Polizei in Rostock: “Wegbleiben wenn die Nachbarn klatschen gehen?”

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Man muss vorsichtig sein.
Wenn man dieser Tage in Mecklenburg Zug fährt und mit den eigenen Vorurteilen.

Man muss sich vorsehen, wenn man sich diese Meldung bei Noah duchliest oder den Augenzeugenbericht in der taz

… und darf dann laut über fehlenden Opferschutz in Deutschland sich beklagen und zuhören, wie der eigene Kopf den Innenminister für so etwas als mentalen Störer mitverantwortlich macht.

Mehrere Verletzte sind die Folge eines brutalen Überfalls von Neonazis auf einen Zug nach Rostock am 30. Juni 2007. Mit Zaunlatten schlugen die offenbar gut auf ihren Angriff vorbereiteten Täter auf Erwachsene und Kinder ein und warfen eins ihrer Opfer eine Böschung hinab. Polizei? Fehlanzeige.

Wunderliches Fernsehverhalten

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Ich kann bei mir und vielen meiner Kumpels Mitmenschen eine erstaunliche Wandlung feststellen: wir sortieren die Fernbedienung neu.

Waren früher die ersten drei gesetzt mit den öffentlichen Sendern, Erstes – Zweites – Drittes (bei mir NDR) und folgten dann die großen Privaten, Sat.1, RTL, PRO7 und ihre Stiefkinder VOX, Kabel1 und RTL2, so sieht das heute anders aus.

Auf den ersten drei Plätzen stehen ausschliesslich öffentliche Stiefkinder: Phoenix, 3Sat und arte.
“Vorreiter in Sachen Innovation und Qualität”
– (vgl. Thomas Knüwer zu dieser Fragestellung)

Dann folgen Kabel1, wegen der Serien King of Queens sowie Dmax, Kika und Pro7 für die jeweiligen Zielgruppen in der Familie (“Heidis Topmodel” für mich und “Die Simpsons” für meine Frau, oder wars anders herum ;). Überlege noch, ob ich Das Vierte und Tele5 weiter nach vorne holen soll, da bleibe ich nämlich immer häufiger backen – ist euch schon mal aufgefallen wie viele Filme Lee van Cleef so abgedreht hat?.
Übrigens genauso, wie bei den Dokus auf N24, mit Nachrichten hat das allerdings weniger zu tun ;(

Überrascht mich deswegen gar nicht, die Diskussion bei, über und um Sat.1 und seine Nachrichtenformate.

Weibliche Bahnfahrtricks

Eigentlich ist das schöne am Bahnfahren ja das Kennenlernen von entspannten Menschen, BahnfahrerInnen sind nämlich meiner Erfahrung nach wesentlich entspannter als Flugpassagiere und Autofahrer, was an der Stoik liegt, die man braucht, um die Verspätungen und andauernden Personalwechsel zu ertragen. Na ja, bis auf breite Soldaten am Freitag und Hansa-Fans, die meist in Personalunion auftreten.

Wenn man aber mal wirklich seine Ruhe haben möchte, dann hat das Nuf einen Trick parat, den ich noch nicht kannte:

Deswegen buche ich für mich gleich immer ein ganzes Abteil. Immerhin kann man ein Abteil für nur neun Euro für sich alleine haben. Man bestellt seine Tickets einfach im Internet und gibt fünf Kinder unter fünf Jahren an und dass man auf keinen Fall in einem Großraumabteil sitzen möchte.

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Wahrheftig

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“Man kann die Wahrheit nicht ins Feuer werfen, sie ist das Feuer”
Friedrich Dürenmatt,
passt natürlich nicht explizit zum Anschlag auf Herrn Diekmanns Auto mit Kindersitz das Zitat – wohl aber zum Umgang der BILD, der “der Dieckmann” ja vorsteht, mit dem Begriff “Wahrheit”.

Einerlei, eine schön polemische und satirische Aufarbeitung vom Pantoffelpunk (“KEINER SIEGT AM MILLERNTOR”, übrigens).

Vielleicht wird dann auch klar, wieso ein Teil der Seele dem Herrn Dieckmann “volle Gönnung” zuschreien möchte. Das Teufelchen auf der linken Schulter.

Fotomontage: Pantoffelpunk, Foto: BILD

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Mein natürlicher Bierbauch

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Gewichtszunahme bei Vätern soll biologisch initiiert sein. Der große Masterplan ist Schuld an der Gewichtszunahme, die man landauf Bierbauch nennt, und vielleicht auch meine Frau:

Oder warum bekommen viele Männer nach der Geburt des ersten Kindes einen Bierbauch? Weil ihr Körper dafür sorgt, dass sie sich weniger für andere junge Frauen interessieren, sondern sich um das eigene Kind kümmern. Dazu wird der Testosteronspiegel heruntergefahren – Folge: Der Kerl wird fett. Zugleich signalisiert der „Bierbauch“ den jungen Frauen: Der „alte Sack“ ist in der Evolution schon einen Schritt weiter, kümmert euch lieber um die „Benachteiligten“. So ist nun mal die Biologie!

… sagt der Popstar unter den Oekotrophologen, der sein Gesicht in jede Kamera haltende Udo Pollmer bei welt.de.

Interessant ist es aber schon, dass einfache und unkomplexe Antworten auf das Thema Abnehmen schlicht nicht funktionieren. Im Zusammenhang mit dem MC seiner FDH und SDH-Kampagne würde mich ein eigenes Blog zu diesem Thema reizen.

Deshalb die Frage an die Dicken Kinder von Blogistan die Frage, wer Lust hätte das in einem Gruppenblog zu tun, sich mit Ernährung, Abnehmen und dem süssen Leben zu beschäftigen?

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Die Rüpel vom dodenhof

Sowas tolles, da erhebt sich aus der Kaltenkircher Tundra ein gläserner Nierenbau, der alles hat, was das Shopperherz begehrt. Wirklich, ich bin ein kleiner Fan dieses Einkaufwunderlandes. Freundliche Verkäuferinnen, viel Platz und viel Licht. Ein unsagbar toller Kinderspielhort, der einen an die seligen 70er Jahre im HHer EEZ erinnert. Toll.

Selbst die vielen Terminänderungen haben die Expiditeure, so heissen die armen Menschen, die die Unsortiertheit ihrer Kunden in einen linearen Ablauf bringen müssen, klaglos mit holsteiner Freundlichkeit abgearbeitet.

Dumm, wenn dann die Crew, die zum Aufbauen kommt, den ganzen Eindruck nachhaltig versemmelt.

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Jesus und der Boulevard

Habe heute Morgen ein wenig in der Immendorf Bibel gelesen, die die BILD letztes Jahr herausgebracht hat. Erstaunt erlas ich mir dort wieder, dass Herodes Jesus eigentlich begnadigen wollte. Pilatus wohl auch.

Der Mob, quasi das altertümliche Pendant der BILD hat seinen Körper an das Kreuz gefordert – “Wir sind das Volk!”. Gegen die Begnadigung eines galiläischen RAF-Terroristen namens Barrabas übrigens. Sowas macht deutlcih, wie perfide und fies die Prüfungen Gottes sein können, Kinder.

Duftwässerchen sind da gar nichts gegen!

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Perspektive

Komisch, das sehe ich ganz anders.

Ich fliege Germanwings immer nur, wenn es gar nicht anders geht.
Bspw. auf Strecken, wie die nach Split, oder wenn ich mal ordentlich auf schwitzige Berater stehe, die Kinder am Gate wegdrängeln und dabei gelangweiltem GW-Personal beim Schulterzucken zusehe.

Ich kann “den Service der freien Sitzplatzwahl” dann gar nicht so richtig “genießen”.

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Angelina’s Kinderschokolade

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Wenn es einem schlecht geht, dann kann der Genuss von Schokolade zu Erleichterung führen.
Herrlich, wie der Kakao dann die Botenstoffe des Glücks gegen das fragmentierte Unglück unsers Alltags ins Feld schickt.

Bei Angelina Jolie scheinen die Kinder, die sie immer zu adoptiert die Schokolade zu ersetzen. So sieht das zumindest diese Münchner Szenetante, die mit ihren scharf geschnittenen Augenlidern, wie ein Schoßhündchen ausschaut im Sat.1 Frühstücksfernsehen.

Im Moment scheint Frau Jolie wieder eine Portion Herzenswärme zu benötigen, holte sie doch jüngst ihren Adoptivsproß Nummer drei in Hanoi ab.
Für 125 $, eine teure Tafel.

Foto: Das ist nicht Michael Jackson in Vietnam. Auch nicht Angelina Jolie.

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iPhone Dilemma

Ende des Jahres soll das iPhone auch nach Deutschland kommen. Erhältlich, wie man hört bei Vodafone. Dummerweise wohl exklusiv.

Das bringt mich jetzt in Schwulitäten (darf man das noch sagen?):
Mein Vertrag bei T-Mobile ist am 17.1.07 wieder einmal zwei Jahre alt geworden, mir stünde also ein neues Handy zu. Das iPhone gibt es aber noch nicht. Wohl auch nicht dort, wie es ausschaut. Nach den ganzen Ärgereien (1, 2) mit T-Mobile im letzten Jahr bin ich sowieso auf dem Sprung, eher.

Kann ich meinen Vertrag noch, quasi surch Verzicht auf die Verlängerung, das Sponsoring durch Hardware kündigen und zu Vodafone wechseln?
Kann ich dort meine Subvention quasi “parken”, bis das iPhone erhältlich ist?

Ach Kinder, wieso muss das so kompliziert sein.

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StudiVZ mit Pausenzeichen

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StudiVZ macht Pause.

Entweder Mittagspause oder eine längere, um auf die jüngsten Sicherheitslücken zu reagieren:

“Pause
Koffeinschock?
Kinder, dann lasst doch den Kaffee sein!
Wir arbeiten für Euch und sind gleich wieder für Euch da!
Geduldet euch mit uns, wir arbeiten für euch und sind bald wieder da!”

Erinnert mich an die Senderkennungen mit Testbild, die beim Sendeschluss gezeigt wurden, damals bevor es Privatfernsehen und WEB 2.0 gab. Mal sehen, wie lange das “Pausenzeichen” steht. Counting …

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Eminem Interview, und 50 Cent war auch dabei

… kam eben per E-Mail. Irgendwie klingt das mächtig wenig nach Straße (Vorsicht Trendausdruck), wenn man das Interview in der VIBE mit 50 Cent und Eminem auf deutsch liest.
Oder gerade, weil hier sich offenbart, wie wenig diese Männer zu sagen haben.

Am niedlichsten finde ich die Kosenamen mit denen sie sich, via Interviewer, ansprechen.
“Em”, “Fif”, LOVELY!

Eminem: Ich habe das, was Fif gerade macht, auch acht Jahre lang durchgezogen. Nichts als Züge, Flugzeuge, Autos, und dann den Druck, vor all diesen Menschen aufzutreten und keine Line zu versauen, keine Scheiße zu bauen. Die Leute zählen auf dich; sie haben diese Eintrittskarten gekauft, um dich zu sehen. Das war alles Druck, und dazu kam dann noch derjenige Druck, dem ich in meinem Privatleben ausgesetzt war. Also kam ich irgendwann an den Punkt, an dem ich mir sagte: „Alter, ich muss mal runterschalten.“

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Crib

Crib, das bedeutet auf englisch ein Menge.
Lustigerweise sowohl Krippe oder Kinderbett als auch Klartext, der dazu verwendet wird, meist digitale aber auch analoge, Codes zu knacken.

Crib ist das amerikanische Wort für Heim, aber auch Wortbestandteil eines Spiels, eines Kartenspiels.

Sehr interessantes Wort. Lasst euch aber durch das Gefasel hier nicht beeindrucken. Ausser für mich macht das eigentlich keinen Sinn. Bis jetzt.

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Lufthansa: “Jetzt verscherbeln wir alles, auch Versicherungen”

Es gibt Menschen, die Lufthansa und andere Prämienmeilen als ernsthafte Konkurrenz zu unserer Währung sehen. Zugegeben, manchmal rechne ich noch um – allerdings von D-Mark in Euro, vor allem wenn ich betonen möchte, wie teuer oder aber auch wie preisstabil etwas ist.

Fehlt mir noch, in Zukunft auch in Meilen rechnen zu müssen.

Freunde von mir tun das schon lange. Sie sind Unternehmensberater und durch ihre Tätigkeit viel unterwegs. Die Honorare werden meist von großen Konzernen oder aus staatlichen Töpfen bezahlt, da spielen die Reisekosten eine untergeordnete Rolle. Ja, manchmal hat man den Eindruck, wer seine Berater per Business-Class einfliegen lässt, gilt mehr, hat es irgendwie geschafft. Eigenwillig, aber nicht mein Thema heute.

Diese Meilenumrechner dürfen dann, anders als ich, regelmäßig irgendwohin. Fliegen und Hottellieren, Wellnessen und Cityhoppen und was es sonst noch alles so Modernes gibt. Das alles natürlich über Lufthansa und seine Partner, bezahlt mit Meilen.

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“10 minutes to landing”

Erstaunliche Beobachtung, die ich da an mir mache. Viel anderes hat man in einem Flugzeug, morgens um halb zehn über Deutschland ja auch nicht zu tun, als sich ein wenig beengt in sich zu wenden.

Jedesmal, wenn der Purser seinen Kollegen zufunkt “Cabin Crew: 10 minutes to landing”, was in der modernen Welt das “Du Frau Schneider, ich bin mal kurz auf 17” ersetzt, befällt mich spontane, überwältigende Müdigkeit.

Ich kann mich nur dadurch wach halten, dass mein Verstand zu kreischen anfängt: “Kinder das lohnt nun wirklich nicht mehr, jetzt zu nickern!”

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Eva Herman und das falsche Ende der Debatte

In Eva Hermans PR-Büro gab es helle Aufregung, so stelle ich mir das vor, als die ersten messerscharfen aber reflexiv unsachlichen Anfeindungen der feministischen Frauenfront eintrudelten. Der Stachel saß.

Für Eva zu tief. So eine Welle hatte keiner erwartet. Keiner der Kritiker schien ihr Buch gelesen zu haben, keine zitierte es. Dabei war ihr der Inhalt doch so wichtig gewesen. Persönlich.

Inzwischen versachlicht sich der Streit, wie Eva Herman auf ihrem frisch eingerichteten Blog selbst feststellt. Allein, die Debatte selbst ist Unsinn.

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Wenn einer eine Reise tut, vor allem mit der Deutschen Bahn …

Erlebt habe ich gestern meine erste Zugevakuierung. Irgendwo mitten zwischen Würzburg und Fulda, da wo immer noch massenweise Deutschlandfahnen an den schmucklosen Häuserfassaden hängen, dort entschloss sich unser ICE, den Geist aufzugeben.

Wir hatten sowieso schon einige Verspätung und warteten auf der Höhe von Burgsinn wieder einmal auf irgendein Signal, als die Durchsage „Alle Zugebegleiter mal bitte die 91 anrufen!“ ertönte. Wenn dann die Zugbegleiter in Bauarbeiterwesten an einem vorbeihechten, dann ist das entweder eine verspätete Technoparade oder Ernst.

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Cismar, meine Perle

CismarDer große Vorteil, an heißen Sommertagen wie diesem Sonntag ist, dass alle, alle die Kinder haben und alle, die Harry Carstensens Rat Ernst nehmen, schon an der Ostsee weilen. Für einen Kurzurlaub.

Das ist gut, denn dann ist die Bahn frei.

Wenn man dann einen Tag am Meer verbringt, ohne Kurtaxe und ohne die obligatorischen Strandkorbreihen in Scharbeutz oder Timmendorf, dann ist es als stünde es still, das Leben. Eigenwillig still.

Das Gefühl bleibt. Sogar noch zuhause vor dem Rechner. “Cismar, meine Perle.”
Morgen bin ich schon wieder unterwegs, weg von Dir. In die entgegengesetzte Richtung.

Weg von der Stille. Weg vom Meer.

Nico Lumma, Nico Lumma, Nico Lumma

Kalif… es kann nicht sein, dass ich bei der Suche nach dem Blogkalifen von Köln nur auf PLatz 11 (update: nur in Österreich) bei Google erscheine.
Immerhin habe ich es gegen mit sechs Weltmeistern auch geschafft. Immerhin.

– liebe Leser, diesen Eintrag bitte ignorieren, mein Büro ist überhitzt und überhaupt liegt Italien 1:0 vorne … –

Gesucht hatte übrigens:
am:um, 2006-06-22 14:55:23
mail.hochegger.at
“Nico Lumma” (Position 11-20 bei Google)
1024×768
Internet Explorer
Windows

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Formel Eins. Steno Steil

Dinge, die mir bei Formel Eins auffallen, „Steno steil“

Die Fachleute von „Formel Eins“ hielten Madonna 1984 mit ihrem Hit „Holiday“ für ein One-Hit-Wonder.
Heute nennen sie ihr Versagen von damals „Zeitzeugenbericht“, wie arm.

Paul Young wünscht sich als Wunschvideo “Rebell Yell” von Billy Idol. Damals hatte er sich sein erstes schnelles Auto gekauft. Auch von meinem Geld, dass ich damals regelmäßig zu Rocco trug, dem Plattendealer meines Vertrauens in HH.

Jetzt kommt die „Gurke der Woche“ – Werbung – das meinen die doch nicht ernst, oder?

Wenn Ingolf Lück schlecht drauf ist, dann geht er in das Zimmer seiner Kinder und schreit „!Adriiaaaan“

Wort der Sendung: „Unterlegmusiken“ für Soundtracks

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9:53 MEZ: Stanley “Tookie” Williams ist tot

Stanley Tookie Williams wird nicht älter als 51 Jahre alt werden. In diesen Minuten wird Um 9:35 Uhr MEZ hat ihm ein Henker in Kalifornien die Giftspritze verpasst, nachdem das Oberste Gericht in Kalifornien und Gouverneur A. Schwarzenegger ihm Aufschub und Gnade versagt haben.
Letztlich bleibt nur die Hoffnung, dass sein Tod die Diskussion über die Todesstrafe in den USA weiter anfachen wird.

Von der Gewalt losgesagt

Williams wurde 1981 schuldig gesprochen, einen Supermarktangestellten sowie zwei Motelbesitzer und deren Tochter erschossen zu haben. Gemeinsam mit einem Freund hatte er 1971 die Straßengang „Crips” gegründet. Im Gefängnis sagte er sich von seiner Vergangenheit los und wurde zu einem Prediger gegen die Gewalt. Er schrieb in der Haft Kinderbücher und wurde für seinen Einsatz gegen Gewalt in den vergangenen Jahren fünf Mal für den Friedensnobelpreis und vier Mal für den Literaturnobelpreis nominiert.

FAZ.net

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Rummel Rusch — Shift — Rummel Halloween

Innerhalb einer Generation ist eine Tradition geshiftet, das heisst von einem Fest, Rummel Rusch an Sylvester, zu einem neuen, Halloween am 31.10. gesprungen.
Eltern und Kinnings ist allerdings das dröge “Süsses oder Saures” zu langweilig. Sie suchen nach alternativen Sprüchen im Kampf um die Süssigkeiten. Und finden die alten Rummelpottsprüche:

Rummel, rummel, rusch, Halloweensitt in’n Busch …” dann mit den Kindern vor Ihrer Tür. “Giv mi’n lütjen Appelkooken, oder eene Wust. Is de Wust to kleen, givst mi twee för een, is de Wust to groot, smeckt’s noch mol so goot.”

Bei geizigen ZeitgenossInnen empfiehlt sich een:

“Witten Tweern, swatten Tweern, düsse Olsch de gifft nich geern!”

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Sarah Connor in BRAVO: „Wir wollen unbedingt ein zweites Kind, vielleicht auch ein drittes…“

Im August 2002 lernten sie sich auf der Aftershowparty eines BRAVO-Konzerts im Europapark in Rust kennen. 36 Monate später konnten Millionen Zuschauer die Traumhochzeit von Sarah Connor und Marc Terenzi im TV verfolgen. Beim Fotoshooting mit BRAVO für die aktuelle Ausgabe 43 (EVT: Mittwoch, 19. Oktober) verrieten die beiden, wie ihr privates Glück funktioniert.

Es war Liebe auf den ersten Blick: „… ich wusste von der ersten Sekunde an, dass ich Sarah heiraten werde“, sagt Marc Terenzi im Interview. „Das spürt man einfach!“

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Blogfundis kleine Welt

Felix Schwenzel, Autor als IX im wirres Blog und passionierter hybrisverdächtiger Dogmatiker rügt die Ringfahndung und hält den Autor für eine Körperöffnung.
Jamba scheint das Schlüsselphänomen zu sein, das der deutschen Bloggemeinde eine Art Identität zu geben scheint. Johnny Haeuslers Spreeblick hat sie immerhin berühmt gemacht.

Auch Felix Schwenzel reagiert empfindlich, sobald die Berichterstattung über eine Musikkappelle mit einem Hinweis und Link auf Jamba verbunden ist. Die Ringfahndung hat nun gerade dies getan. In Folge können wir uns ob der Flüche Felix Schwenzels über Sakrileg und Sündenfall nicht genug erfreuen.

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Tokio Hotel über Ärger in der Schule: „Natürlich finden uns viele Jungs scheiße, weil ihre Freundinnen auf uns abfahren“

Bill, Tom, Gustav und Georg von Tokio Hotel wurden über Nacht zu Stars. Die erste Single „Durch den Monsun“ stand vom Start weg fünf Wochen auf Platz 1, das Album „Schrei“ ging direkt in die Top Five. Dass Erfolg auch Schattenseiten hat, mussten die Magdeburger ebenso schnell lernen. In der aktuellen BRAVO-Ausgabe 41 sprechen die Jungs über die Kehrseite des Ruhms.

Das Kurfürst-Joachim-Friedrich-Gymnasium ist zum Pilgerort für Tokio-Hotel-Fans geworden: „Es warten immer bestimmt 20 Leute von der Schule. Und es werden von Tag zu Tag mehr!“, erzählt der Bill. Nicht nur Fans sind darunter, auch Neider, die die Band nicht ausstehen können. „Man kriegt manchmal Angst, was es für Leute gibt“.

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Kanzlerkandidatinnenlüge: Angela tüdelt und Gerhard reibt sich die Hände




angie vs. gerhard XI

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Wer möchte schon eine Kanzlerin die lügt? Geht die Verwechslung von zwei Söhnen, die beim Fernsehduell zwischen Kanzler Schröder und Kandidatin Merkel zu Töchtern wurden, noch unter der Rubrik „Aufregung“ in Ordnung, so verhält sich das mit Merkels Aussage, sie hätte den Rechtsanspruch für Kindergärten durchgeboxt, anders. Dies muss eine bewusste Fehlaussage gewesen sein, wenn die Meldungen über das Abstimmungsprotokoll stimmen. In einem der sensibelsten Themenfelder der Wahl ist ein Ertapptwerden fatal. Zu Recht!

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Gehen Sie auf „Nummer Sicher“ bei der Partnersuche im Internet

Immer mehr Singles suchen den Partner fürs Leben im Internet, zahlreiche melden sich bei Online-Partnervermittlungen wie ElitePartner.de an.
Wichtig für alle Partnersuchenden sind vor allem die Seriosität, die Sicherheit und der Kundenservice des Angebots. Arne Kahlke, Geschäftsführer von ElitePartner.de – der Partnervermittlung für Akademiker und seriöse Singles –, und Marcel Heyne, Sprecher der Initiative Safer Dating, äußern sich im Interview zum Thema Sicherheit und Seriosität von Online-Partnersuche und -Dating.

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