Investivlohn

9944_78c79f7a55_m.jpgAus Sicht von Arbeitnehmern macht das nur Sinn, wenn man die Macht der Beteiligung bündeln kann. Zu politischer Macht. Herr Sommer übernehmen Sie.

Geld ist komprimierte Macht. Das war schon vor Karl Marx ein Allgemeinplatz.
Auch das Thema Mitarbeiterbeteiligung, so lernen wir im heutigen Tagesspiegel, ist eine so neue Idee nicht. In Deutschland fristet das Thema ein Schattendasein als exotische Geldanlage oder als etwas, was man eben so mitnimmt, wenn es das schon mal gibt. Meist in großen Unternehmen pütschert jeder so ein wenig mit Investivkapital herum, wie das so modern nun heißt.

Der Grund, weswegen das ganze so wenig Ernst genommen wird, auch bei denen, für die das seinerzeit einmal gedacht war, ist so einfach, wie banal. Mit den paar Kröten, die der Einzelne in Mitarbeiterprogrammen, wie Aktienoptionen, stecken hat, lässt sich kein Herr Ackermann davon abhalten tausende Kollegen zu feuern. Auf der Hauptversammlung wird man entweder gar nicht wahrgenommen, oder als Störer entlarvt, der die anderen kleinen Pupser und Wichtigtuer vom Buffet abhält. Nee. Da fehlt was Wichtiges.

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Lufthansa: „Jetzt verscherbeln wir alles, auch Versicherungen“

Es gibt Menschen, die Lufthansa und andere Prämienmeilen als ernsthafte Konkurrenz zu unserer Währung sehen. Zugegeben, manchmal rechne ich noch um – allerdings von D-Mark in Euro, vor allem wenn ich betonen möchte, wie teuer oder aber auch wie preisstabil etwas ist.

Fehlt mir noch, in Zukunft auch in Meilen rechnen zu müssen.

Freunde von mir tun das schon lange. Sie sind Unternehmensberater und durch ihre Tätigkeit viel unterwegs. Die Honorare werden meist von großen Konzernen oder aus staatlichen Töpfen bezahlt, da spielen die Reisekosten eine untergeordnete Rolle. Ja, manchmal hat man den Eindruck, wer seine Berater per Business-Class einfliegen lässt, gilt mehr, hat es irgendwie geschafft. Eigenwillig, aber nicht mein Thema heute.

Diese Meilenumrechner dürfen dann, anders als ich, regelmäßig irgendwohin. Fliegen und Hottellieren, Wellnessen und Cityhoppen und was es sonst noch alles so Modernes gibt. Das alles natürlich über Lufthansa und seine Partner, bezahlt mit Meilen.

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Murdoch vs. Google vs. Yahoo
YouTube und der erste social war

Das digitale Schlachtfeld ist nicht von Hügeln gesäumt, auf denen die neuen Feldherren den Ledierten und Geschlagenen, den ebenfalls ledierten Siegern und den spielenden Fledderern beim Abzug zusehen. Mir gefällt das Bild trotzdem.

Während Millionen von Amerikanern und andere fleissig am social web weben, nur aus Spaß an der Freude und ein wenig gesunder Profilneurotisierung, braut sich neues Ungemach zusammen. Murdochs News Corp., Neueigentümer von myspace droht mit dem ersten Krieg ums social web. Geisel soll hierbei ausgerechnet der Hyperlink werden.

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openbc, oder „wem gehört die Community?“

Die Diskussion ist so alt, wie das Netz selbst. Ich kann mich an telnet-Chats erinnern, in denen altgediente und vollkommen neurotische Menschen sich stunden- und tagelang herumtrieben.
Irgendwann war es eben egal, auf wessen Plattform man sich befand. Allerhöchstens spielte in diesem besonderen Fall die Nähe zur Musik noch eine Rolle, aber im Selbstverständnis keine tragende.

Es kommt dann immer vor, dass diese Community-Höhlenbewohner irgendwann eine Art Eigentum an dem digitalen Raum wahrnehmen, den sie bevölkern und manchmal eben auch bereichern. Nur, es ist nicht so. Eine Illusion, aus der zu erwachen schmerzhaft sein kann.

Wer partout eine Community, ein Forum betreiben möchte, das ihm gehört, der hole sich hier freie Software, hier Webspace und lege los. Wer das auf der Plattform eines anderen macht, der hat sich eben auch irgendwann einmal mit den Regeln einverstanden erklärt. Wenn das beinhaltet, dass man für einen premium account bezahlen muss, dann gehört das eben dazu, verdammt!

Im aktuellen Fall bei openbc schreibt Daniela zu diesem bermerkenswerten Beitrag im CIO-Blog:

In diesem Fall haben wir das Netzwerkprinzip Geben und Nehmen lediglich aus Unternehmenssicht betrachtet und nicht aus der Sicht unserer Moderatoren, die mit sehr viel Engagement und zusätzlicher Arbeit den Nutzern von openBC mit dem Betreiben der Foren Mehrwert bieten.

… und streift damit die eigentliche Frage.

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Fluch der Karibik 2 vertreibt Nemo

Startwochenenden sind für normale Menschen zwei Tage, an denen sie sich ausruhen, vielleicht in die Ferien starten. In diesen Wochen an die Ostsee fahren oder -für mich unverständlich- ins Kino gehen.

Für Kinovermarkter und Verleih-Manager sind Startwochenenden aber die Zeit in denen sie um mindestens zwei Jahr altern. Wenns gut läuft hat es sich wenigstens gelohnt:

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72, 74, 08 – 2010

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Die Sportfreunde Stiller haben da einen ganz großen Coup gelandet und stricken wohl schon am Song 54, 74, 90, 2010. Ein Lied das immer wieder angepaßt werden kann, so wie die Hoaxmails, die in der einen aber immer wieder anderen Form seit 15 Jahren durchs Web geistern.

Immerhin, weder Nostradamus, noch die galaktische Formel 54*74-1990 haben gewirkt. Eigenwillig, aber vielleicht gibt es ja doch noch Zeichen und Wunder. Hier findet sich schon die nächste Augurenmeldung zur EM 2008 und der WM 2010:

Zuletzt bestritt Deutschland es 1970. Wolfgang Overath schoss das Tor zum 1:0 gegen Uruguay. Und was passierte in den beiden Folgeturnieren? Na? Na?

Richtig: Wir wurden 1972 Europameister und 1974 Weltmeister. Ein Sieg im Spiel um Platz drei könnte also der Beginn einer Goldenen Ära werden: Triumph 2008, Triumph 2010, alles paletti.

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„Und nun zurück in die angeschlossenen Funkhäuser“

Transparency International kommuniziert. Und zwar mit dem unkreativ Weblog:

Sehr geehrter Herr M,
Sie wissen so gut wie ich, dass es in Deutschland Datenschutz gibt und Transparency hält sich an Gesetze. Wir sind durchaus offen für Kritik und wissen auch mit ihr umzugehen, aber die Fakten, auf denen Kritik beruht,
müssen schon stimmen. Der Gesetzgeber hat Meinungsfreiheit Art. 5 GG einerseits und den Schutz des Persönlichkeitsrechts Art. 2 GG gegeneinander abgewogen. TI-D wird Personalangelegenheiten nicht in der Öffentlichkeit diskutieren, auch wenn die Angelegenheit dann in einem anderen Licht erscheinen würde.

Mit freundlichen Grüßen
Dagmar S.

Immerhin hat mich dieses Treiben und das Nachdenken über TI-D (Fachabkürzung für Transparency International-Deutschland; nehme ich an) auf diese Aktion aufmerksam gemacht: „Nebeneinkünfte Veröffentlichen“

Das Online-Netzwerk Campact, die Antikorruptionsorganisation Transparency International und LobbyControl starten eine Protestaktionen gegen die von Bundestagspräsident Norbert Lammert am Freitag angekündigte Aussetzung der Veröffentlichungspflicht von Politiker-Nebeneinkünften. Lammert begründet dies mit beim Bundesverfassungsgericht anhängigen Klagen von Bundestagsabgeordneten, obwohl diese juristisch keine aufschiebende Wirkung haben.

Es wäre natürlich ähnlich naheliegend zu vermuten, dass die Verschiebung durch Herrn Lammers mit dieser Meldung des SPIEGEL etwas zu tun hätte:

Bundestagspräsident Norbert Lammert erhält jährlich 25.000 Euro vom Energiekonzern RAG – zusätzlich zu den normalen Bezügen als Politiker. Es gebe da gar keine Interessenkonflikte, sagt Lammert. Dabei ist der Umgang mit dem Kohleunternehmen seit jeher ein Politikum.

Der Frankophile sagt in solchem Fall: „honi soit qui mal y pense“ und überlaßt seinen Lesern die Schlußfolgerung.

Was für ein Glück, dass ich zwei Abgeordnete im Bundestag habe. Herrn Marcus Weinberg (CDU) und Olaf Scholz (SPD). Fühlen Sie sich bitte angesprochen meine Herren.

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Hosteurope: Vanadium ist in 15 Minuten wieder da

Hosteurope:
Über Probleme meines Providers bei hoher Last auf den Webpacks habe ich ja schon berichtet. Auch über die freundliche Hilfe eines Bloggers im Support.
Nach diesem Vorfall folgten freundliche Gespräche mit der Marketing und Presseabteilung.
Man bot mir an die „Ringfahndung“ zu gleichen Konditionen auf einen dedicated Webpack umziehen zu lassen. Nett.

Allein mir fehlte bisher die Zeit – und nun habe ich den Salat. Ringfahndung down, weil Vanadium down. Mein Server. Meiner und der von 200 anderen. Selber Schuld.

Ich zieh jetzte um!. Versprochen, mir in die Hand. Von nun an haben Postings über HostEurope den Beigeschmack eines Sponsorings, zunindest eines Halben.

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Update: „Die 21 nun 24 Million Euro Lotto-Jackpot-Website“

… ist diese hier diesmal nicht. Diesmal nicht Werde nächstes Mal meinen „Schein“ online abgegeben den Schein, sondern und nicht old school mäßig beim Einkaufen.

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Muss ich die Zahlen besser behalten?„, fragt Peter beim Frühstück. „Ja“, sage ich. Wäre ja zu dumm, wenn ich jetzt neue nähme und die alten … aber durch zuviel nachdenken wirds auch nicht besser.

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opodo, disabled — airlines.de auch

Nachtrag: 14:10 — airlines.de auch unbuchbar. Mich regt nur auf, dass einen alle durch 1000 Formulare schicken, bevor sie abbrechen. Grr*

Irgendwie ist im guten alten Internet der Wurm drin. Wo ich auch hinsehe, Serverprobleme.
Nachdem die Ringfahndung wieder läuft, wollte ich mir meinen Flug zu den DLD’s in MUC buchen. Abkürzungen sind übrigens wichtig in diesem Zusammenhang.
opodo, mein Lieblingstool was online Flugbuchungen angeht, suchte mir auch einen schönen Flug heraus. Diesmal mache ich es richtig, dachte ich, reise schon Sonntag an, dann verpasse ich auch nicht die schöne Speech vom Hubert.
Dann fragt mich opodo nach meiner Kontonummer. Abgebrüht, wie ich nach 11 Jahren Leben online geworden bin, schicke ich meine Kontonummer rüber. 0xxx xxx xxx. Buchen. …

Achtung
Bitte lesen Sie folgende Mitteilung/en
* Die erste Ziffer Ihrer Kontonummer sollte eine Zahl zwischen 1 und 9 sein.

erschien auf dem Schirm. Da stimmt wohl der Vektor nicht, grient Peter von hinten.
Ein Anruf beim Callcenter (wie ich die inzwischen hasse!) ergab, dass opodo auch Buchungsschwierigkeiten hat.

Auf später.

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hosteurope: Ringfahndung disabled

Nachtrag, 19:12 — jetzt trudeln wieder normale Anfragen über Google ein. Gott seis gedankt, Freenet verlinkt auf ein anderes Blog. Dann gehe ich jetzt mit einer Mentholzigarette in die heisse Badewanne. Gute Nacht.

Nachtrag, 18:36 — jetzt gehen auch die Kommentare wieder. Der hier gefällt mir am Besten:

blondinenwitz bitte zumailen Danke
Posted by: Klaus Vollmer at 04.01.06 16:46


Nachtrag, 18:22 — ein netter Support bei HostEurope hat mich freundlicherweise bei der Einkreisung des Problems unterstützt. Es schaut so aus, als habe der Traffic von Freenet in Verbindung mit dem statwatch-Plug-in für MT 3.2 massenweise Perlprozesse in Gang gesetzt.
Habe das Plug-in jetzt deaktiviert. Scheint zu laufen.
Die User von Freenet sind auch nach Hause gegangen, die Zugriffe sinken wieder ;)


16:22 —

Service Temporarily Unavailable
The server is temporarily unable to service your request due to maintenance downtime or capacity problems. Please try again later.
Apache/1.3.31 Server at www.imagineradio.de Port 80

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Madonna: „Eric Prydz Video in der Florida Edition“

Das neue Stück von Madonna geht ins Ohr. Radio rauf und Airplaycharts wieder runter. Und dennoch bleiben die kritischen Stimmen nicht aus.

Wenn da nicht das Gefühl wäre, das alles bereits einmal gesehen zu haben. Bei Madonnas neuen Alben? Ein sehr neues Gefühl. Schal. Wie das Eric Prydz Video. Nur eben als Florida Edition.
POPblog

Seit Wochen höre ich immer wieder dieses „Gimme me a man after midnight“-ABBA-Sample aus dem Nachbarbüro, freue mich kurz und denke an gute alte Zeiten, als die Tuc Tuc-Parties in der Oelkers-Allee noch fast ein gesellschaftliches Ereignis waren. Und dann geht Dein Song los, und ich rutsche emotional prompt in Zeiten von 2Unlimited, in Endschnitte von BRAVO TV, als Euro Trash-Acts die halbe und doch zentrale Wahrheit dieser ganzen House- und Club-Sauce verkündeten. Und trauere … ich hätte Dich lieber einfach nur in guter Erinnerung behalten …
metalust

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Sarah Connor in BRAVO: „Wir wollen unbedingt ein zweites Kind, vielleicht auch ein drittes…“

Im August 2002 lernten sie sich auf der Aftershowparty eines BRAVO-Konzerts im Europapark in Rust kennen. 36 Monate später konnten Millionen Zuschauer die Traumhochzeit von Sarah Connor und Marc Terenzi im TV verfolgen. Beim Fotoshooting mit BRAVO für die aktuelle Ausgabe 43 (EVT: Mittwoch, 19. Oktober) verrieten die beiden, wie ihr privates Glück funktioniert.

Es war Liebe auf den ersten Blick: „… ich wusste von der ersten Sekunde an, dass ich Sarah heiraten werde“, sagt Marc Terenzi im Interview. „Das spürt man einfach!“

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Neutschland: neue Thesen für Deutschland – #1: Von der Gewerkschaft zur Heuschrecke

Kapital ist global, Solidarität ist national. So ist es nun einmal. In den Gewerkschaften der westlichen Demokratien schwindet der Einfluss auf die Geschicke der Dinge, wie Helium aus einem defekten Ballon. Eine Frage der Zeit, bis sich die Mitglieder vor Grausen abwenden. „Dafür, dass die Nichts für mich ausrichten können, sind sie einfach zu teuer“, könnte es dann heißen.
Ein radikaler Ansatz für einen Weg aus dieser Misere könnte sein, selbst zum global Player zu werden. Wenn man Solidarität nicht kurzfristig globalisieren kann, dann muss man Player in einem Spiel werden, das man bisher immer zu bekämpfen versucht hat. Das globale Spiel der Hochfinanz.

Hans-Ulrich Jörges hat es gestern im ZDF bereits angesprochen. Sollen die deutschen Arbeiter und Angestellten den Sanierungskurs der Deutschland AG zu einem Großteil finanzieren, dann wird es auch in den nächsten Jahren vernünftig sein, Lohnzurückhaltung zu üben. Um das Engagement der deutschen Erwerbstätigen allerdings zu honorieren muss man sie am Gewinn/Erfolg beteiligen.

Wer aber außer den Gewerkschaften soll dies organisieren. Ein Umdenken muss erfolgen. Am Ende steht wahrscheinlich ein Modell in dem die Gewerkschaften Milliarden aus Arbeitnehmer Stock Options und Aktien verwalten. Ein DGB Euro Growth Fond ist hier keine Utopie mehr, sondern strukturelle Notwendigkeit. Denn mit einem DGB Hedge Fonds als Investor kann man die Explosion der Vorstandsgehälter effektiver bekämpfen und Arbeitnehmerinteressen direkt als Gesellschafter durchsetzten. Dann ist auch Zeit und Kraft da, Solidarität zu globalisieren!

Hohe Benzinpreise: ein Segen

Das Problem mit uns satten Europäern ist, dass wir das Wunder nicht erkennen, wenn es uns schon vor der Nase herumtanzt.
Seit Jahren suchen wir nach dem Ausweg aus unserer Lithargie. Roman Herzog, Ex-Richter und Ex-Staatsoberhaupt vermißt bis heute seinen Ruck, der durch das Land gehen sollte.

Und nun? Jetzt scheint die treibende Kraft für unser Heil gekommen.
Wer hätte gedacht, dass es der Ölpreis ist, der die Menschen an die Biotankstellen und zum Nachdenken treibt. Wir werden wieder der Innovationsmotor der Welt, glaubt mir das. Wir sind immer erst Weltmeister geworden, wenn es keiner von uns erwartet hat.

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Sexsüchtiger BILDredakteur?

Foto: Bildblog.deDas BILDblog berichtet heute über die Gangbang-Schlagzeile von BILD.
(Artikel unten)
Besonders aufgefallen ist uns folgende Passage:

Was steckt hinter dieser Geschichte? Anscheinend keine Porno- oder Puff-Werbung, sondern tatsächlich die Aktion zweier Frauen, die — nach Angaben des beteiligten Bordells, das den Artikel sofort stolz auf seine Homepage gestellt hat — seit Jahren in der „Swinger- und Gangbang-Szene“ unterwegs sind. Durch Zufall habe ein „Bild“-Redakteur eine E-Mail bekommen, mit der die beiden Frauen ihre Aktion in diesen Kreisen bekannt machte.

Ja mei. Ist denn der BILD-Redakteur am Ende selbst ein guter Bekannter in dieser Szene? Wir möchten es fast annehmen. Nur unter satirischen Gesichtspunkten natürlich (Hmm Feierabend, jetzt schön in den Sling hängen;)

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Ein-Euro-Jobs in Deutschlands Stadien?

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wird nicht nur
die Augen der Weltöffentlichkeit auf Deutschland lenken, sondern auch
Effekte auf dem Arbeitsmarkt haben. Nach einer Schätzung der BA (neudeutsche Abkürzung für Bundesagentur für Arbeit, Anm. d. Red.)
können durch das sportliche Großereignis zumindest kurzfristig 50.000
zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.

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Russische Heiratsvermittler

Heute Morgen erhielt ich folgende Email:

Guten Tag,
wir sind eine Heiratsagentur “ Best-Dating „.
Da wir die Tatigkeit unserer Agentur weiter ausbauen, suchen wir Mitarbeiter in Deutschland, die fur uns Bankgeschafte abwickeln konnten.
Was Sie dafur brauchen, ist ein Konto bei einer Bank in Deutschland.
Die Uberweisung soll umgehend erfolgen, fur jede Transaktion (Geldeingang und Geldtransfer) bekommen Sie 800-1500 Euro.
Falls unser Angebot fuer Sie interessant ist, melden Sie sich bitte per Email fuer mehr Information: infodating@km.ru Mit besten Grussen!

Will mich jemand heiraten?
Will mich jemand reich machen?

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Gehen Sie auf „Nummer Sicher“ bei der Partnersuche im Internet

Immer mehr Singles suchen den Partner fürs Leben im Internet, zahlreiche melden sich bei Online-Partnervermittlungen wie ElitePartner.de an.
Wichtig für alle Partnersuchenden sind vor allem die Seriosität, die Sicherheit und der Kundenservice des Angebots. Arne Kahlke, Geschäftsführer von ElitePartner.de – der Partnervermittlung für Akademiker und seriöse Singles –, und Marcel Heyne, Sprecher der Initiative Safer Dating, äußern sich im Interview zum Thema Sicherheit und Seriosität von Online-Partnersuche und -Dating.

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Michael Moores Fahrenheit 9/11 nominiert.

F911Poster.jpgDie Nominierung beim einflussreichen Publikumspreis „People Choice Award“ zum „Besten Film des Jahres“ erweckt die amerikanische Opposition aus ihrem Wahlschockzustand.

Neben Kassenknüllern, wie Spiderman 2 und Shrek 2 ist Fahrenheit 9/11 der einzige Dokumentarfilm unter den nominierten Filmen. Die Abstimmung erfolgt online, „peoples choice“ eben.

Anders als im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf, in dem der Rest der Welt nicht mitwählen durfte und George W. Bush sogar europäische Internetnutzer von seiner Website ausschloss, können jetzt Filmbegeisterte aus der ganzen Internetwelt ihre Stimme abgeben.



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