Kunst-Altonale: Mitten im Wald

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Altona ist Freigehege für Streetart, spätestens seit das Frappant an Streetart-Künstler gefallen ist. Schön, dass da einer den Mut hat und seine feine Streetart auf Holz und Pappe mitbringt. Zum wieder mitnehmen, praktischerweise auch in Minikunstportionen á 1,- €.

Um 19:00 war der Künstler Andreas Jakobs bei den kleinen mobilen Kunstwerken dann auch ausverkauft.
Im Netz: mittenimwald.de

Pop voraus

Es ist ein Phänomen für das es bestimmt einen Namen gibt – und einen Experten, das Voraus in gesellschaftlichen Diskussionen, das dann beim Eintreten der Klima-, Renten-, oder Dingsda-Katastrophe als gelutschter Drops daher kommt, noch einmal aufgewärmt auf dem Boulevard dann phlegmatisch hingenommen wird.

Le Conferencier, gelegentlicher Gastblogger hier, hat sich des Themas Klimawandel und der naiv-niedlichen Warnungen in Zeiten des Überfluß, während der Neuen Deutschen Welle angenommen.

Sie philosophierten über ein „Tretboot in Seenot“, begehrten die „Sennerin vom Königssee“ und wollten „Einmal nur mit Erika“ dieser Welt entfliehen. Durch unsere naiven Plattenkäufe machten wir so manchen deutsch singenden Künstler zum Penthouse-Besitzer. Den Pulitzer Preis hätte keiner der Songschreiber abgeräumt. Aber in einigen wenigen Songs verbarg sich eine beklemmende Botschaft, die heute dank der bevorstehenden Klimakatastrophe aktueller und realer denn je erscheint.

Eminem Interview, und 50 Cent war auch dabei

… kam eben per E-Mail. Irgendwie klingt das mächtig wenig nach Straße (Vorsicht Trendausdruck), wenn man das Interview in der VIBE mit 50 Cent und Eminem auf deutsch liest.
Oder gerade, weil hier sich offenbart, wie wenig diese Männer zu sagen haben.

Am niedlichsten finde ich die Kosenamen mit denen sie sich, via Interviewer, ansprechen.
„Em“, „Fif“, LOVELY!

Eminem: Ich habe das, was Fif gerade macht, auch acht Jahre lang durchgezogen. Nichts als Züge, Flugzeuge, Autos, und dann den Druck, vor all diesen Menschen aufzutreten und keine Line zu versauen, keine Scheiße zu bauen. Die Leute zählen auf dich; sie haben diese Eintrittskarten gekauft, um dich zu sehen. Das war alles Druck, und dazu kam dann noch derjenige Druck, dem ich in meinem Privatleben ausgesetzt war. Also kam ich irgendwann an den Punkt, an dem ich mir sagte: „Alter, ich muss mal runterschalten.“

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Musikvideo 2.0

… allerdings nur in Form eines Votings. Immerhin, aber von „2.0“ noch einen ganzen Schritt entfernt.

Die Meldung im Einzelnen:

Der schwedische Künstler Daniel Cirera – in seiner Heimat längst Superstar – ließ Fans und Internet-User bei seinem Video zur kommenden Single „Roadtrippin“ (VÖ: 22. September) Regie führen.

Seit dem 7. August haben sich Tausende von Usern und Fans an der einzigartigen Aktion beteiligt und online per Vote-Entscheidung beim Dreh zum Video von „Raodtrippin“ Regie geführt. Insgesamt standen 5 Vote Optionen zur Auswahl, die jeweils von Daniel Cirera durch einen Podcast vom Drehort Los Angeles aus vorgestellt wurden.

Zur Zeit haben die Fnutzer (Fans und Nutzer) die Möglichkeit, den Mann ohne Haare nach Mexico oder San Fran zu schicken. Mexico liegt da zur Zeit leicht vorne.

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WM-Blog der Fanta 4 bei o2

Es gibt wohl kaum einen online-affineren Musiker als Smudo von den Fantastischen Vier. Ich kann mich an erste Star-Live-Chats bei VH-1.de erinnern, bei denen wir ihm, anders als seinen Kollegen, kaum etwas erklären mussten. Es war wohl 1995, als Smudo einer der ersten Künstler war der beim VH-1derland seinen Fans Rede und Antwort stand. Außerdem scheinen die Fantas spätestens seit dem legendären Auftaktkonzert zur o2 music flash-Reihe bei der CeBit 2005 ein gutes Verhältnis zu dem Münchner Telefonkonzern zu pflegen.

Bereits seit dem 4. Mai führen Smudo & Co. einen WM-Blog bei o2-online:

Auch die Stuttgarter Jungs sind im Fußball-Fieber und widmen sich während der WM 2006 vorwiegend dem runden Leder statt den coolen Grooves. Wie sie sich für die WM fit machen, wie sie die Spiele erleben und welcher Mannschaft die Fantastischen Vier die Daumen drücken, erfahren Sie hier.

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Sonnenlicht reloaded remixed

Meme – das heisst frei übersetzt „kulturelle Erscheinung oder Verhaltenselement, das auf Nachahmung oder einem anderen nicht genetisch bedingten Vorgang beruht“ — man könnte auch Durchlauferhitzer dazu sagen. Etwas, was Bestehendes, manchmal künstlerisch Gebildetes zu neuen populären Ufern führt.
BRAVO ist so ein Durchlauferhitzer, ein Themensetzer. TV Total auch.
Johnny (Blogger mit eigenem Wikipedia-Eintrag;) und sein Spreeblick scheinen zu einem zu werden. Der Stefan Raab unter den Bloggern (Johnny, ich weiss wie weh das tut!)

Momentan erhitzt der Spreeblick das Thema „Sonnenlicht Video“ von dem es kurioserweise sogar ein Bootleg gibt. Krank (engl.)!

foto: http://www.flickr.com/photos/markgriffo/77118873/
… und niedlich geradezu der Hinweis auf den Spreeblick Shop ;) — ich bin ja schon Kunde, ich darf das.

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2×2 Karten für Phillip Boa in Dresden zu verschenken verschenkt

Heute Morgen habe ich mir noch die neue Single von Phillip Boa angehört. Ich musste dabei an die neue Mode denken, dass der unveröffentlichte Kram, der sich so in einer Produktion ansammelt, neuerdings standardmäßig auf die Single-Releases verteilt wird. Gut für die Labels und den Künstler. Interessant nur für echte Fans. Das ist auch bei der Single „Decadence & Isolation“ nicht anders, die seit Beginn der närrischen Zeit am 11.11. in den Plattenregalen ausliegt.

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Robbie Williams, nackt erfolgreicher als Sting und Fatboy Slim?

ROBBIE WILLIAMS ist nicht nur Großbritanniens erfolgreichster Albumkünstler des bisherigen 21. Jahrhunderts, der britische Superstar wurde nun auch in einer Umfrage unter 3000 Musikfans zu demjenigen Musiker gewählt, dem der Sprung vom Mitglied in einer Band, in seinem Falle Take That, zum Solokünstler am besten gelungen ist.

Darüber muss man sich erst mal im Klaren werden. Was heisst das eigentlich?

Immerhin verweist er auf die Plätze solche POPikonen, wie Sting (The Police), Fatboy Slim (The Housemartins), Beyonce (Destiny’s Child) und Gwen Stefani (No Doubt). Und das nackt.

Wahrscheinlich nur wieder ein weiteres Chart. Immerhin ein Anlass für die scharfe freundliche Promoterin der Plattenfirma, mich noch um Folgendes zu Bitten:

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