Ian Joy für Altona

Der Herzens-Sankt-Paulianer Ian Joy ist zu Besuch in Hamburg, stillt sein Heimweh nach dem Kiez. Neben seinen Besuchen, bspw. bei seinem alten Verein, dem FC St. Pauli, sucht Ian noch was anderes: einen neuen Verein (meldet das HA).

Wie wäre es denn mit Altona 93?
Einen schillernden und spielstarken Typen, wie Ian, kann man da sicher gebrauchen. Und irgendwie bliebe er ja dann auch in der Familie. Wäre doch eine schöne Gelegenheit für ein „social funding Projekt“ – Fans kaufen dem AFC einen schillernden Spieler.

Danach reden wir noch über den Rückbau der Zäune an der Hoheluft und die Verlegung des Gästeblocks hinter das Tor – dann wird alles wieder gut!

Altona 93-Magdeburg: Geisterspiel in Weiß

Share photos on twitter with Twitpic„Die Wahnsinnigen wollen da tatsächlich spielen“, war der erste Gedanke, der mir durch den Kopf schoss, als mir @alfetta via twitter erzählte, dass trotz Schneewetters das umstrittenen Nachholspiel des Altonaer Fußball Clubs von 1893 gegen Magdeburg heute um 14:00 Uhr angepfiffen wird.

Share photos on twitter with TwitpicIch bin entsetzt, dass man nicht wenigstens den Wink des Wetter-Gottes zum Anlass genommen hat, diese Fan-feindliche Spielansetzung nochmals zu überdenken.

Vielleicht hilft da wirklich nur noch ein Totalboykott. Solange Spiele zu diesen Uhrzeiten angepfiffen werden, in Stadien, die so zerbaut sind, wegen der dusseligen DfB-Auflagen, solange werde ich den AFC lediglich zu den Spielen seiner Mädchen an der Adolf-Jäger-Kampfbahn unterstützen.

13:30 ohne uns! – die neuen Anstosszeiten der DFL

13:30 - ohne unsAuch die neuen DFL-Anstosszeiten bleiben eine Katastrophe für den deutschen Fußball.

Der Regelspieltag der 2. Bundesliga sieht weiter drei Spiele am Freitag um 18:00 Uhr vor. Hinzu kommen zwei Begegnungen am Samstag um 13:00 Uhr, was den Clubs der 2. Bundesliga Präsenz im Rahmen der frühen Free-TV-Erstverwertung der Bundesliga (Samstag ab 18:30 Uhr) sichert. Im Sinne der Fans wurde die Anstoßzeit der Sonntagsspiele im Vergleich zum ursprünglichen gemeinsam mit Sirius veröffentlichten Plan um eine Stunde in den Nachmittag verlegt: Die Partien werden nun um 13:30 Uhr angepfiffen. Darüber hinaus bleibt es beim eingeführten Montagsspiel um 20:15 Uhr.

Letztlich müssen Fanpetitionen wirkungslos bleiben, wenn die DFL – und damit der DFB und damit die Vereine! – den TV-Zuschauer als Fan betrachten, ihre Supporter im Stadion, die Auswärtsfahrer und die eigenen Amateure aber opfern oder so drangsalieren, dass sie nicht mehr ins Stadion kommen. Schaden tun sich die Vereine selbst, schneiden den lebendigen Körper der Aktiven entzwei, um passive Premiere- und DSF-„Kunden“ zu gewinnen.

Das macht Fußball beliebig, virtuell, was sich am Thema Hoffenheim gut zeigt.
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“Balan, home of St. Pauli Supporters in Munich”

rwTV s01e06

Ich bin immer noch ganz heiser von dem magischen Abend im Balan in der Balanstr. 21, wo ich nach meiner Suchanfrage von Doro (der Wirtin) und ca. 20 Exil-Paulianern freundlich aufgenommen wurde.

Pauli, der magische Hund eines der mitsehenden Paulianer sowie die Rückkehr der Einwechsel-Magie sind Themen der neuen Folge rueckwærts.TV (der 5. 6. glaube ich). Nicht so drauf achten, dass mir 3 Helle eine gscheite Wolldecke auf den Gaumen gezaubert haben. Auch was ich sage ist eher unkreativ. Das was im letzten Drittel im nicht-sichtbaren-Bereich akustisch zu erleben ist, das macht den Spaß ;)

volles Rohr, auf ring2.blip.tv

Magisches Hoffenheim

1899 Hoffenheim Tradition Indianer Häuptling, flickr cc-lizenz

Das Experiment „TSG 1899 Hoffenheim“ ist ja ein ganz besonderes. Der Herkuleskampf von Fußball-Tradition gegen Kohle wird da gerne und oft stilisiert. Vor allem von denen, die ihre Seele vor Jahren schon durch Ausgründung der Profiabteilung in eine Aktiengesellschaft zur Disposition gestellt haben. Fußballvereine, in denen die Region (sic!) oder die Stadt hineinwirken und aus den Vereinen wieder zurück. Das gibt es kaum noch – strukturell gesund, meine ich.
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fussball-lebt: Kartellamt we love you

Als besonders rebellisch hat sich das Kartellamt nicht hervorgetan und doch könnte sich hinter dem etwas sperrigen Verwaltungsbegriff „angemessene Verbraucherbeteiligung“ die große Rettung für das „Kulturgut Fußball“ im deutschen Fernsehen verbergen.

Zumindest, wenn man die energische Reaktion von DFL und DFB sich anschaut, kommt Bewegung in die Diskussion, ob und wieviel öffentliche, also frei zugängliche Übertragung das deutsche Fernsehen ausstrahlen muss, damit von einer „angemessene Verbraucherbeteiligung“ die Rede sein kann.

Da sind wir mittendrin in der Diskussion, wem denn der Fußball gehört und wissen einen mächtigen Verbündeten an unserer Seite. Willkommen liebes Kartellamt, „zeigs ihnen“!

Die gebündelte Vermarktung der Übertragungsrechte („Zentralvermarktung“) stellt eine wettbewerbsbeschränkende Vereinbarung dar, die nach deutschem und europäischem Kartellrecht unter das Kartellverbot fällt. Sie ist nur unter der Voraussetzung zulässig, dass die angemessene Beteiligung des Verbrauchers an den durch die Zentralvermarktung entstehenden Vorteilen gewährleistet ist.

… auf deutsch: alle Menschen in Deutschland müssen Fußball sehen können, ohne zu bezahlen. Zumindest als Zusammenfassung.

Frauen unter sich

Frauen unter sich

Mein Freund Peter kann Nuancen von Grün und Rot nicht unterscheiden. Immer wenn wir zusammen segeln, dann bin ich dran, die vermeintliche Farbe der Tonnen da hinten zu identifizieren. Für ihn sind die Farben zu ähnlich, als dass er einen signifikanten Unterschied erkennen könnte. Zumindest aus weiter Ferne.

Es ist interessant, dass die Mehrheit der Menschen diese Nuancen unterscheiden kann – und deswegen die Interpretation von Peter als Schwäche ausgelegt wird. Lustig nicht? Wenn man bedenkt, dass Farben im menschlichen Bewusstsein enstehen (so mein gefährliches Halbwissen, bitte um Korrektur ggf.), dann ist das, was wir als Blau oder Rosa definieren ja nichts weiter als der jämmerliche Versuch milliardenfache Wahrnehmung in einen allgemeinen Bedeutungsraum zu strukturieren. De facto gibt es sowas wie Petrol nicht. Nur eine gemeinsame Übereinkunft, welche Wahrnehmung man selbst in Abstimmung mit seiner Umwelt als Petrol bezeichnet. Abstimmen tut darüber die Mehrheit.

Gute Wissenschaftler wissen das natürlich, dass sie sich in der undeutlichen Deutung von Modellen befinden, die auf Bildern beruhen, die Menschen miteinander ausgehandelt haben. Wir kommen da nicht raus, so sehr wir uns auch strecken.

Das mag bei rot-grün-Schwäche noch putzig sein, spätestens bei dem Vergleich von Sexualität wirds kriminell, was da die Tage über die Ticker geht.

In diesem Sinne bin ich wohl schwul, genauer eine Lesbe gefangen im Körper eines Mannes, denn meine Umwelt bestätigt mir alle Nase lang deutlich weibliche Denkmuster. Auch während der 90 Minuten am Millerntor lässt sich trefflich drüber philosophieren, ob nicht alle Männer schwul sind. Ist es dann bei Jogi Löw so verwunderlich, wenn es denn so wäre? Fußball ein Mädchensport? Wenn es nach meinen Töchtern ginge bestimmt.

Wichtige Diskussionen und Beiträge dazu bei shifting reality:
Aber gehts nicht um Akkumulation?
Die Parties von früher
Begehren, historisch: Subjektivierungsweisen und ethische Substanz

Schwule Nationalmannschaft?

löw schwul

Sitzt man beim Fußball dann kommt es öfter vor, dass Nebenleute vom „schwulen Schiedsrichter“ sprechen oder mit „bist Du schwul, oder was?“ den eigenen Mann zu mehr körperlichem Einsatz nötigen wollen.
Das ist dann in den seltensten Fällen wesentlich homophob motiviert. Vielmehr das schnelle Absprechen von männlichen Attributen, die wohl zum Fußballklischee gehören. „Mädchenfußball“ als Konnotation für mangelnde Kraft und Zierlichkeit gehört in dieselbe Kategorie.

Es hilft da auch wenig zu wissen, dass – nach Cornelius Littmann – die schwulen Fußballer auch immer die härtesten Knochen sind. Eben weil sie dem Klischee überentsprechen müssen. Schwul wird hier mit „weich“ übersetzt. Eine Eigenschaft, die wohl den eigenen Spielern am Wenigsten anhaften soll. Nun wird das im Fußball immer wieder diskutiert, als letztes Tabu sozusagen. Zuletzt auch über unseren Bundestrainer.

Ein Artikel von mir erfreut sich dieser Tage in diesem Zusammenhang besonderer Beliebtheit:
„Jogi Löw ist so schwul wie wir alle“ wird seit seinem Erscheinen im vergangenen August immer wieder aufgerufen, verstärkt dann wenn die Nationalmannschaft spielt.

Heute sind es über 200 300 Leser (insgesamt nun knapp 3.000), die sich in verschiedenen Varianten einer Frage nähern:

Ist Jogi Löw schwul?

Mal ne Gegenfrage: Was wäre wenn ihr es wüsstet? Erklärt man so das weiche, ja schwule Spiel unserer Mannschaft gestern? Soll Jogi dann gehen. Kann einer der Jogi heißt nicht sowieso nur schwul sein? Oder darf sich ein Bundestrainer auch mal modisch kleiden? Macht ihn das verdächtig?

1000 Fans, 1000 Videos – 1000 Perspektiven

...Es prallen Vorstellungswelten aufeinander, wenn einerseits darüber diskutiert wird, dass Internet-Videos von ARD und ZDF nach sieben Tagen – Sportvideos bereits viel früher – „aus dem Netz“ genommen werden sollen.

Andererseits soziale Videodienste, wie Qik, sich auf das Iphone ausdehnen.

Sicher, die formaljuristische Position der DFL ist klar, aber wohl noch lange nicht abschließend geklärt. Die Diskussion um die Frage, „wem gehört der Fußball?“ und „wie geht eine Gesellschaft mit dem Aufeinandertreffen zweier Grundrechte um?“, gerade erst entbrannt. Allein die Verbände und ihre Verwerter, die Sender und Broadcaster scheinen nicht mitdiskutieren zu wollen.

Liebe DFL, wollt ihr die alle abmahnen? Fußballfans, wie bspw. die fünf, die Videos vom Spiel des FC St. Pauli gegen den SC Freiburg vom 6.4.2008 auf YouTube eingestellt haben? Gästefans sind darunter und Paulianer. Viele verschiedene Perspektiven, von den Sitzplätzen über der Nordkurve, der neuen Südtribüne, entlang der Gegengeraden und aus dem Gästeblock. Zu vielen verschiedenen Zeitpunkten: Vor dem Spiel, vor und nach jedem Tor und bei der Ehrenrunde.

Zusammen ergeben diese Fragmente eine beeindruckende Collage an Emotionen, Eindrücken. Übermitteln Leidenschaft und Atmosphäre, auf eine Art und Weise, die man fast künstlerisch nennen kann.

Eine Konkurrenz zur herkömmlichen Sportübertragung im Internet sind sie nicht. Eher eine Ergänzung.
Das bald massenhaft auftretende Ausüben eines Grundrechtes, meiner Ansicht nach nicht zu verhindern, nur zu umarmen.

Ian’s Heimweh

Ich war schwer beeindruckt von seiner Leidenschaft, die ich zugegeben erst sehr spät erkannte.
Ian Joy ist wegen seiner Familie wieder in die USA gegangen, vielleicht um etwas zu kitten, was schon kaputt war. Nun trägt er das Millerntor im Herzen und es beginnt zu schmerzen:

„Sie fragten mich auch schon, ob ich nicht endlich das Tragen der St.-Pauli-Shirts lassen könnte. Aber ich sage jedes Mal: Nein. Niemand wird St. Pauli verstehen und wissen, wofür es steht, wenn er noch nicht am Millerntor gewesen ist. Daher versuche ich, meine Mitspieler dazu zu überreden, irgendwann mal mit mir nach Hamburg zu kommen, damit ich ihnen zeigen kann, was Fußball wirklich bedeutet. St. Pauli wird immer in meinem Herzen sein.“

Kopf hoch, Ian.

via netpirates und jekylla

St. Pauli Nachrichten

Gratuliere herzlich zum 40jährigen Bestehen. Die Anfänge waren sicher spannender als die Gegenwart, weniger eiseitig Stadtteil-bezogen. Wird mal wieder Zeit die andere Seite St. Pauli’s die sich inzwischen im heimischen Fußballklub manifestiert, mit deinen Wurzeln zu verbinden. Was könnte das für eine schöne Postille werden.

Meist sei von den fabulierten Schlagzeilen diejenige genommen worden, über die in der Redaktionsrunde zuvor am lautesten gelacht wurde, etwa: «Angst und Schrecken über Venlo – Wollte Franz J. Strauß Lufthansa-Jet kapern?» Bald fingen die Leser wegen der örtlichen und inhaltlichen Nähe zum Hamburger Kiez an, Kontaktanzeigen zu schicken, die später unter der Rubrik «Seid nett aufeinander» liefen.

9:0

DSC00020.JPGDie Bergedorfer konnten einem auch wirklich leid tun, an diesem Abschiedssonntag auf der Adolf-Jäger-Kampfbahn in Altona. Abschied von der Oberliga, Abschied von diesem Stadion – wo nächste Saison die Mädchen des AFC ihre Heimspiele wohl spielen werden. Abschied von einer Saison, die Altona 93 zur absoluten Nummer drei in Hamburg macht, Fußball der viel Spaß macht. Beim Zuschauen, Anfeuern und Mitfiebern.

Forza AFC– und nächstes Jahr an der Hoheluft, in einem neuen Stadion. Und Auswärtsfans, die Edelitalienern am Eppendorfer Weg in die Blumenkübel göbeln. Hihi.

fussball-lebt: ein Metablog für den kritischen Fan

Fußball ist eine lebendige Komposition aus verschiedenen Komponenten. Den Vereinen, den Fans, dem Fernsehen und der Verbände. Seit geraumer Zeit scheint die Harmonie im Zusammenspiel dieser Instrumente, zugunsten der Rendite zu leiden. Jüngstes Beispiel, die Proteste gegen die neuen Anstosszeiten der DFL für die Bundesligen ab 2009.

Unter Fussball-lebt möchten engagierte Blogger, Fans und Menschen, denen der Fußball am Herzen liegt eine Sammelstelle für Artikel, Meinungen und Aktionen sein, die sich mit diesem wichtigen Thema beschäftigen.

Meldet euch gerne an, posted Links, Artikel, Meinungen und Themen. Forza 15:30.

Neue Anstoßzeiten 2009: DFL-Entscheidung-„eine Katastrophe für den Fußball“

DSF | USPDer Konkurrenzkampf um den Platz an der Sonne auf Europas Fußballplätzen ist unerbittlich. Wie weiland im vorletzten Jahrhundert beuten die Verantwortlichen ihre Ressourcen bis aufs Blut aus, um die scheinbar bestmögliche Position im Kampf um die Führungsposition zu haben.

Was sich hier wie eine Abhandlung aus der Kolonialzeit anhört oder vom neokapitalistischen Treiben einiger Hedgefonds abgeleitet sein kann, ist die einzig logische Folgerung, die man aus der letzten Entscheidung der DFL zur übernächsten Spielzeit bezüglich der Anstoßzeiten ziehen kann.

Die DFL hat in ihrer großen Weisheit zur Stärkung ihres Aushängeschilds noch einmal sämtliche Spielpläne durcheinander geworfen. Ab sofort werden aus dem Salamispieltag mit drei Terminen je Runde noch mehr dünn geschnittene Scheibchen für den Fan, denn mit Freitag (20:30), Samstag (15:30, 20:30), Sonntag (14:45!, 17:00 – 20:30!), gibt es gleich fünf Termine, auf die sich der Fan einstellen muss.

Wesentlich härter als die Bundesliga hat des die Fans im Unterbau getroffen. Schon jetzt mussten die Anhänger sich teilweise Urlaub nehmen, wenn sie ein Heimspiel ihrer Mannschaft sehen wollten (Wochenspieltage um 17:30 Uhr, Freitag um 18:00 Uhr). Doch in naher Zukunft gibt es dazu noch Ärger mit dem Pfarrer und der Familie. Wie anders ist ein Termin um 12:30 Uhr zu deuten, der jetzt für die Zweite Liga am Sonntag vorgesehen ist. Dazu kommt ein „Top-Spiel“ am Samstag um 13:00 Uhr. Der gemeine Stadiongänger geht der DFL anscheinend am Allerwertesten vorbei. Wie könnte dies Vertretung der Profi-Klubs sonst auf die Idee kommen, ihre Fans derart zu verprellen.

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Freie Meinungsäußerung als Fan nur noch anonym?

Wenn es nach den Fußballverbänden und ihren Verwertern geht, dann ist jedwede Übertragung aus Stadien, vor, während oder nach dem Spiel lizenzpflichtig. Das gilt für eine EM genauso, wie für die Bundesligen und Hartplätze in Würtemberg.

Diese Ansicht ist mächtig, vor allem mit mächtig Aggression und langem Atem ausgerüstet, wenn es um die Durchsetzung der Interessen geht. Einem Fan scheint es da unmöglich sein Grundrecht auf freie Meinungsäußerung auch aus Stadien zu verteidigen. Das kann schlicht Existenz gefährdend sein.

Nun kann man nur denjenigen abmahnen, den man auch ermitteln kann (Blogimpressum) und der in dem eigenen Rechtsraum agiert. So gesehen ist es letztlich konsequente Folge dieser rigiden Einstellung, dass Projekte, wie der Euroticker von Lanu vollkommen anonym über diverse us-amerikanische Dienste, wie Mogulus oder Twitter, betrieben werden.

Verhindern kann die DFL also mannigfaltige digitale Fan-Äußerungen gar nicht. Sie zu erlauben, zumal sie das eigene Produkt eher stärken, als schwächen, ist das Gebot der Stunde, will man nicht dem Weg der Musikindustrie nachfolgen.

2. Bundesliga: Sonntags ohne Mittagessen ins Stadion

DSF | USPEben beim Mittagessen noch einmal über die Frage gesprochen, wem denn der Fußball gehört. Da erreicht mich per Fanclub-Newsletter, dass die kommerzielle Formatierung des Fußballs eine weitere Drehung nimmt:

gleich wird es über die Ticker der Republik kommen, denn in der kommenden übernächsten Saison werden die Spiele am Sonntag in unserer Liga bereits um 12:45 starten. Ich weiß, die Anzahl der Gänger zum Gottesdienst ist wohl hier eher klein. Aber vielleicht gibt es ja noch Menschen, die am Sonntag um diese Zeit mit der Familie essen oder anderweitig gesellschaftlichen Verpflichtungen nachgehen.

Hintergrund für diese Entscheidung ist die Vorverlegung von zwei Bundesligapartien auf 14:45 oder 14:30, um stärker auf dem asiatischen Markt präsent sein zu und um weiter Rechtepakete für das TV schnüren zu können.

Freitags, sonntags und Montags könnte ich kotzen.

Ich auch, gerne auch auf chinesisch!

update: sehe gerade, dass die Schanze schon gestern gemeldet hat ;)

update zwo: Corny und der gesamte FC St. Pauli sind strikt dagegen, bibelfeste Paulianer von ihrem sonntäglichen Döner wegzuholen:

Corny Littmann: „Um die Zeit isst der Deutsche doch, da steht das Mittagessen auf dem Tisch. Ich finde das alles schon sehr skurril und frage mich spontan, ob man da wohl noch Einfluss nehmen kann.“

-via-

Langsames Austraben des FC St. Pauli

liveticker Es ist schon sinnig gewesen, dass Björn nach dem Klassenerhalt schon das Saisonfazit zog, ein sehr schönes nebenbei. Danach kam dann nicht mehr viel.

Das letzte Heimspiel und den mutlosen Frühlingsfußball unserer Jungs habe ich im fernen Spanien am Liveticker verfolgt, nebenbei Pa amb Oli und ein Bier genossen und ansonsten das schöne Wetter am Millerntor von unten angesehen.

Auch heute war ich emotional so wenig bei der Sache, wie die Jungs so ganz in Weiß, wie die Unschuld, sich wohl heimlich über die fünf Mainzer Tore gefreut haben. Genutzt hat es wenig. Weder mich zu erbauen, noch Mainz 05.

Übrigens, dieser Blog unterstützt den Fanrechtefond. Zumindest mal mit einem Link und der Bitte um geneigtes Vorbeischauen.

Hashtag #fcsp – Sankt-Pauli-Liveticker von allen für alle

hashtag #fcsp

Das Web 2.0 strotzt nur so vor amerikanischen Fachbegriffen. Einer neuesten ist der so genannte hashtag, bestehend aus dem englischen Wort für Raute (ausgerechnet ;) und Tag, also Schlagwort. Beim Microblogging-Dienst Twitter ist der Einsatz dieser tags eher eine Krücke, um das Manko auszugleichen, dass Twitter keine Tweets, kurze online Statusmeldungen per Handy oder Web versandt, anständig gruppieren kann. (mehr dazu bei #RobertBasic)

Wenn nun mehrere Fans (bspw. die des FC St. Pauli) aus dem Millerntor twittern, also kurze Statusmeldungen zum Spiel abgeben, wie Jeky, Markus und ich das schon mal geprobt haben, dann entsteht ein bunter, parteiischer und nahezu ununterbrochener Liveticker. Wenn die gegnerischen Fans twittern, eben auch die andere, die Gäste-Sicht auf das Spiel.

In der aktuellen Diskussion, wem denn der Fußball gehört, der DFL oder den Fans, eine machtvolle Demonstration und ein wichtiges mediengesellschaftliches Experiment. Forza Sankt Pauli #fcsp L:Millerntor

Soziales Schmiermittel social web

Gesellschaftliche Veränderungen benötigen Schmiermittel, um die enormen Reibungskräfte, die Anpassungen an das Neue verursachen, abzufedern.

Mel Blake hat für das 19. Jahrhundert, die Geburtszeit der Industriegesellschaft, den Gin ausgemacht. Für die USA sicher richtig. In Hamburg wäre das dann wohl Lütt&Lütt, ein Gedeck aus Bier und Korn, wahlweise Aquavit, das die seelischen Druckstellen labte und den gestressten Körper weiter auf Linie hielt. Vor und nach der Schicht bei Blohm & Voss.

Im 20ten Jahrhundert wäre demnach das Fernsehen die Droge der Nationen gewesen, wovon eine unvorstellbare Menge von 200 Milliarden Stunden jährlich in den USA konsumiert wird.

In Zeiten von sozialen Medien konzentriere sich diese Zeit, diese Energie, in Konversationen im Internet.
Als Beispiel zieht er die wikipedia-Diskussion über den Status des ehemaligen Planeten Pluto heran. Auch die Diskussion in deutschen Blogs über Urheberrechte und die Frage, wem denn der Fußball gehört, sind Ausdruck dieser neuen Machtfrage.

Wo geht sie hin diese Zeit? Nach Utopia, wo gleichberechtigt gestritten, getwittert und wikis befüllt werden? Oder in Klagen über die Kirschen im digitalen Garten des Nachbarn? Mehr Vielfalt oder die Diktatur des Mainstream? – jedenfalls die Diktatur des Klick.

via

Das hat mit Fuß, —

(gesungen) … das hat mit Fuß, das hat mit Fußball nichts zu tun:

Zehn Menschen, darunter vier Polizisten, wurden dabei verletzt. 229 Gewalttäter wurden in Gewahrsam genommen. Zunächst war von mehr als 500 Festnahmen berichtet worden. Rund 1200 Polizisten aus Sachsen, und Sachsen-Anhalt sowie Bundespolizisten waren in Dresden im Einsatz. Die Polizei hatte schon vor dem Spiel einige Männer in Gewahrsam genommen.

… und mache immer noch drei Kreuze, dass die Regionalliga erst einmal Geschichte ist. Für meinen Verein zumindest.

Rimowa-Koffer: DFB-Jugend geht jetzt angezogen auf Auslandsreisen

PR muss doch Spaß bringen. Man darf da ungeniert vollkommen normale, stinknormale Dinge aufbauschen – herrlich. Herausstreichen, dass nun auch unsere U21-Nationalspieler mit Koffern auf Reisen gehen. Toll.
In die kommen dann die Butterbrote mit Nutella und die schicken Hemden von Nike, oder war es adidas?

Wie im Himmel sind die denn bisher gereist? Mit Plastiktüten? Das wäre doch mal toll. Und in den Vereinen? Haben die da wohl Turnbeutel. Einen für Heimspiele und einen großen für auswärts?

Oder waren die Koffer bisher eingewickelt in transparente Folie. Jeder einzeln vom Zeugwart umsponnen? Oder hatten die lustige Aufkleber zum Wiedererkennen auf dem moldawischen Gepäckband. Hat ja schliesslich jeder 2te so einen TCM-Dingens. Oder bunte Binder mit Blumenmuster. Einmal herumgewickelt. So reisten unsere Jungs, abgerissen und uneinheitlich, womöglich individuell von Oma ausgestattet in die Welt. Nix da. Führungsanspruch bedeutet Konformität.

Ich bin auf jeden Fall froh, dass Fußball-Talente komplett mit Koffern ausgestattet (werden). Ein wichtiger Beitrag zur Reise-Hygiene.

Zum Beginn der EM-Qualifikationsrunde der U21-Nationalmannschaft erhält das deutsche Nationalteam Verstärkung. Der Kölner Kofferhersteller RIMOWA unterstützt die Fußball-Talente mit „Bolero“-Koffern und Trolleys. „Unser Fußballnachwuchs gibt das Beste auf dem Platz und wir wollen unser Bestes zu ihrem Erfolg beitragen“, erklärte Dieter Morszeck, Geschäftsführer der RIMOWA GmbH. Sein Engagement für den Fußball kommt aus Leidenschaft für Spitzenleistungen. „Wir entwickeln deutsche Spitzenprodukte und fördern deswegen auch gerne die Entwicklung der deutschen Fußballer.“

Jeder Spieler bekommt ein RIMOWA-Kofferset mit eigener Nummer – identisch mit seiner Rückennummer. „Um Verwechselungen auszuschließen“, erklärt Morszeck. „Wir freuen uns sehr, dass RIMOWA die gleichen Koffer, mit denen die A-Nationalmannschaft seit der WM 2006 auf Reisen geht, nun auch unseren Spielern der U 21 zur Verfügung stellt. Auch an diesem Beispiel zeigt sich, dass die U 21 immer mehr mit der A-Nationalmannschaft verschmilzt“ sagt Oliver
Bierhoff, Manager der Nationalmannschaft.

Quelle: presseportal.de

Heimspiel in Wembley

Höchststrafe für England

Phillip Lahm Fußballgott

Wright-Phillips ist noch da, England, Du kannst hoffen. Auch wenn Cole mal über 90 Minuten so spielt, wie die ersten 20.

„Schütterer Lehmann erschüttert England“, das wäre doch mal eine Zeile.

Jogi Bussi für Pander – Super Schalke.

Schön.

M-Dot: Ein Deutungsstreit unter Ironmännern

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Es ist schon komisch, dass überall, wo sich Menschen zusammenfinden, die ähnliches tun, schnell irgendjemand dem anderen abspricht eigentlich dazu zu gehören.

Stolpere gerade über einen kuriosen Streit über den Begriff „Ironman“ und wer ihn denn wohl tragen darf.

Charlie Yu streitet sich beim Branchendienst T-Dot um dieses Thema mit Chris Hauth, meinem Cousin.

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Deutschland, ein Sommermärchen und das Wetter

Deutschland ein Sommermärchen

Ich bin nicht besonders paranoid.
Bisher habe ich über die abstrusen Ideen, unmarkierte UNO Hubschrauber würden des nächtens guten Amerikanern ihre Waffen abnehmen, oder Schlimmeres, obwohl sich gute Amerikaner kaum Schlimmeres vorstellen können, na ja vielleicht eine Einladung zum All you can eat im „Windows of the World“ vielleicht, bisher habe ich darüber geschmunzelt.

Jetzt nicht mehr.

Das was dem guten Amerikaner seine halbautomatische Waffe südafrikanischer oder germanischer Bauart ist uns das Wetter. Und das wird manipuliert.

Zum ersten Mal ist es mir aufgefallen, als die WM losging. Wie auf Knopfdruck gab es Hochdruck. Kaiserwetter eben. Damals haben wir noch darüber gelacht – der Kaiser hat wohl einen guten Draht zu Petrus, der alte Haudegen.

Als pünktlich nach dem ordentlich ohne Klinsmann absolvierten Finale der Dispo auf unserem Gutwetterkonto aufgebraucht war, kam er denn auch, der kleine Winter. Mitten im Juli. Alles nur um uns die WM noch deutlicher zu euphorisieren. Ist das eigentlich schon zum Wort des Jahres vorgeschlagen? Euphorie?

Ich kann mich nur an eine Phase erinnern, zu der wiederum ein Bayer seinen Besuch und einen „open air Termin“ ankündigte, als das Wetter wieder besser wurde. Pappa Ratzi in Bayern – Kaiserwetter, wieder!

Letzten Dienstag war der Tag der Deutschen Einheit. Auch ein Datum, zu dem man den Altweibersommer herausholen möchte. Nix. In Hamburg fiel die Temperatur um zehn Grad. Der bis dahin noch zu retten scheinende Spätsommer krepierte jämmerlich. Um 13:00 Uhr war es genau so nasskalt, wie morgens um neun gewesen. Und das Ganze, weil sich die Kanzlerin in Kiel und nicht der Herr Stoiber, der gefühlte Kanzler in Berlin aufhielt?

Das kommt mir in den Sinn. Macht sich selbst ständig. Bleibt haften.
Habe mich dann der Dame bei der Auskunft anvertraut. Die von 9live ist hübscher, aber mir haben sie das Telefon abgestellt, beim letzten Versuch sie vor der bayrischen Wettermafia zu warnen.
Monika hieß sie. Und sie hatte einen noch fürchterlicheren Verdacht.
„Ist Sönke Wortmann eigentlich Bayer?“, hatte sie gefragt. Der will uns doch alle im Kino sehen, deshalb.

Die Erkenntnis traf mich unvorbereitet. Ich kaufe mir heute noch eine Karte für das Zeise und gebe mich geschlagen.


Foto: Sönke Wortmann

Gefühlsarmut in NRW

Seit zwei Tagen diskutiere ich über die deutsche Halbfinalniederlage. Eigentlich mit jedem, der es hören möchte.
Meist kommen da zwei Punkte zur Sprache. Zum einen, dass die Italiener am Ende der Verlängerung das Tor wollten, versuchten auf Teufel komm raus das Elfmeterschießen zu verhindern, das geschafft haben und zwar zu Recht, nach einer erstklassigen Leistung. Zum anderen keiner der beiden Halbfinalisten gestern gegen einen der beiden Kombattanten vom Dienstag bestanden hätte. Soweit die Gefühlslage meiner ca. dreißig GesprächspartnerInnen.

Ja. Das Spiel, die WM haben mitgenommen. Eigentlich alle die ich kenne, ganz Deutschland.
Aber nein, im Kreis Mettmann scheint man die Niederlage und die letzten beiden Spieltage in einer Art Trance wahrgenommen zu haben. Das meldet zumindest die Polizei NRW:

Obwohl im zweiten Halbfinalspiel der FIFA-Fußballweltmeisterschaft 2006, am Mittwochabend des 05.07.2006, in der Begegnung Portugal gegen Frankreich, nicht nur der letzte Teilnehmer für das Endspiel am Sonntag, sondern auch der Gegner der Deutschen Nationalelf im Kampf um Platz drei am Samstag ermittelt wurden, kamen im Kreis Mettmann keine spürbaren Emotionen auf.

Eigenwillig.

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Schwarz – Weiß – Schade

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„Alles was man liebt ist schön“, sagte meine Oma immer. Wenn sie diese WM noch erlebt hätte, dann hätte sie auch die deutsche Elf schön gefunden. Ihre Leidenschaft und ihren beseelten Fußball.

Klinsmann, Klose, Frings, Lahm & Co haben die Meisterschaft verloren, die Welt jedoch gewonnen.

Der kleine Koobold der Mißgunst nervt mich zwar ein wenig, wenn ich daran denke, dass „das Dings mit Frings“ womöglich den kleinen entscheidenden Vorteil für die Italiener gebracht haben könnte. Den kriege ich heute aber auch noch in den Griff, freue mich über eine tolle WM, die sich für mich vor allem dadurch auszeichnete, dass der lebendige Geist des Fußballs, die runde Freude in alle Lebensbereiche gezogen ist. Das war toll.

Vielleicht, wage ich zu hoffen, bleibt ein wenig davon. Nur ein wenig. Das reicht schon.

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Sport ist Tod, es lebe das Spiel

Sport

Heute Nachmittag traf ich bei Momo auf Thorsten und Saniti. Sofort entspann sich eine rege Diskussion, um Brasiliens Unvermögen, über den eigenen hochmütigen Schatten zu springen, die neue Freude an Zidanes neuer Freude und den tranigen, aber erfolgreichen Portugiesen.
An C. Ronaldo schieden sich dann die Geister. Über die Freude am Spiel, die wirklich interessanten Sätze und Thesen, die MoMo bei alten und neuen Philosophen immer so findet und in aktuellen Zusammenhang bringt, kamen wir zur Tour de France.

Dieses Thema begleitete mich bis nach Hause. Ich frage mich, ob es an meiner persönlichen Präferenz zu „Mannschafts-Ballspielen“, wie Baseball und Fußball, liegt oder ob es zwischen solchen Dingen wie Fahrradrennen, 100-Meter Sprint und eben Ballspielen wesenhafte Unterschiede gibt. Kommt es nur mir so vor, dass diese klassischen Sportarten in der Postmoderne den Stillstandstod sterben, Spiele hingegen aber aufblühen?

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Englands coming home

174583929_1c80a4b45e_m.jpgBei Spielen der englischen Mannschaft schlägt es laut, mein ambivalentes Herz. Eine Kammer ist dann immer aufgeregt, fiebert mit den Gazzas, Rooneys und Scrouches dieser großen Fußballnation. Die andere Kammer erspäht im Spiel der Engländer auch immer einen komisch eingebauten Anspruch auf den Sieg, auf ein großes Turnier, eine Überheblichkeit, die dort auf dem Platz nichts zu suchen hat.

Eigentlich war es dann ganz Fußballweise. Wer vier Großchancen nicht versenkt und mit drei Löwen auf der Brust spielt, der darf sich nicht wundern, wenn er im Elfmeterschießen ausscheidet. Gäbe es Doping, um die Elfmeterschussgenauigkeit zu erhöhen, meinetwegen müssten dann alle englischen Spieler zur Urinprobenabgabe. Gibt es aber nicht.

Zum Glück, denn es gibt einen Fußballgott, der jeder Nation eine spezielle Fähigkeit geschenkt hat. Ghana das Mittelfeld, Beckham das Freistoßtor aus Halblinks und Deutschland überragende Torwächter.

Einen Fahrradgott scheint es nicht zu geben. Da können eben alle das Gleiche gleichgut. Damit das dann nicht so langweilig wird, spielen Bayer und Pfizer & Co. uneingeladen mit.
Komischer Sport.

Bei Fußball & Olympia sind es „nur“ die Organisationen, die versumpft und nach Siechtum stinkend den Geist des Spiels ersticken. Pünktlich zum Anpfiff geht die Macht der grauen alten Männer aber, meinetwegen auch auf Goleo über.
Dann wird gespielt, vor allem in der KO-Runde. Ein toller Ort, um wahrhaftig auf die Seelen der sonst so maskierten Millionarios zu schauen. Aber ich schweife ab (Schala la lala) – beim Fahrradfahren gibt es diesen Geist nicht, oder?
Deswegen fahren Ullrich und der andere da nach Hause und die Tour de France stirbt nach 1998 und Armstrongs Abschied den dritten, vielleicht endgültigen Tod.

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WM-Blog der Fanta 4 bei o2

Es gibt wohl kaum einen online-affineren Musiker als Smudo von den Fantastischen Vier. Ich kann mich an erste Star-Live-Chats bei VH-1.de erinnern, bei denen wir ihm, anders als seinen Kollegen, kaum etwas erklären mussten. Es war wohl 1995, als Smudo einer der ersten Künstler war der beim VH-1derland seinen Fans Rede und Antwort stand. Außerdem scheinen die Fantas spätestens seit dem legendären Auftaktkonzert zur o2 music flash-Reihe bei der CeBit 2005 ein gutes Verhältnis zu dem Münchner Telefonkonzern zu pflegen.

Bereits seit dem 4. Mai führen Smudo & Co. einen WM-Blog bei o2-online:

Auch die Stuttgarter Jungs sind im Fußball-Fieber und widmen sich während der WM 2006 vorwiegend dem runden Leder statt den coolen Grooves. Wie sie sich für die WM fit machen, wie sie die Spiele erleben und welcher Mannschaft die Fantastischen Vier die Daumen drücken, erfahren Sie hier.

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