Facebook Account löschen (lassen)

Facbook Konto löschen? Wie?

“Informationelle Selbstbestimmung” ist ein deutsches Wort, eines von denen, die vielleicht irgendwann ins Amerikanische übergehen werden, wie Kindergarten oder Weltschmerz.
(ebenhier Nov. 2007)

Wenn man dann noch bedenkt, dass man seinen Account gar nicht löscht, wenn man sich bei Facebook abmeldet, dann ist das mehr als ein digitaler Kollateralschaden.

“Our privacy norms are changing rapidly. They have to because we’ve now invented so many new ways to be in public.”

… schreibt David im Bezug auf privacy und Facebook. John Edwards Privacy bspw. ist da ein schöner Selbstcheck, wie weit wir dieses Thema treiben müssten, oder wollen wir auswählen, wer es verdient Privatheit gewährt zu bekommen?

Die Regeln von Anstand und Respekt, und das wird gerade in der Politik deutlich, aber auch bei privaten Saufbildern von Studenten, oder nackten Kanzlerinnenpopos, werden nicht nur andauernd von Kai Dieckmann und seinem roten Boulevard gebrochen, sondern von uns allen.
Täglich, freiwillig und nachhaltig.

– via sistrix, Screen Google Insight

Facebook: 4.000 St. Pauli Fans weltweit

Die Idee von St. Pauli ist nahezu universell, und doch so magisch mit einem Ort verbunden. Das ist nur auf den ersten Blick ein Widerspruch.

Vor etwas mehr als zwei Jahren habe ich auf Facebook eine Seite eingerichtet, die sich an Freunde des Stadtteils und seines magischen FC richtete. Eine Art Fanclub 2.0, wobei der Stadtteil-Aspekt mir sehr wichtig erschien, weswegen dort auch Themen, wie BNQ oder benachbartes, wie IKEA in Altona besprochen werden. Continue reading “Facebook: 4.000 St. Pauli Fans weltweit”

I don’t love Facebook, i “like it”

“I Like” – einer drückt, vielfaches mögen und damit das rationale System des WWW (google) um gefühlte Daten erweitern. Das tun wir nun millionenfach nicht mehr nur auf Facebook selbst, über Plugins dorthin, sondern mitten im weiten Web. So wird Facebook schnell zu dem limbischen System der digitalen Welt.

Auf der f8 Developer Conference hat Facebook heute ein neues Feature präsentiert, das 400 mio Facebook-Usern sehr bekannt vorkommt: der “like” Button. Nur mit dem dezenten Unterschied, dass dieser Button jetzt überall im Web platziert werden kann und nicht mehr nur innerhalb von Facebook funktioniert. – Nico Lumma

Ich kriege da ein Gefühl, das sich diffus wie Angst anfühlt. Wie ein Gnu verwahre ich meine Vorlieben nun in der Herde und hoffe, dass keiner der Löwen genauer nachschaut, ob ich irgendwo eine Schwäche habe. Continue reading “I don’t love Facebook, i “like it””

Kein Facebook den Faschisten: Strafanzeige gegen Hetz-Seite “KZ Mauthausen für Kinderschänder”


Nach meiner Ansicht ist das kein Werk von Deppen, sondern strafbare Volksverhetzung. Ich habe heute gegen die Admins der Facebook-Page “KINDERSCHÄNDER, für EUCH eröffnen wir wieder MAUTHAUSEN!!” Strafanzeige erstattet. Continue reading “Kein Facebook den Faschisten: Strafanzeige gegen Hetz-Seite “KZ Mauthausen für Kinderschänder””

YouTube App auf Facebook finden: ein Dilemma

Welches ist jetzt sie offizielle You Tube App auf Facecbook? Die mit den meisten Fans? Wohl kaum. Das war wohl eher die erste.

Anhand meiner kurzen Suche nach einer Möglichkeit, meine Youtube-Videos in Facebook einzubinden, als Tab meinetwegen, wird schnell Facebooks Dilemma klar: die offene App-Struktur birgt auch die Gefahr der Beliebigkeit in der sich keiner mehr zurecht findet – und Spammer und Phisher meine Daten noch mehr mißbrauchen, als ohnehin nötig.

Digitaler Zeitvertrieb vom C64 zur Flip Mino HD

Früher habe ich “load *.*, 8,1” eingegeben (oder so ähnlich , ich kann mich kaum erinnern), später dann nächtelang Warlords gegen Neuseeländer gespielt und gewonnen, weil ich trainert war, gegen Lucasarts und seine fiesen Finten in den Days of the Tentacles. Heute nehme ich lustige Videos mit meiner HD-Kamera auf und sehe den Filmchen zu, wie sie von Twitter über Posterous und Facebook durchs Web wandern. Ist weniger spannend, aber hat mehr mit mir zu tun.

Spaß macht es immer noch.

Freunde, Kunden, Mitglieder spenden lassen für Haiti

Die Aktion Deutschland hilft ist mir zum ersten Mal im Zusammenhang mit dem Tsunami zu Weihnachten 2004/2005 aufgefallen. Auch damals hat dieser Zusammenschluss großer und wichtiger Hilfsorganisationen im Netz einiges bewegt.

Fünf Jahre später rollt die Hilfe für die von der Apokalypse von “Port-au-Prince” gepeinigten Menschen, wie gewohnt über die Fernsehsender, aber auch durch das soziale Netz. Blogger, wie Johnny Haeusler, oder auch mein Arbeitgeber wer-weiss-was, starten als Absender Aktionen im eigenen sozialen Umfeld.

Ein gewaltiges Hilfspotenzial.

Zur wer-weiss-was-Aktion: w-w-w für Haiti.

Open – Schutz der Privatheit in Zeiten von Facebook und Google

“Wir sind die Einwanderer von Digitalien”

Facebook und Google sammeln alles, was wir ihnen vorwerfen und wir werfen ihnen vor, dass sie es speichern und nutzen. Dabei ist das Ausnutzen von Dingen, die einem jemand anvertraut eine allgemein gebilligte Handlung in einigen Gegenden der Welt.

Der einzige wirksame Schutz dagegen ist wohl weniger das Verschließen, sondern das Verschlüsseln, das Verwirren und Vorgaukeln. Das kann sogar viel Spaß machen, sich online eine eigene Identität zuzulegen. Ich bereue ja schon lange, dass ich mir damals keinen “Don” erfunden habe, dabei ist das Finden eines überspitzten digitalen Ichs so spaßig einfach … Continue reading “Open – Schutz der Privatheit in Zeiten von Facebook und Google”

St. Pauli News & Social Club (stpauli.nu)

Social News-Sites, wie digg.com, das neuerdings unter dem Namen XING firmierende socialmedian oder auch mein Privatprojekt Lieblnk sind feine Beispiele, wie sich die Leidenschaft zu einem Thema in Community-form darstellen kann.

Nun ist es des wenigsten hier verborgen geblieben, dass ich glühender Verehrer des FC St. Pauli, seines lebendigen Stadtteils und seiner Lebensphilosphie bin. Vom Fußball kann man eine Menge für das eigene Leben lernen – und der Verein, der Dich wählt, sagt viel über Dich aus.

Vor einiger Zeit (fast vor 2 Jahren, oha) habe ich die facebook-Gruppe für den Stadtteil St. Pauli gegründet, die inzwischen zu stattlichen 3.800 Mitgliedern angewachsen ist. Die meisten davon fremdsprachlich, können mit meinem Geschwurbel nach den Spieltagen wenig anfangen, weswegen schon vor einiger Zeit die Idee geboren wurde, eine englisch-sprachige News-Community auf Basis der Lieblnk zugrunde liegenden Software pligg zu starten.

Voilá – über die Jahre hatte ich ein wenig Zeit – http://www.stpaulinu.de ist soeben in die offene beta gegangen.
Bitte ausprobieren und retweeten :) Forza Sankt Pauli, Forza stpaulinu.de :)

Social Referrer – soviel zur Relevanz von Blogs und social networks

Ich weiß gar nicht, ob die Idee von Murdoch, die Schotten dicht zu machen, so schlecht ist., bemerkt Don Dahlmann in seinem Blogpost “Murdoch” und greift eine Frage auf, die ich mir gestern auch gestellt habe.

»Wenn sich Traffic immer mehr ins Social Web verlagert und man orig. Inhalte hat, ist “noindex” viell. gar keine irre Idee.«
#Murdoch #Google

Fakt ist: in meiner kleinen Postille verlagern sich die Referrer dramatisch in Richtung social web. Vor noch zwei Jahren waren es in der Regel andere Blogger oder durchgeknallte Verwandte, die außer Google-Nutzern dieses Blog besuchten. Heute kommt über die Hälfte meiner “Leserinnen” aus social networks – ob die weniger verrückt sind sei hier mal dahingestellt.

Gestern waren die größten: Facebook, Twitter und Anke Gröner.

1992 – als die Welt zuhörte. Für 5 Minuten.

“The Girl who Silenced the World for 5 Minutes” – ist der Begriff unter dem eine der couragiertesten Reden bekannt geworden ist, die je gehalten wurden.


Severn Suzuki, in a speech from 1992

Gehalten 1992 vor einem Plenum der Vereinten Nationen, von einem damals 12-jährigen Mädchen aus Vancover (Kanada), das auf eigene Kosten nach Brasilien gereist war, um den Sesselpupern, Katastrophenverwaltern und Labertaschen (auch bekannt unter Begriffen, wie Wissenschaftler, Politiker und Journalisten) bei diesem Summit die Leviten zu lesen. So laut und nachhaltig ist danach geschlampt und verzögert worden, dass ihre Rede heute noch brandaktuell ist. 17 Jahre später!

Bin darüber gestolpert, weil gerade ein facebook-Cause herumgeistert durch die sozialen Weiten der digitalen Welt. Meine Hoffnung wäre es, dass wenigstens diese Generation etwas mehr bewegt, wo wir mit unserem “Live-Aid”-Popgeschwurbel so elendig gescheitert sind.

Mehr Infos (english)

Transscript der Rede: english | deutsch

#1 – Facebook Status anstatt Notruf

Storm_Drain“Ich habe mich ausgesperrt”, könnte für lokale Schlüsselnotdienste zur Standardsuche werden auf Twitter oder Facebook, denn immer mehr Menschen melden auch prekäre Situationen über den sozialen Status, anstatt über das Telefon.

Dies zeigt, wie vor allem bei jungen Menschen das “Telefonieren mit vielen” via Facebook oder Twitter selbstveständlich zur persönlichen Kommunikation gehört.

Derzeit folgt die Feuerwehr von Adelaide (AUS) noch keiner Tweetsuche nach Hilfesuchenden, bspw. sich verlaufenden Menschen in Abwasserkanälen, was sich womöglich nach diesem Vorfall ändert.

These #1 meines alternativen Internet-Manifestes scheint also sehr kurzfristig bewiesen:

1. Das Internet ist ein Telefon
… und zwar eines, das veröffentlichen kann.

shorty: ring2s testing his own URL shortener

Vor ein paar Wochen hatte ich ein kurzes Gespräch mit Hanno über so genannte URL-shortener, wie bit.ly bspw. – wir waren beide besorgt darüber, was denn passiert mit den tausenden Verweisen (Links) in Twitter oder Facebook, wenn diese Dienste mangels Geschäftsmodell unter dem digitalen Erfolg ihren Dienst versagen.

Nun hat es einen getroffen, Tr.im stellt seinen Dienst ein – und tausende shortURLs sind tot, unübersetzbar für den Browser, weil der Schlüssel fehlt. Ein Vorgeschmack auf das große digitale Sterben?

Frei nach der Devise, host yourself what belongs to you, habe ich eben shorty testweise installiert. Ein Script, das einen eigenen URIshortener ermöglicht. Unter s.ring2.de werden nun meine Links gekürzt und ihre Übersetzung zurück in echte Adressen verwaltet. Immerhin bin ich dann selber Schuld, wenn was schiefgeht.

Facebook & Co.: Sterben als Geschäftsmodell

D Sharon Pruitt

Ich halte es nach wie vor, für ein durchaus mögliches Szenario, dass Anfang 2011* die halbe Menschheit ihre digitale Existenz verliert, weil nacheinander Twitter, Facebook, StudiVZ und Co. über die Wupper gehen.

(*der Zeitpunkt ist beliebig gewählt)

Dichtmachen können nämlich nicht nur Versandhäuser. Es muss nur einer nach dem Ausbleiben eines tragfähigen Geschäftsmodells fragen, dessen Äußerungen (anders als meine bspw.) auf den Finanzmärkten Panik auslösen können. Und weit hergeholt erscheint die Frage ja nun nicht, angesichts der burn-rate, die große internationale social networks derzeit an den Tag legen.

Lustigerweise könnte gerade ein solcher Kollaps zu eben diesem verhelfen, dem Geschäftsmodell. Würde Facebook bspw. denn dereinst ankündigen, den Dienst einzustellen, wären doch sicher mehr als 40% der Nutzer bereit, für die Rettung ihres digitalen Gedächtnisses zu bezahlen. Da bin ich mir fast sicher. So ein Modell würde möglicherweise dazu führen, dass web 2.0-Plattformen zu den erfolgreichen Modellen von 2004 zurückkehren, wie sie flickr oder XING vorgelebt haben. Das Geschäftsmodell Premiumdienst erlebte eine neue Blüte. Jeder verstünde doch, dass ein weitere digitale Krise nur abzuwenden wäre, wenn man für die komfortable Verwaltung des “digitalen Ich” eine Gebühr bezahlte.

p.s.: die Stümperhaftigkeit mit der Facebook potenzielle Werbekunden behandelt ;), bestärkt mich nämlich in dieser Ansicht. Ich muss noch erwähnen, dass ich mit Daniela teilen müsste, sollte Facebook dieses Modell übernehmen und mir eine Provision zahlen wollen – diese Thesen entstammen nämlich einem netten Plausch auf dem Hamburger Gänsemarkt und sind hochgradig hypothetisch.

Facebook eats my XING-Usage

Mir fällt gerade auf, dass ich mich immer seltener bei XING einlogge. Kontakte, auch berufliche, pflege ich immer häufiger bei Facebook.

Ich erlebe gerade die Bestätigung meiner These von vor 1 1/2 Jahren:

Xing hat vieles, was man als netzwerkender Mensch braucht… nur facebook bietet eben auch etwas darüber hinaus. Man kann in facebook mit seinen Geschäftskontakten twittern, albern und Halloween feiern. Wo geht denn das bei Xing?

Die andauernden Updates und die kleinen Spielchen am Rande sind es, die so gefährlich sind für Xing. Es geht eben auch spadelig zu in Deutschlands Entrepreneurstübchen. So wie eh und je. In meiner Lehrfirma gab es den “dreckige Witze Dienstag”, das abzubilden ist facebook gelungen.

Sprach-Motto

»Wenn man etwas sagt, sollte es die Stille verbessern.«
Peter Glaser, via facebook

Das ist ja für Pausenlos-Redner und Zu-allem-was-sagen-woller, wie uns Blogger mich wirklich schwierig, aber nicht weniger richtig – so als Richtung.

Kein facebook den Faschisten – (2)

kein-ort-nazis-facebookIn den von Lanu initiierten Protest gegen die braunen Umtriebe bei facebook kommt Bewegung, weswegen ich hier ein kleines Update durchgeben möchte:

– inzwischen habe ich auf vielfache Anregung & Nachfrage eine facebook Gruppe unter oben genanntem Anliegen ebenda angelegt, die inzwischen erfreulicherweise über 120 Mitglieder hat.
– facebook scheint begonnen zu haben einzelne Gruppen zu löschen. Wie es weitergeht erfahrt ihr über die fb-Gruppe.
– die Amadeu Antonio Stiftung hat mir gegenüber erklärt, dass sie die Verwendung ihres (eigentlich für die Wahlen in Thüringen entworfenes) Plakat begrüßt. Der Fotocredit sollte also lauten: “Plakatentwurf Amadeu Antonio Stiftung, Logo facebook, mashup ring2 – jeweils gerne mit Link.

Kein Fußbreit Facebook den Faschisten – no social space for Nazis

kein-ort-nazis-facebook

Das Internet und seine sozialen Netzwerke sind vor allem für extreme politische Ansichten und die Menschen, die ihnen anhängen sehr attraktiv. Man kann seine stinkenden Ideen nahezu weltweit und zumindest so anonymisiert von sich geben, dass man keine direkte Folgen fürchten müsste. Auch gibt es viele Menschen, nicht nur angehende Königsanwärter, die einen sehr kruden Humor haben.

Natürlich finden sich in einem weltweiten social network, wie facebook bspw., solche Spacken – aber tolerieren muss man das nicht! Continue reading “Kein Fußbreit Facebook den Faschisten – no social space for Nazis”

precarius google

Heiliger Praecarius hilf!

Google erschafft mit seinen Algorithmen Relevanz für die Welt. Automatisch und so erfolgreich, dass die Menschen das dann auch glauben. Was vorne steht ist wohl richtig.

Eigentlich eine sehr komfortable Situation. Jedes andere Unternehmen würde nach dem wachsen, sich aufladen mit Strukturen und Beratern – satt und fett werden. Google, das berichten alle, die mit diesem Unternehmen zu tun haben, setzt sich selbst ins Prekäre, hält sich im permanenten Widerruf wach, wenn es schon kein anderer tut. Continue reading “precarius google”

Wie bewertet man facebook oder StudiVZ oder Twitter?

Es raschelt mächtig im Gerüchtewald. Facebook steht unter Zugzwang, einerseits in den USA, wo jetzt wohl aber die Gespräche für eine Übernahme von Twitter auf Eis liegen, andererseits in Europa, wo ähnliche Social Networks den Markt verstopfen, wie StudiVZ in Deutschland.

Für Twitter hat facebook wohl 500 Mio USD in eigenen Aktien geboten. Gemessen woran? Angeblich an der wahnsinnigen Bewertung von 15 Milliarden USD, die seit dem Vermarktungsdeal mit Microsoft im Umlauf sind, und die Techcrunch zur Recht “lächerlich” nennt.

Facebook was offering $500 million of its stock at the infamous (and ridiculous) $15 billion valuation to acquire Twitter up until 3 weeks ago.

Was bedeutet das aber für die Start-Up-Welt, die wohl kaum in den nächsten 2 Jahren an die Börse möchte? Sie kann sich nur gegenseitig vergleichen, was sich galoppierend unseriös anfühlt. Kein vernünftiger Mensch Ich kann nicht nachvollziehen, wieviel StudiVZ bspw. in facebook-Aktien wert ist.

Oder doch? Continue reading “Wie bewertet man facebook oder StudiVZ oder Twitter?”

1’111: Schnapszahlenjubiläum der facebook St. Pauli-Group

Innerhalb eines 3/4 Jahres haben sich über 1000 Menschen – meist aus dem Ausland – bei der facebook-Page für Freunde des Stadtteils und seines magischen Vereines angemeldet.

Der kurioseste Kontakt kam mit Afrika zustande – seitdem versuche ich auf englisch Nachrichten aus dem Umfeld und dem Stadtteil an die “société saint paulé” weiterzugeben. Meine mitlesenden Paulianer möchte ich ermutigen das auch gerne zu tun – es gibt viele Paulianer, die nach solchen Eindrücken sich sehnen, wie ich in letzter Zeit gelernt habe – da sind wir als Millerntorgänger ja schon ein privilegierter Teil.

st. pauli @facebook feiert 1010 Mitglieder (aus aller Herren Länder)

1010

Mensch, das ging aber schnell. Nach einem halben Jahr Bestehen meldet mir facebook, dass 1.010 “Fans” Mitglied der “société saint paulé” geworden sind, einer Fanpage für den Stadtteil und seinen magischen Fußballclub.

Es hat sich herausgestellt, dass sich vor allem ausländische Fans dort angemeldet haben. Aus Griechenland, Südafrika, Dänemark und Bayern. Vor einiger Zeit erreichte mich eine Mail aus Botswana, mit der Bitte doch mehr über St. Pauli und den FC zu posten, man bekäme dort so wenig mit.

Deswegen poste ich inzwischen öfter in einem horriblen Englisch. Forza.

Abi-Buch 1987 (Hamburger Abitur)

Bild 1



Schaut ihr manchmal noch in eure Abi-Bücher und seht die spackigen Fotos an und lest die Ideen, die ihr und eure Kameraden in der scheidenden Oberstufe euch vom Leben danach gemacht habt. Da ist viel Unsinniges bei und der Traum von Freiheit, der sich für die wenigsten langfristig erfüllt. Das Ausreißen nach Gran Canaria für 10 Jahre, als Animateur endend – das zählt nicht.

… vielen Dank an Yearbook Yourself.
Via Robert. Scheint sich zu einem Virus zu entwickeln (1, 2, rivva) und ist immer noch besser als diese doofen Manga-Profilbildchen, die Twitter infizieren derzeit.

Hochbahn-Fotos

Wandsbek Markt 1In Hamburg heißt die U-Bahn “Hochbahn”, auch wenn sie nur streckenweise oberirdisch verläuft. Nichts besonderes, nennen die Hamburger ihr Zentrum ja auch “Centrum”, nur um immer darüber zu nörgeln, dass “in der Stadt” nach 18:00 Uhr kein Leben mehr herrscht.

Das wiederum liegt bestimmt nicht an der Hochbahn, die sich zu einer der ältesten Deutschlands zählt und wohl gerade 100 Jahre alt wird. Dazu hat sich die Agentur siteseeing (sic!) einen Fotowettbewerb ausgedacht. Der ist in der Flash-Anwendung zur Jubiläums-Website “100 Jahre Hochbahn” integriert.

spätDie Qualität der eingesandten Fotos ist gut. Ich wage da kaum, meine Handyfotos einzureichen. Gerne würde ich auf einige Bilder direkt verlinken, sie größer sehen, als vom Flash-Designer vorgesehen, sie kommentieren, taggen und markieren. Sie via facebook, de.icio.us oder twitter meinen Freunden zeigen.

Schade, das geht alles nicht.

Übrigens finden sich gut 1.200 Fotos bei flickr zum Thema. Viele Favoriten dabei (bis zu 150) und mit lebendigen Diskussionen versehen (350 Kommentare). Mit mindestens soviel Liebe zum Motiv, nur irgendwie lebendiger – und mindestens so gut!