Der beste Englandwitz der Welt, …

… oder ist das ein Bürowitz? Egal:

Robert war in England im Urlaub. Nach seiner Rückkehr fragte ihn sein
Chef: “Na, Robert, wie war es denn in London?”
“Ach, in England gibt’s nur Fußballspieler und Nutten!”
Der Chef: “Wußten Sie eigentlich, daß meine Frau Engländerin ist?”
“Oh, bei welchem Verein spielte sie denn?”

ein wieherndes via nach Usingen

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Kuranyi zur WM – Sport BILD weiß mehr, oder?

Eben fahre ich bei Axel Caesar Springer seiner Passage entlang und erblicke diese fröhliche Werbung der SportBILD, die mir mitteilt, dass noch genau eine Woche bis zum Eröffnungsspiel verstreichen wird.

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Moment, war das da nicht gerade der Kuranyi auf der Werbefolie? Spielt der also doch wieder mit? Toll.
Leise schleicht sich Zweifel in mein so sonniges Gemüt, als ich auch Kahn dort erblicke. Weit und breit kein Lehmann.
Aber – „das kann nicht sein“, schreit Peter mir hysterisch ins Ohr, „nicht die SportBILD, denen passiert sowas nicht. Das DARF denen nicht passieren.“

Ob der Alexander Steudel am Ende mit diesen Zeilen sich und sein Blättchen gemeint haben könnte?

Liebe Leser,
was auch immer die Nationalmannschaft bei dieser WM leistet und wie auch immer man über Jürgen Klinsmann denkt – in einem hat der Bundestrainer völlig recht: Der deutsche Fußball ist ein Auslaufmodell.
Er wirkt im Vergleich zur internationalen Konkurrenz wie ein alter Eichenschrank neben einem Ikea-Regal. Man mag sich über Geschmack streiten, aber alte Eichenschränke sind schwer und unbeweglich und nicht gerade schön anzusehen.

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Japan zwei, Deutschland zwei, Lehmann zwei

Da spielt der xtplatzierte der FIFA-Weltrangliste gegen seinen akuten Tabellennachbarn und es kommt ein Unentschieden dabei heraus. Das zeigt doch herrlich deutlich, wo man steht.

Soweit.
Ich habe mich gestern trotzdem gefreut.
Über die Vogelfluglinie Basti-Poldi, die frisch an ihr jugendliches Werk gehen, dabei fast alles verstolpern, wie einst ihr heutiger Trainer und väterlicher Freund.
Über Odonkor, der nicht nur schnell zu laufen vermag, sondern sich am Ende auch noch selbst hinten den Ball geholt hat. Stark.
Über Oliver Neuville. Endlich mal wieder ein Spieler im Kader, der das Trikothemd als Kleid trägt. Unten lugt noch ein kleiner schwarzer Rand durch, wenn der Stürmergeist über den Platz fegt. Das gab es zuletzt bei Tante Käthe!

Kinder ich freu mich. Ich freue mich auch darauf, dass die FIFA in Hamburg und anderswo, aus Angst vor den so genannten“leeren Rängen“, VIP- und Sponsorenkarten kurz vor Spielbeginn über Blogs, das Radio und in der U-Bahn verteilt. Das wird ein Spaß.

Schlussmannsfrage

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Drüben im W-Blog wird die T-Frage und ihre kürzliche Auflösung ja schon heiss diskutiert. Dazu passt ein Artikel in der Rheinischen Post, den ich mir und euch nicht vorenthalten möchte:

Der Fußball war mal die schönste Nebensache der Welt. Das ist lange her. Als der Satz noch galt, saßen die Menschen auf harten Holzbänken in zugigen Stadien und schauten anderen Menschen beim
Sporttreiben zu.

Fußball ist mittlerweile so wichtig, dass erwachsene Menschen das Wohl einer Volkswirtschaft mit dem Ausgang einer WM verbinden. Folglich ist gestern eine der wichtigsten Entscheidungen der Nachkriegsgeschichte gefallen. Jens Lehmann steht im Tor jener Nationalelf, die dem Land im Sommer gefälligst den Titel gewinnen soll. Der Aufruhr um diese Wahl unter zwei Klasse-Torhütern spiegelt eine hart an Hysterie grenzende Aufgeregtheit, die das Land zwei Monate vor dem Turnier erfasst hat.

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Ein-Euro-Jobs in Deutschlands Stadien?

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wird nicht nur
die Augen der Weltöffentlichkeit auf Deutschland lenken, sondern auch
Effekte auf dem Arbeitsmarkt haben. Nach einer Schätzung der BA (neudeutsche Abkürzung für Bundesagentur für Arbeit, Anm. d. Red.)
können durch das sportliche Großereignis zumindest kurzfristig 50.000
zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.

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