Merkwürdige Hooligan-Debatte

Um das mal klarzustellen: Wenn ich angegriffen werde, bin ich ebenfalls „gewaltbereit“ – das nennt sich juristisch dann Notwehr!

„Tendenziell sind die HSV-Hooligans gewaltbereiter. Sie neigen dazu, Fans verfeindeter Vereine gezielt anzugreifen“, sagt Gunter Pilz (66), Professor an der Uni Hannover und Hooligan-Experte. „Die gewaltbereiten Fans des FC St. Pauli schlagen in der Regel nur dann zu, wenn sie selbst angegriffen werden.“ – MoPo

Armer Fußball, armer HSV

„Hamburger Wetter, Wir haben Hamburger Wetter“

Gegen den modernen Fußball

Ich habe unglaublich gerne bei strömendem Regen Fußball gespielt. Manchmal sind mein Bruder und ich gerade dann in den benarchbarten Park gelaufen, Tango Rosario unter den Arm, Stutzen runter und buffen. Grätschen auf Rasen hat ja was sehr sinnliches, eine ansonsten geradezu brutale Bewegung hin zu Gegner und Ball wird zu einer fließenden, der man mit ein wenig Fantasie fast Anmut zuschreiben könnte.

Große Spiele, an die man sich lange erinnert, sind anstatt ins Wasser zu fallen in einer Regenschlacht gemündet, die der eigenen Mannschaft (SC Nienstedten gegen Altona 93)genauso, wie Polen gegen Deutschland – die Wasserschlacht – oder von weniger Pathos getragen aber mindestens genauso schön, das letzte Heimspiel der Hinserie gegen den 1. FCK, bei dem man Carsten Rothenbach den Spaß ansah, die Bälle abzugrätschen, sich der Physik des Millerntors zu unterwerfen. Ein nicht zu beschreibendes Gefühl der Erdverbundenheit, wenn der Schlamm dann langsam verkrustet am Oberschenkel, die Wonne, den dann nach so einem Spiel heiß abzuduschen. All das hat die moderne Rasen-Kultur, der moderne Fußball á la HSV unmöglich gemacht – und das ist ein herber Verlust.

Es ist dabei unerheblich, dass der Rasenvau nun gar nicht mehr gewinnen kann (und davon ist kalt-kalkulatorisch ja nach wie vor auszugehen, an einem Nachholtermin am 16.2.) – ohne immer die Frage mitzudenken, was passiert wäre, wenn das Derby auf einem richtigen Fußballplatz ausgetragen worden wäre, anstatt in einer Eventbutze mit Parkhaus, der ihre Verbindung zu dem Wesen des Spiels schon lange abhanden gekommen ist. Fehlen tut mir dieses nie gespielte Derby trotzdem ungemein.

p.s. natürlich lasse ich mir bei allem Mitgefühl nicht nehmen, heute alle Rauten die ich treffe (oder lese) mit einem lustigen „Rollrasenbesieger“ zu begrüßen – vor allem die, die aus ihrer billigen Arroganz noch nicht erwacht sind.

Als Gast in Mordor

Unverhofft kam diese Last-Minute-Einladung an den Volkspark, ich werde also – um es kurz zu machen – entgegen meiner vehementen Weigerung, doch das Derby am Volkspark ansehen. Der Sohn eines guten Freundes ist krank geworden, ein Freund, der nun die Gelegenheit gekommen sah, unsere Einladung vom vergangenen Samstag zu erwidern. Eine Einladung, die ich nicht ablehnen mag, auch wenn ich nach wie vor mit gemischten Gefühlen in Richtung Stellinger Wald fahre. „Als Gast in Mordor“ weiterlesen

Immerinnerung

Manches muss man sich immer wieder in Erinnerung rufen, um dann nicht mehr darüber nachdenken zu müssen. Automatismen heissen die. Am Freitag „griff“ keiner dieser Automatismen, da war nackter Kampf, freilich zu einer Melodie, die tief in St. Paulis Seele spielt, to my hoday. Und wie bei uns in Hamburg der Veermaster zur Melodie des unbedingten Torschusses wurde, so passt es gut irgendwie, dass tiefer südlich in Freiburg, technisierte Ansagen die Melodie bilden, zu einem perfekten Wochenende (an dem Freiburger wieder einmal den Unterschied zwischen Hamburgern und Stellingern erfahren durften).

„Unser Fußballplatz hat zwei Tore. Diese sind auf der Rückseite mit Netzen gekennzeichnet. Leuchtstreifen im Rasen weisen Ihnen den Weg dorthin.“

Griechen-Grippe HSV

Da kann einem schon schwindelig werden, wenn man von sieben Toren in einer Pokalpartie liest, und es sich bei dem 5:2 der Eintracht gegen den HSVau nicht um das Ergebnis einer ausgeglichenen Partie mit anschliessendem Elfmeterschießen handelt. Der liebe Herr Veh hat eine Entschuldigung, er hat Grippe. Seine Mannschaft die Scheißerei. Muss an den Fußmarsch gestern durch Altona denken, den eine freundliche Diskussion um Fankultur begleitete hat, um Stellinger Honks (das war der Ausdruck meiner Rauten-Begleitung) und die Niederlage in Stuttgart. Über freundliche Biere in Polizeisportvereinen und Ziele, Pflichten, die von Fans und von Vereinen. Es war Dunkel – und ich wette, mein Bekannter hatte sich im Leben nicht gedacht, dass ein von der Magen-Darm-Grippe genesener Frankfurter und ein Grieche mit drittem Frühling ihm den heutigen Abend versauen würden. Jaja, die Griechen, die sind mächtig im Arsch, so als Land – und Gekas trifft doch. Arschvoll nennt man das. :)

Petric trifft doppelt und ins eigene Netz,
Gekas-Gala gegen unglücklichen HSV (Kicker.de)

Derby FCSP – HSV: Wenn sich „falsch rum“ richtig anfühlt

»Ringelpiez mit Anfassen – es hat nur noch gefehlt, dass wir in rosa Röckchen auflaufen!«
Frank Rost (HSV)

»Wie wärs, wenn ALLE St. Paulianer im Fummel (für Heten: „Frauen“Kleider) zum Derby gingen?«
momorulez #fcsp

Am Ende dieses Derby-Tages war ich heiler wieder zuhause angekommen, als ich losgegangen war und das war so nicht unbedingt vorauszusehen gewesen, führte der Weg zum Millerntor doch meinen Kumpel Björn und mich, zusammen mit dem HSV-Mob von Altona nach St. Pauli. Als wir aufeinander trafen, unsere, meine Gäste und ich, waren wir schon an der Reeperbahn, die Polizei hatte gerade beschlossen, Bengalos und Feuer im Fan-Tross des HSV mit Wasserwerfern zu löschen und einen Auffang-Kessel gebildet, in den sie die freundlichen Burschen leitete. „Scheiss-St. Pauli“ dröhnte mir entgegen, und ich sang gerne mit. Öffnete mir eine Dose „Hansa“-Pils, schnackte mit meinen Mitstehern über dieses Derby, den HSV und das große selbstbestimmte Glück, St. Pauli-Fan zu sein.

Überhaupt war dieses Derby in erster Linie eine Vergewisserung, dass es sie noch gibt, die Seele dieses Vereines und die Magie dieses Ortes. Nach meinen Erlebnissen bei der Vergabe der Dauerkarten Saisonkarten für die Süd und am Tag der Legenden war ich mir nicht mehr ganz so sicher, ob wir uns nicht geradewegs in eine „pseudo-coole“ Version des HSV verwandelten. Sozusagen innerstädtischer Event-Fußball mit Amüsiermeile. Dieses Derby hat mich allerdings davon überzeugt, dass St. Pauli mir noch eine ganze Menge zu bieten hat, und dieser Sonntag darf mit Fug und Recht als identitätsvergewissernd bezeichnet werden, obwohl wir über die Rauten in unseren Logen noch mal sprechen müssen, wie über die Logen überhaupt. „Derby FCSP – HSV: Wenn sich „falsch rum“ richtig anfühlt“ weiterlesen

Ausflüchte und die Chance, sie auf anderer Ebene zu widerleben

„Brux: Das ist ein Risiko des sportlichen Erfolges, dann hast du da auch Leute unterhalb vom Ballermann-Niveau. Da können wir als Verein nichts machen,…“ (mopp)

Das klingt nicht nur nach HSV, das ist es auch. Angst diffundiert aus der Menschenkutte, die sich medialen, ja Vereins-politischen Zwängen beugen muss. Bitteres Subjekt.

Die Diskussion um den armen Sven Brux, dem es auch nicht gelingt, mit seinem Ideal bei St. Pauli alt zu werden, sollten wir nutzen, um eines klarzustellen, und zwar „The Sankt Pauli Way“: WIR TOLERIEREN KEINE GEWALT, AUCH UNSERE EIGENE MACHT NICHT! WIR MÖGEN EUCH VERARSCHEN, ABER WI MOK DI DOCH!

HSV: Grobe Folklore

HSV: Grobe Folklore

Man kann es schlechtes Timing nennen, dass einen Tag nachdem der Chefredakteur der 11Freunde, Philipp Köster, im Abendblatt Paulianer und HSVer zu Fast-Freunden machen wollte, sich diese Folklore in Form von Fäusten und Stangen am Altonaer Bahnhof gewaltig manifestiert. Unsinn ist die Annahme, HSVer und Sankt Paulianer wären sich eigentlich ziemlich ähnlich, obendrein.

Sicher, werfen jetzt einige ein, diese Form der Folklore, auch Hooliganismus genannt, pflegen nur wenige. Der Umgang mit ihnen ist aber entscheidend. Und das ist der unüberbrückbare Unterschied zwischen Kultur und Folklore, zwischen einmischen und zwitschern.

Wer schon einmal mit einer vollen S-Bahn in Richtung Altonaer Volkspark gefahren und nach einem Spiel durch den düsteren Volkspark zurück, an der Autobahn und der Namen-gebenden Müllverbrennung in Richtung Hamburg, der weiß vielleicht, was ich meine. Unverhohlen wird hier mindestens grenzwertig gepöbelt, ohne dass irgendjemand einschreiten wollte. Alle anderen kommen spät mit dem PKW und fahren früh, nennen die Hools in der eigenen Fanschaft erleichternd Idioten, die nicht für den HSV sprächen. Ihre Gesänge geniessen sie dann im Familienblock. Für mich eine nur wenig harmlosere Kultur, als diejenige, die ich Anfang der 80er Jahre in Richtung St. Pauli verlassen habe oder die sich in Ostseenähe findet.

Nun klappt das Miteinander am Millerntor und vor allem auswärts auch beim magischen Anhang nicht immer, aber immer habe ich erlebt, dass andere Fans vehement eingegriffen haben, wenn es zu bunt wurde. Das wünsche ich mir vom HSV auch. Fasst euch ein Herz und verteidigt eure Kultur, und was von ihr übrig ist. Macht Transparente, schmeißt die Spacken raus aus dem Volkspark, die anderen Übles wollen. Und die Gäste aus Stellingen beschütze ich am Millerntor gerne persönlich, mit vollem Vertauen darauf, dass ich nie alleine stehe, wenn unsere Gastfreundschaft von innen bedroht wird. In diesem Sinne Willkommen in Hamburg, willkommen am Millerntor.

Blaue Krokodile

Nach der Aufregung im Wahlkampf-geplagten Westen des Landes, um ein Krokodil in einem See, pflanzt sich das Krokodil-Fieber weiter in Richtung Hamburg. Da haben die einzig überlebenden Dinosaurier der Bundesliga gestern dicke Krokodilstränen geweint. Da könnte man einen ganzen See mit füllen.

Die Youngtimer unter den HSV-Fans ahnen es langsam – Flüche könne echte Evergreens werden. Die kommen jedes Jahr wieder, so sicher, wie der Kaiman im See.
Sichtet dann am 13. Mai jemand vermehrt Blaue Krokodile auf dem Rathausmarkt, kann es sich nur um eine Ente handeln – eine zynische.

Flucham Football Club #HSV

Ich habe es vorher getippt, das 2:1 da in London, das kleine Finale, das der HSV ja schon zuhause verloren hatte. Und doch konnte ich mich nicht freuen.

UUh, Uuh schallte es da durch das pittoreske Stadion, als Boateng am Ball war. Da war er, der Vorgeschmack auf den vielgerühmten englischen Fußball. Schlagartig war mir klar, dass ich emotional hier nichts zu suchen hatte, ein rechthabender Fremdkörper war, da im Aston in der Rothenbaumchaussee, der eigentlichen Heimat der Rhothosen.

Der Fußball, der mir wichtig ist, der mit Anstand und Respekt, der wird nur auf Sankt Pauli gespielt. Da ist ein Totenkopf hinter dem Tor in London schön anzusehen, Magie transportieren die dort aber keine, da kann Gerome noch lange Raute sein, da werde ich zu seinem Begleiter.

Raute Dich: HSV-Flashmob auf dem Hamburger Rathaus – laues Chörchen

Flashmobs haben in Hamburg ja eine gewisse Tradition. Man könnte auch sagen, massenmedial wirksam sind sie hier geworden, letztes Jahr zum „Alle so Yeahh!“-Flashmob zum Besuch der Kanzlerin. Nun haben sich am Vorabend des Halbfinal-Hinspiels der St. Ellinger (HSV) gegen Fulham HSV-Fans zu einem Flashmob-Singen am Hamburger Rathaus verabredet. Unter zuhilfenahme des Vereins und des Hamburger Abendblattes, das mit seiner Ankündigung und Promotion sicher zu der einigermaßen stattlichen Anzahl HSV-Fans beitrug, die sich da eben versammelten, der Versammlung aber irgendwie das „flashige“ nahm. „Raute Dich: HSV-Flashmob auf dem Hamburger Rathaus – laues Chörchen“ weiterlesen

Das große Freitags-Weihnachtsgewinnspiel für meine Rauten-Leserinnen

… und welche die es werden wollen:

Mir hat der Freitagstexter zum Thema „Berlin, Hertha und so“ so viel Spaß gemacht – und ich finde Merchandising für Fußballvereine ja bekanntlich auch ein spannendes Thema (fast hätte einer meiner Leser letztes Jahr bereits eine wertvolle Devotionalie aus dem Stellinger Forst bekommen) – und es ist Freitag.

Tischdecke HSV WeihnachtenIch verlose also bis kommenden Dienstag Freitag, fast nach den Regeln des Freitagstextens (Kommentare, Geschichten und Skurriles zu dieser Tischdecke) unter meinen Lesern. Natürlich primär für die ohnehin mit ihrer Liebe gepeinigten Rauten unter ihnen, der Frau Pleitegeiger bspw., Thomas, oder Nico (der, so sagen Gerüchte, immer noch ein FCSP-Trikot im Schrank hängen hat)

Foto: HSV eshop

Partyhaupstadt Hamburg? Seelenloses Stadtmarketing, HSV, Europa und St. Pauli

Fuck Off

Für Stadtmarketing gibt Hamburg eine Menge Geld aus. Für Stadtpflege bleibt da keines, so scheint es.

Geradezu ohnmächtig wütend macht mich das Geseier, mit der die Hamburg Marketing GmbH für das Finale der UEFA Europa League wirbt. Es ist so entlarvend und boshaft unecht, wie hier Klischees und Uninn zusammengemixt werden:
Hamburg (ots) – Am 12. Mai 2010 findet das Finale der UEFA Europa League zum ersten Mal in Hamburg statt. … – mit der legendären Amüsiermeile Reeperbahn die inoffizielle Party- und Fanhauptstadt Nordeuropas.

… Als Event Ambassador (sic!) wird HSV-Legende und Ehrenspielführer der Deutschen Nationalmannschaft Uwe Seeler den Weg zum Finale der begleiten. Austragungsort des Finales ist die Fussball-Arena im Volkspark, Heimstätte des legendären Hamburger Sportvereines (HSV).
Spätestens seit der Fussball WM 2006 gilt Hamburg weltweit als Hotspot für Fussball-Fans. Nur ein paar Minuten vom Stadion entfernt erwartet die Besucher mit der Reeperbahn Europas größte Amüsiermeile. Kaum eine Straße der Welt genießt einen so legendären Ruf wie sie.

Ich lese das immer wieder, in der Hoffnung, ich verlese mich ständig, aber es stimmt wohl – da mengen die PR-Fuzzis HSV und St. Pauli fröhlich sinnlos durcheinander! Merkt doch da draußen eh keiner, kümmert uns auch einen Scheiß – Hauptsache Kult, Kultur und eine Prise Anrüchiges zu den ansonsten seelenlosen Event-Highlights des Stadt-Tourismus: HSV und nun UEFA angestrahlt durch eine sterbendes St. Pauli.

Angesichts der Debatte über die Gentrifizierung der Stadtteile St. Pauli, Altona oder das Gängeviertel ja geradezu obzön diese Denke.
FUCK OFF!

Love Celtics: Hamburg ist braun-grün-weiss

Celtic FC Fan in Hamburg (HSV)

Eines der besseren 0:0 habe ich da gestern im beleuchteten Parkhaus mitten im Altonaer Volkspark mit angesehen. Eines der Fußballspiele, die die ganze Zeit drohen irgendwohin zu kippen, sich aber nicht entscheiden können.
Nach den ersten 20 Minuten konnten beide Mannschaften froh sein, dass der andere nicht 2:0 führt, so klare Chancen haben beide versemmelt, dass es von meiner erhöhten Warte aus wie Hamburger Oberliga sich anfühlte.

Links neben mir der Celtics Block in dem klar sichtbar sehr viele braun-weisse Kollegen sich einfanden. Ich werde ja nicht mehr warm mit dem HSV, was auch daran liegt, dass vor dem Spiel immer das unsägliche „… kommst Du eigentlich aus Polen“ gesungen wird, auch wenn Gerrit das inzwischen nur noch lächelnd ansingt. Bezeichnend auch, dass wir ca. 4.000 Paulianer uns zurückgehalten und fast ausschließlich Celtic angefeuert haben. Erst als das Rostock-eske „Scheiss St. Pauli“ ertönte mit Stimmgewalt antworteten. Achja, es ist halt immer wieder schön, im Volksparkstadion „Hamburg ist braun-weiss“ zu singen ;)

Was das Singen angeht können wir uns ja allgemein von den Insel-Fans einiges abschauen, die singen ganze Lieder, beherrschen dabei mehrere Tonlagen und strahlen eine Fröhlichkeit aus, die selbst das Freudenhaus der Liga, wie einen Altherren-Club erscheinen lässt. Sei froh HSV, da hat sich eine bunte Truppe mit Seele bei Dir die Ehre gegeben – und nur einen Punkt entführt.

Nach einem längeren Marsch durch den klammen Stellinger Forst war ich dann doppelt froh, als ich im O-Feuer diesen Abend ausklingen lassen konnte. Danke Celtic.

HSV-Celtic Glasgow FC in Hamburg – Anreise zur Volkspark-Arena

forza celtic

Celtic Supporter aus Schottland und Hamburg treffen sich im KNUST, sammeln sich dort, um dann zum S-Bahnhof Sternschanze zu ziehen. Dort fährt um 17:15 Uhr ein Sonder-S-Bahn-Zug nach Othmarschen, wo dann ein Sonderbus die Celtic-Supporter zur Südwest-Ecke des Volksparkstadions (auch bekannt unter HSH Nordbank Arena) bringt. Nach dem Spiel Retour – zum Bierchen im Knust oder Jolly Roger.

How to go to the stadium and back? We highly recommend this way:

Meeting of all Celtic and St. Pauli supporters at the KNUST venue on Thursday for a couple of pre match beers including concert. At 5 pm we go all together as a march from the Knust to the train station STERNSCHANZE (5 – 10 min walk). The public transport company will give us a special train at exactly 5.15 pm for up to 1.000 Fans which will go directly to the train station OTHMARSCHEN (12 min). There will be a bus shuttle which brings us in another 10 minutes directly to the stadium (south west corner, near the away end).

After the match it will go back the same way.
All the well known venues like Knust, Jolly Roger etc. will be open after the match.

Quelle: via E-Mail

Für alle, die später anreisen, habe ich beim HSV nach den Anreiserouten gefragt.
Die Antwort kam prompt:

vielen Dank für Ihre E-Mail.
Im Anhang finden Sie ein PDF mit den verschiedenen Anreisemöglichkeiten je nach dem aus welcher Richtung Sie kommen. Ich hoffe, diese hilft Ihnen weiter.

Mit freundlichem Gruß aus der HSH Nordbank Arena
Ihr HSV Service Team

Anfahrt Arena

Celtic FC Glasgow vs HSV – Hurrah, ein internationales Heimspiel

Celtic-FCSP-Schals

Der HSV trifft in Gruppe C neben dem österreichischen Vizemeister noch auf Celtic Glasgow mit dem deutschen Nationalspieler Andreas Hinkel und auf den 13-maligen israelischen Meisters Hapoel Tel Aviv.

… meldet der Kicker und ich wette in Hamburg springen alle Anhänger des magischen FC vor Freude in die Höhe. Endlich ein internationales Heimspiel gegen den HSV. Schon lange wollte ich nach Glasgow, mir ein Spiel der Celtics ansehen. Immer brennender wurde der Wunsch, als ich das umwerfende „You’ll Never Walk Alone“ gegen Barcelona sah – und nun kann man sich kaum noch dagegen wehren, sofort bei den Celtics anzurufen um nach Tickets zu fragen.

Wie fliegt man dahin?
Wer fliegt mit?
Wann ist das Spiel überhaupt?
22.10. Celtic Glasgow – HSV, 21.05 Uhr
05.11. HSV – Celtic Glasgow

(Fotoausschnitt via Duckdalben, flickr)

St. Paulis wackerer Bremer

Allein auf seinem Balkon einer Woge von Bierdunst und doofem Hass sich entgegenzustellen, das bringt bestimmt auch Spaß und nötigt mir Respekt ab. Dieses dummerhaftige „Scheiß St. Pauli“ wirkt ja inzwischen als Verstärker der braun-weissen Magie seitdem wir das am Millerntor und sonstwo selber singen. Das sind ja eben die Wirkungsfelder, die Menschen mit Pirelli-Haarschnitt nicht begreifen wollen – oder können.

… und das in Bremen, kurz vor einer Niederlage gegen den Erzrivalen. Hihi.

Rouwen Hennings wird Vollblut-Paulianer

Die Entwicklung von der Raute auf dem Hinterteil zum Totenkopf im Herzen ist nun vollzogen. Rouwen Hennings wird Vollblut-Paulianer, mit Vertrag bis 2011.

Ich bin nicht der augenscheinlich nicht der einzige #fcsp-twitterati, der Rouwens Stille und seinen unaufgeregten Fleiß schätzt – auch ich hoffe, dass er in der nächsten Saison so einschlägt, dass sich Herr Beiersdorfer in den Popo beißt, und ihm emotionaleres einfällt als dies hier: „Rouwen Hennings wird Vollblut-Paulianer“ weiterlesen