der 2. Halbzeit, in der sie gegen unsere halbe Zweite spielten, sich herankämpften. Herrlich, wie diese Testelf dann wieder zurück kam, Ömer Sismanoglu überwand Nationaler Encke in der 69. phänomenal. Sowieso ein Spiel der großen kleinen Geschichten und das lange ersehnte Comeback von Abdou Sall. Ein reguläres Tor von Pauli wurde dann vom noch im Weihnachtsurlaub weilenden Schiedsrichtergespann nicht gegeben. Ich habe es dazugezählt. Das fühlte sich einfach, wie ein Sieg an, dieser rundum ein schöne Nachmittag.

Sogar der Regen hatte sich ab Mittag in Richtung Niedersachsen verzogen. Ein erstes Omen, dass mit einem netten Abendessen im Ofeuer endete.

“Altona 93 ist das neue St. Pauli”

freude

Ich stehe beim Getränkehöker im Dorf. Wir beschnacken letzte Einzelheiten der Lieferung.
Neben mir steht ein älterer Mann, graues Haar, schwarzer Kapuzenpulli mit Totenkopf drauf. Allem Anschein nach ein Nachbar und ein in die Jahre gekommener Autonomer. Wir kommen ins Gespräch. Über den Stadtteil und den FC St. Pauli.

“Ich hab mir gerade eine Dauerkarte bei Altona 93 gekauft”, sagt er. “Da gibts noch echten Fußball. Ohne den ganzen Kommerz.”

Diese Ansage höre ich hier in letzter Zeit häufiger: “Altona 93 ist das neue Pauli”.

Wie das so ist, wenn ähnliche Gemüter und ewige Rivalen zu einem Testspiel Freundschaftsspiel aufeinander treffen, kann man sich heute Abend an der Adolf-Jäger-Kampfbahn ansehen, ein Stadion, das frei von der Gefahr ist, seinen Namen verkaufen zu müssen.
und gemeinsam schwelgen in alten Erinnerungen. Mit der bitteren Gewissheit (wie ich in den Kommentaren erst erfahren habe), dass auch Graswurzelfußballer zur finanziellen Sanierung ihre Seele verkaufen müssen.
Ich werde es wohl verpassen, freue mich aber immer wieder über die Tradition, das erste Spiel nach der Vorbereitung in Altona zu spielen. Eine nette Nachbarschaftsgeste und bestimmt frei von Nazis. Pure Fußballfreude.

Die Klinsmann-Katastrophe

Ich weiß nicht, was sich Hoeneß und Rummenigge da gedacht haben.
Ich prophezeie ein verkatertes Auseinandergehen nach einem halben Jahr.
Es ist interessant zu beobachten, wie sehr Bundesligamanager, auch die sonst so souverän wirkenden Herren des FCB, getriebene der Presse und ihrer eigenen Pressesucht sind.

Sicher, das ist ein Hammer, diese Meldung – und es schlagen wieder Massen an Prolls hier auf, denen es wichtig ist zu erfahren, ob Klinsmann schwul ist – dennoch passen diese Gegensätze nicht zusammen. Hoeneß selbst wird sich hassen für diese Entscheidung, und im Winter 2008 den Stecker ziehen. Spätestens dann ist der Trainer Klinsmann in Deutschland verbrannt, das Sommermärchen eine blasse Erinnerung. Ein neuer Fußball-Winter steht dann vor den Herren und die bittere Erkenntnis, in nur zwei Jahren drei große Namen des deutschen Fußballs (ja ich weiss, auch ein Schweizer dabei ;) ruiniert zu haben.

“Süßes oder Saures”, die richtige Ansage von Stanislawski entscheidet über die Zukunft des FC St. Pauli in der 2ten Liga

go pauli, go

Schocktherapie, oder Seele streicheln. Das fragt sich der braun/weiß geneigte Teil Hamburgs derzeit und sicher auch Holger Stanislawski.
Wie nicht nur das HA erkennt sind eben die vordergründigen Erklärungen für die desolate Ein- und Vorstellung der Paulitruppe in dieser starken Liga nicht mehr ausreichend.
Waren nach den drei Niederlagen während der Englischen Woche Ende September noch Verletzungspech und die Platzverweise gegen Fabian Boll und Thomas Meggle als Hauptursachen der Misere angeführt worden, sind die Gründe für das jüngste Ausbleiben der erhofften Leistungen und Ergebnisse in Freiburg (0:2), gegen Wehen (1:1) und in Bremen (4:6 n.E.) weitaus umfassender.

Unsere Jungs stecken in der Krise, die einzig Borger schon hinter sich hat. Eine Mischung aus Nicht-Können, Frust und dann auch Nicht-Wollen. Vielleicht aus Trotz? Eher aus tief verängstigter Seele.
Wie spricht man eine solche Mannschaft an? Wen stellt man auf?
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go4soccer: scheut man da Aufwand?

Regeln geben sich Spiele selbst, das liegt in ihrer Natur. Bei go4soccer, einem online Bundesligamanager, werden Punkte nach der aktuellen “kicker”-Wertung eines Spielers vergeben. Die wiederum in die Bewertung des eigenen Teams einfließen.

Das liest sich offiziell so:
Der Erfolg der Mannschaft ist abhängig von den realen Ergebnissen und Leistungen in der 1. Fußballbundesliga. Inhalte – wie z.B. Spielerinfos, Statistiken und Noten – kommen vom Kooperationspartner “kicker SPORTMAGAZIN“.

go4soccer adressiert Fußballinteressierte und Experten, und ist seit dieser Saison auch im Profimodus kostenfrei. Hat sich offenbar nicht durchgesetzt das Geschäftsmodell “Pro-Abo”, das im Wesentlichen bessere taktische und statistische Möglichkeiten bot.

Seit dieser Saison bewegt man sich noch näher an den “kicker”-Richtlinien, was die Punktevergabe angeht. Das gilt auch für die Regel, dass der “kicker” seit Kurzem “Note sechs” für grobe Tätlichkeiten verteilt. In dem Fall über den ich mich momentan aufrege ist das so. “Mein” Spieler Saenko war am Sonntag einer solchen verdächtig und erhielt noch im gedruckten “kicker” Note sechs.

Inzwischen ist Saenko von diesem Vorwurf freigesprochen, der “kicker” online hat die Note auf ebenso unberauschende 4,5 erhöht. Nur das Spiel, das so nah an der Liga sein möchte, und seine Spielleiter sehen das nicht ein, nachträglich der von ihnen abgebildeten Wirklichkeit zu folgen.

Ich bezichtige mich besser gleich der Millimeterfickerei, denn die Antwort der Spielleitung regt mich auf. In der E-Mail-Antwort auf meine Frage, die mir vorliegt, die ich aber wegen eines Disclaimers nicht veröffentlichen darf, wird lapidar von einer “Tatsachenentscheidung” gesprochen. Und dass man die Punktekorrektur des “kicker” nicht übernehmen wird.

Abgesehen davon, dass man es nicht für nötig erachtet, über einen solchen Bruch im Format weiter zu diskutieren, und mir auf meine Antwort keine weitere E-Mail schrieb, stört mich das Wort “Tatsachenentscheidung”. Bäh, so ein Funktionärswort. Wirkt auf mich, wie eine billige Ausrede, der vesprochenen Realität des Spiels nicht nachkommen zu wollen, oder zu können. Wird da der Aufwand gescheut, den man sich selbst ins Spiel geholt hat? Nämlich den “kicker”-Bewertungen zu folgen?

Ich beobachte dieses Spiel jetzt in der zweiten Saison und war bisher sowohl privat, als auch professionell positiv überrascht. Gut, technisch hakt es hier und dort manchmal und wenn am Montag so gegen 14:00 Uhr die Tabellen gerechnet sind, dann ist go4soccer schon mal gefühlt sehr langsam – für ein so junges und bisher engagiertes Projekt aber “ok”. Die Tatsache, dass hier die Fußballwirklichkeit der Bundesliga abgebildet wird, mit DFL Lizenz und allem pipapo, imponierte bisher. Und, für den “kicker” eine tolle Gelegenheit Hefte an eine ansonsten schwer zu erreichende Leserschaft zu verkaufen. Schade, sehr schade, dass man sich dort nicht mehr Mühe geben will. Oder kann.

Wir sind zweitklassig, nur eben ohne Trainer

Aufstieg Bundesliga

Wie die Mopo meldet geben sich bei St. Pauli dieses Wochenende Frust und Trotz die Klinke in die Hand. Grund dafür ist die Ankündigung der DFL, St. Paulis Trainer Holger „Stani“ Stanislawski nicht als Trainer zu akzeptieren. Grund: Die fehlende A-Trainerlizenz für die Bundesliga.

Moment, fragt sich da der geneigte Bayernreisende, gab es da nicht schon mal eine Lichtgestalt des deutschen Fußballs, die ohne A-Lizenz „trainieren und Spiele leiten“ durfte?
Misst die DFL hier mit zweierlei Maß? Und das beim FC St. Pauli? Bitte, geht es euch noch gut? Habt ihr eine Ahnung, was ihr da anzettelt, liebe Funktionäre, auch wenn ihr formal Recht behalten solltet?

Stani macht beim FC St. Pauli 1A Trainerarbeit und bekommt von euch auch eine 1A-Ausnahmetrainergenehmigung, und die fährt nach Hamburg, ich schwör’s Dir!

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mizPee: Wenn Google Maps, Qype und Henry Miller konvergieren

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Es muss für Frauen ein Mysterium sein, die männliche Erlösung eines bereits schmerzhaften Harndranges, den übrigens niemand so schön beschrieben hat, wie Henry Miller. Dieser hatte seinen Protagonisten die seitenlange Suche nach einem Pariser Pissoir und die Erlösung beschreiben lassen, wie er eines gefunden und gen Himmel blickend loslassen darf.

Andersherum sind Männer immer wieder von Damentoilletten fasziniert. Vor allem während der Sommerpause der Bundesliga und wenn mal wieder zwei von ihnen gemeinsam dorthin verschwinden. Vor allem die hohen hygienischen und modischen Anforderungen an den Ort sind Männern ein Rätsel.

Frauen nicht. Ihnen ist es wichtig, wie eine Toillette von innen aussieht, wie groß der Spiegel ist und zu hell darfs dort auch nicht sein. MizPee ist ein Dienst für die mobile Frau, die auch noch so mitteilsam ist, ihren Geschlechtsgenossinnen Tipps zu geben, wenn sie in einer fremden Stadt ein perfektes Klo gefunden hat.

Eine Idee, die es heute in die WELT kompakt schafft. Allein ich glaube, “auf Klowände schreiben” ist einfach nichts für Frauen, auch keine mobilen.

Illu: mizpee.com

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Olé, zweite Liga

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St. Pauli im siebten Himmel. Der “Ostfluch”, ja selbst das Hamburger Abendblatt nennt das so, ist gebrochen. Der FC St. Pauli steht genau einen Punkt vor dem Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. Profifußball am Millerntor.

Heute saß ich mit MoMo und Saniti im Olympischen Feuer, darüber sinnierend, woran denn der sagenhafte Wandel in Stimmung, Dynamik und Spielwitz denn wohl lag.

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HSV und die Schiete an der Hacke …

Der HSV muss in den letzten Spielen bis zur Winterpause auf Juan Pablo Sorin verzichten. Der Argentinier zog sich in der Bundesligapartie am Samstag (02.12.06) beim VfL Bochum einen Muskelfaserriss in der linken Wade zu. Dies ergab eine Kernspintomographie am Montag (04.12.06). “Juan Pablo wird in der Hinserie nicht mehr zur Verfügung stehen”, so HSV-Mannschaftsarzt Dr. Oliver Dierk.

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Fußball ist immer noch wichtig!

Der Rausch ist vorbei und was noch viel Schlimmer ist, der Kater auch. Leere wäre jetzt schön, aber es ist Alltag. Arena TV kriegt keine deckende Bundesligaübertragung hin, Politiker fordern Check-in Schalter an Bahnhöfen, der normale Wahnsinn.

Da kommt dieser Song gerade recht. Unaufgeregt, geradezu dösig daherkommend. Die heißen Tage haben die Brote, Bela B., Marcus Wiebusch (Kettcar) und Carsten Friedrichs genutzt, um ganz gemütlich über den Fußballkater zu sinnieren und zu singen. Mit einem Bier in der Hand und der Leidenschaft im Gedächtnis.

Ich höre am Ende, an der Stelle, an der der Song eigentlich kippen soll, hin zur Hymne, eine Liebeserklärung an den FC St. Pauli heraus. Die sentimentale Hoffnung, dass nach der Sause im DFB-Pokal, zuletzt und jetzt wieder gegen die Bayern, der Alltag der dritten Liga nicht über dem Verein zusammenbricht. Kaum hitverdächtig und deswegen so schön.

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no arena TV in my neighborhood

Ich habe mich erst nach der Lektüre von Thomas netten Artikel über die Auffindbarkeit von Arena TV darum gekümmert. Wenn ich dann wollte, würde ich dann Arena TV, sprich die Bundesliga Live, auch beziehen können?

Nun, für alle die sich wähnen in einer der Medienhauptstädte Deutschlands zu wohnen, nun für alle die habe ich eine Überraschung: Diese Medienstadt liegt neuerdings, zumindest bundesligalivetechnisch betrachtet, im Tal der Ahnungslosen.

Die Programme von arena und tividi sind bereits in vielen Regionen Deutschlands über das Kabel abrufbar. Leider ist Ihr Gebiet noch nicht darunter.

Muß ich jetzt Premiere-Abonnent werden, oder wie? Oder kommt das noch?
Immerhin, es geht ja bald los ;(

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Mehr als Respekt …

Foto: (c) schalke04.de… muss ich Menschen entgegen bringen, die in erster Linie Sport treiben und dann so souverän mit so etwas Scheußlichem umgehen. Menschen wie Gerald Asamoah!

Zur Lektüre empfohlen:

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Felix Luz (FC ST. Pauli) für das “Tor des Monats” und(!) “Tor des Jahres” nominiert — abstimmen!

luzSt.PauliTorDesMonats.jpg

Kann sich eigentlich jemand daran erinnern, dass ein St. Pauli Spieler das TOR DES MONATS geschossen hat?
Eben. Hier können müssen alle Freunde des FC St. Pauli und gerne auch alle anderen für das Tor 3, das Ausgleichstor von Felix Luz im unvergesslichen Pokalspiel gegen die Hertha, votieren.

Felix Luz (FC ST. Pauli) sorgte am 21.12.05 im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen Hertha BSC Berlin in der 86. Minute für den 2:2-Ausgleich.

TOR DES JAHRES: Der Hammer,

eben lese ich, dass Luz’es Tor auch zum Tor des Jahres nominiert wurde. Hier auch noch voten!

via E-Mail vom FC Sprecherrat, fwd. durch St. Paulianer Heiko Hebig.
Screenshot von Sportschau.de

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Der Holländer Youri Mulder lobt den deutschen Fußball

Youri Mulder, der Ex-Schalker und jetzige Kommentator für den niederländischen holländischen Sender NOS, kann die Schwärmerei der Deutschen für die holländische Fußball-Schule nicht verstehen.
“Dabei ist die deutsche Schule viel besser”, sagte er in einem
Interview mit dem Hamburger Magazin stern. “Die Jungen ackern nicht
mehr, die sind die ganze Zeit am Ball. Ich habe 12-, 13-Jährige
gesehen, die sind fantastisch.”

Auch die deutsche Nationalmannschaft habe sich “im letzten halben
Jahr bereits enorm verbessert”, konstatierte der frühere
Bundesliga-Star. “Wie Podolski und Schweinsteiger kombiniert haben
beim Confed-Cup, das waren Spielzüge, die hat man lange nicht mehr
gesehen.”

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WM 2006: Rudi Assauer vs. Jürgen Klinsmann

Scharfe Kritik an Bundestrainer Jürgen Klinsmann äußerte Schalke 04-Manager Rudi Assauer am Montagabend in der EUROSPORT-Sendung DROPKICK – der betandwin Fußball Talk. „Es ist unmöglich“, so Assauer live bei EUROSPORT im Hinblick auf
Klinsmann, „dass ein so hoch bezahlter Trainer, den wir Bundesligavereine mitbezahlen, dass der ein halbes Jahr in Kalifornien hängt. Wenn ich dann höre, ‚wir machen Telefonkonferenzen’ – da werd’ ich bekloppt in der Birne!“

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