ME_FREAK

Freak-Nerd-Geek

Nerd-Geek-Freak

Es ist mir egal, wie ihr mich nennt.
Denn ich mag das, was ich tue und ich bin tief hier drinnen.
Woanders oft als ihr, dort, wo ihr nicht hinschauen könnt oder wollt.
Noch nicht.

Ihr seid mir auf den Fersen, und ich weiss, es ist nicht klug immer wieder vorzulaufen.
Sparsam gehe ich mit meinen Ressourcen auch nicht um. Ich verschwende in euren Augen.
In meinem Leben gibt es das Wort Investition auch, nur anders.

Und ich bin Romantiker. Ich bin das Scheitern und Enttäuscht-werden gewohnt.
Ich bin ein Nerd, ein Freak und ein Geek, auch weil ich es immer wieder tue.
Ich liebe.

#FCSP
#w-w-w
#younameit

Menschen. Biere. Sensationen

Das Bier ist schon wieder alle. Und die Woche ist noch gar nicht richtig rum. Mist, denkt sie, heute Abend kommt er wieder nach Hamburg zurück. Von einer Übung, hat er gesagt. Freut sich schon auf “sein Sommermädchen” hat er gesagt. Und dann gelacht.

Am liebsten trinkt er chinesisches Bier. Man müsse sich vorbereiten, hat er gesagt. Die würden bald die Welt regieren, die Chinesen. Und deren Bier kommt aus Deutschland. Tsingtao heisst es und kommt aus der gleichnamigen Stadt am Meer. Das sind Verbindungen, die am Ende zählen, hat er gesagt. Und seitdem er dies erkannt hatte, bereiten sie sich darauf vor. Jedes Wochenende, wenn er von einer Übung, einem Lehrgang oder so wieder nach Hause kommt.

Zu ihr. Sie wohnt seit 12 Jahren in Hamburg Osdorf. Umschlungen vom Ring2. Im Süden der Reichtum, im Norden der Resskamp. Ganz unten. Immerhin, nicht der Osdorfer Born.

Überhaupt ist sie viel zu viel zuhause. Wartet. Und trinkt Bier.
Am Wochenende dann zum HSV. Oder an den nahen See am Born. An die Elbe will er nicht. Will seine Ruhe, und Kumpels sehen.

Eben, als sie wieder einmal allein war, ist ihr ein Mann aufgefallen. Bei Graeff hatte er Getränke gekauft. Wasser, Mineralwasser ohne Kohlensäure und tschechisches Bier. Pilsener Urquell. Einen Kasten. Und ein wenig Wein. Bio-Chips hatte er auch noch in das Heck seines Volvo geladen. Sie hatte es nicht kommen sehen, und auch vorher noch nie erlebt. Wie eine Welle überschwappte sie eine glühende Sehnsucht und Begierde nach diesem Mann, seinem Leben und seinem Biergeschmack. Die Zugkraft war enorm, und doch stand sie da, wie angewurzelt. Blinzelte hinüber zu ihm und wunderte sich darüber, dass es so weh tat.

Sie stand noch eine Weile da, als der Volvo lange nach links in Richtung Blankenese abgebogen war, blickte auf das Reklameschild des Getränkehändlers – “Menschen. Biere. Sensationen” – und fing an zu weinen.

Hamburg, Ring2, Osdorf, Getränke Graeff
Hamburg, Ring2, Osdorf, Getränke Graeff

Buenas Tardes mon amour

“Begehren ist Schuld, meinst Du das wirklich?” sagte Peter, viel zu spät, der Stuhl vor ihm war leer. Vorher hatte er in Augen geschaut, die sich mit Tränen füllen, ausgerechnet ihre; “es sind doch die Regeln der anderen, begreifst Du das nicht?” wollte er noch sagen, da war sie aufgestanden und gegangen.

Zum Ende gab es Crema Catalana und später noch Frauen aus dem Ruhrgebiet. Hochgebunden und fröhlich.

Von der Leidenschaft

Mir ging es noch nie so gut, dass ich mir einreden konnte, ich sei Herr der Lage. Ich habe mich von sanften Winden und Strömen treiben lassen, eigentlich mein ganzes Leben. Das verlässlichste Werkzeug war dabei die eigene Nase, in den Wind gehalten, die Methode der Kreuzpeilung. Die Aussicht auf den verdienten Manöverschluck kann ein großer Antrieb sein.

Nun versagt der Instinkt, es denkt zuviel, wo es fühlen soll. Fühlt und fiebert. Abschied, Einlassen – verlieren, hadern, hoffen, beruhigen, bis man sie wiedersieht. Umarmen. Die Luft ist lau.

Mal regnet es Tränen ins eigene Gesicht, mal wärmt das Nacht-flutende Licht am Wasser mehr als jede Sonne. Seeligkeit in Traurigkeit ist ja dem schwebenden Zustand vor dem Aufprall sehr ähnlich – und eigentlich ganz schön.

Ich spreche von Fußball. Oder?

☠ Der Glaube ist zurückgekehrt ans Millerntor #fcsp

tor

Als David durch die gegnerischen Reihen stob, begann er zu fliegen. Ein Ork hatte ihn in die Flanke getroffen – und doch wusste er den Preis so nahe. Natürlich war der verwandelte Elfmeter von Ludwig der Moment, in dem das zementierte Patt an Kraft und Taktik sich auflöste. Zusammen mit der roten Karte, die einem der brutalen Teufel zeitweise die Existenz kostete.

Wir hatten sie niedergerungen, es war gerecht zugegangen, da am Millerntor gestern. Auch wenn das Wiedereinfinden alter Stärke sich mit einer Bewegung ankündigte, die an den Flug der Möwen erinnert und die nichtfühlende als ungerecht empfinden mögen. Continue reading “☠ Der Glaube ist zurückgekehrt ans Millerntor #fcsp”

Winterpausen-Buch: “Niemand siegt am Millerntor”

niemand siegt am millerntor/Niemand siegt am Millerntor – ja das habe ich hier auch schon oft gesungen. Ich freue mich auf den Start der Rückrunde, wie Bolle – und vertreibe mir die Zeit mit der Lektüre eines Buches, das ein im positiven Sinne Verrückter geschrieben haben muss.

René Martens, “Niemand siegt am Millerntor” ist ein feines Buch für kalte Tage. Die akribisch zusammengestellten Infos, die jedem Anspruch an ein braun-weißes Quartett genügen sind mit lebendiger Hingabe aufgeschrieben und illustriert. Continue reading “Winterpausen-Buch: “Niemand siegt am Millerntor””

rekursiver Wahnsinn

Komisch, je mehr ich davon erlebe, desto sicherer bin ich. Erlebnisse im Leben, die wirklich wichtig sind, die pflanzen sich entgegen der linearen Zeit fort. Haben ihre Konklusion irgendwo in der Vergangenheit.
Manchmal kann man sich an die Begebenheit erinnern, manchmal nicht.

Auf jeden Fall war einem nicht klar, was da gerade passiert, auf der Tankstelle an der Hoheluft, nur wegen einem Schokoriegel. Und das 10 Jahre später.

Die Alster und die Liebe

eilbek und die liebe

Als Stadt der Liebe ist HH ja nicht berühmt. Und doch finden sich hier immer wieder tolle Motive, die Stadt und menschliche Nähe aneinanderketten. Die Eilbek, die Alster, die Elbe als Trägerinnen von gemeinsamer Sehnsucht. Der erste Frühlingstag, geniessen der Mittagspause. Leben spüren und Gedanken in Träume verwandeln, so mitten am Tag.

Gleich ist das Jetzt wieder vorbei. Die Mittagspause und der Sonnenschein.

Bin im Gleich auf dem Weg nach Berlin. Da gehts um andere Träume.
Weniger schön und schon gar nicht romantisch, so wie die Stadt, die ich verlasse.

Continue reading “Die Alster und die Liebe”

St. Pauli facebook Page

Ich habe vor ein paar Tagen testhalber ein paar facebook pages eingerichtet.
Dabei auch eine für unseren geplanten St. Pauli Fanclub. Sowas wie “socièté saint paulé”, oder so.

Inzwischen haben sich ohne zutun knapp 30 Leute angemeldet. Ich war sehr überrascht, dass vor allem Nicht-Deutsche sich dort angemeldet haben. Viele Türken und Griechen dabei. Frage mich, ob man das als internationales Projekt aufsetzen sollte.

Inzwischen poppen Paulianer in allen social networks auf. Irgendwie muss sich das doch sinnvoll vernetzen lassen.
Ihr, liebe LeserInnen seid auf jeden Fall herzlich eingeladen, dort mitzumachen.

Übrigens lassen sich bei facebook super auch größere Videos hochladen, wie dieser Blogtipp, den ich ja hier schon veröffentlicht hatte. Wobei wir bei der nächsten Frage wären: eine Videocoverage vom Millerntor von Fans für Fans. Wem gehört eigentlich das Erlebnis St. Pauli Spiel? Bisher der Deutschen Fußball-Liga.

Xing erreicht den großen Strom

Ich habe vor langer, langer Zeit eine grundsolide Ausbildung als ordentlicher Hamburger Kaufmannsgehilfe gemacht. Neudeutsch hieß das kurz “Außenhandelskaufmann”, oder länger “Kaufmann im Groß- und Außenhandel, Fachrichtung Außenhandel”.

Ich vermisse die Routine, das sich Verlassen können auf Jahrhunderte alte Regeln, seither öfter. Und ich habe immer seltener Kontakt zu meinen früheren Kollegen, die in dieser Branche blieben.

Bis heute. XING ist nu im Herzen der Norddeutschen Abfall- und Exportwirtschaft angekommen. Heute habe ich zwei meiner alten Kaufmannskollegen als Kontakte hinzugefügt. Toll. :)

kaioo (25.000) vs. StudiVZ (5.000.000) und die Frage, wieso ich den Klon eines Klons nutzen sollte?

Bild 2.pngKann mir jemand verraten, auf welches “Hetzpapier” durch Blogs da beim Thema kaioo angesprochen wird?
Ist das StasiVZ Video der euphorische Versuch, durch Prolltrollen Profil zu gewinnen?
Kommt das nicht nur mir, oder auch anderen Elchen, spanisch vor?

Ich habe mir kaioo nu anlässlich dieses “battles” noch einmal angesehen (nachdem ich erst meine Anmeldung wegen vermuteter überbordender Datengier abbrach, dann aber doch meine ersten Eindrücke über kaioo hier aufschrieb, nachdem meine Neugier obsiegte).

Das eigentliche Problem, das kaioo hat, ist kein technisches, sondern ein anderes:
Es ist wirklich ein stinklangweiliges yasn (yet another social network). Ein strukturell nahezu perfekter Klon eines facebook-Klons.
Die Ausrichtung als gemeinnütziges social network reicht da nicht, als Alleinstellung, als Magnet, vor allem nicht, wenn ich (imho) in kaioo auf lauter eigennütziges, unnütziges, und wenig nützliches stoße.

Von einem Geist des gemeinsamen Aufbruchs in eine neue digitale Welt ist bei den Themen und Postings nichts zu spüren, besonders moderiert werden die Bretter auch nicht, wie mir scheint. Im Brett Hamburg behandeln bspw. viele Fragen/Threads die Bedienung von kaioo und nicht die Hansestadt, die Gruppe des FC St. Pauli hat im Dezember seinen letzten Laut von sich gegeben. Ein Projekt, wie Viva Con Agua de Sankt Pauli sucht man in diesem Zusammenhang vergeblich, würde es bei dem irrelevanten Rauschen dort wohl auch übersehen.

Das bestärkt mich in meiner ersten Einschätzung: Baut (lieber) einen Grundstock an Inhalten und Diskussionen, die einem Neuling zeigen, “Hierum geht es uns”. Ansonsten macht der thematische Wildwuchs und die überquellende Langeweile der Trolle eure schöne Idee kaputt.

Ich halt mich nu raus, möchte aber meine Kritik hier nicht als Hetze verstanden wissen.
Lehne mich zurück und hole mir Popcorn.

Liebe Angela Merkel,

Wenn Sie dies ernst meinen:
“Diktatorische Systeme bekommen zunehmend ein prinzipielles Problem. Die weltweite Verfügbarkeit von Informationen ist wesentliche Voraussetzung für ökonomischen Erfolg. Folglich muss den Bürgerinnen und Bürgern in den Ländern ein vollständiger Zugang zu Informationen gewährt und die Fähigkeit, Informationen zu neuem Wissen zu verknüpfen, per Bildung beigebracht werden.”

Dann bedeutet es das Ende Ihrer Urheberrechtspolitik, ein Grundrecht auf Freie Information, was auch für Genpatente und Kartoffelsorten gilt, eine Umkehr der Vorratsdatenspeicherung, hin zu dem Grundrecht auf Informationelle Selbstbestimmung.

Warum nur, glaube ich, dass Sie das nicht verinnerlicht haben, als sie es sagten.

Weiter und VIA

Ford, Ford, Foohord

Ford Mustang

Manche Reaktionen in Konzernen sind ihrer Organisation geschuldet. Das ist manchmal bitter, vor allem, wenn man sich auf anderer Seite bemüht, die neuen Formen der Werbung und PR sinnvoll zu nutzen.

So gerät es zur schwer nachvollziehbaren Posse, dass Ford einerseits die Fotos seines Mustangs via Flickr mithilfe einer CC-Lizenz frei bearbeitbar macht, andererseits einen Fanclub, also die wertvollsten Markenabgesandten die es gibt, anmahnt keine Fotos *ihrer* Ford Mustangs zu veröffentlichen.

Die Mitglieder des “Black Mustang Clubs” lieben ihre Autos – so fest, dass die Community bereits seit mehreren Jahren einen Kalender publiziert, worauf jeweils zwölf Mitglieder stolz “ihren” Ford Mustang zeigen. Dieses Jahr stoppte der Autohersteller die Fans jedoch mit der Begründung, dass Ford die Urheberrechte an allen Fotos besitze, schliesslich seien darauf Automobile von Ford abgelichtet.

Das ist natürlich ein schlimmer Widerspruch. Aber einer, der in Zeiten des Bloggens nicht unbemerkt bleibt, und deswegen wie ein kleiner Boomerang an die kommunikativen Wälle des Unternehmens zurückschlägt.

update: Was wohl ziemlich schnell passiert ist, das Aufschlagen des Protestes auf die Ford-Unternehmenswälle. Inzwischen hat Ford den Mustangfans die Erlaubnis zum Druck ihres Kalenders erteilt.

Bleibt eigentlich nur noch eine Frage zu klären: “Wer zum Henker kauft einen Ford-Kalender?”

-via

Lieber zu zehnt

Nach dem Brandposting eines der treuesten Lieblnk-Nutzer, und davon haben wir nicht viele zu verlieren, habe ich mich entschieden der Spameskalation noch eine Schippe draufzulegen.

Es ist in mir die Erkenntnis gereift, dass ich dieses Spaßprojekt notfalls zu zehnt, dafür aber mit der Freude an der Diskussion über “digitale Literatur, zur Kunst stilisierte Alltagsbanalitäten, fundierte Artikel, pointierte Einzeiler, bissige Satire und alles andere” weiter betreibe. Also, wohlan denn.

Die erste Twittergeburt

hmm


Junge Väter haben wir ja ein paar bei Twitter (1, 2, bspw.). Die posten dann bspw. über die Vorzüge einer stillenden Brust und ähnliche Dinge, die meist, das kennt man aus eigener Erfahrung, in Thema und Stil der eigenen chronisch debil machenden Müdigkeit geschuldet sind. Herrlich.

Auf diesen Weg begibt sich erst noch der junge Sichelputzer mit seiner frisch gebackenen Familie.
Von den ersten Wehen, bis zur Geburtsmeldung und der obligatorischen Heimfahrt, um weitere Sachen zusammenzuklauben eine normale, wie es scheint.

Auf diesem Wege meine allerherzlichsten Glückwünsche zur Tochter, mit liebem unbekanntem Gruß an die tapfere Mutter.

Blog Friends, freiwillige Beihilfe zum Contentklau?

blog friends

Ja, sie ist noch da die Neugier auf neue Dienste. Auch im neuen Jahr 2008 treibt mich aber auch meine Paranoia vor mich her, die ich mit facebook und vor allem mit den Programmanbietern dort verbinde.

Mike hat mich zu einem Programm dort eingeladen, das Blog Friends heißt. So wie es sich mir darstellt, sollen mir über meine Kontakte und deren Blogvorlieben neue Blogs vorgestellt werden. So ähnlich, wie bei Lieblnk, nur eben automatischer, weitergehender. Dafür will Blog Friends auch mein Blog kennenlernen. Soweit, so gut.

Folgender Passus verträgt sich aber nicht mit meinem Argwohn diesen Programmen gegenüber:

By entering a blog address, you represent that you have the right to permit us to reproduce this content on facebook and other sites and that the content is not obscene or illegal.

Ich vermute da Aggregation von Inhalten. Anderswo, als bei Facebook. Vielleicht Indexspam oder Schlimmeres.

Letztjahresrausch und der Kern des Lebens

playlist

Menschen, die Portugal kennen werden nun milde lächeln. Ich aber weiß es nicht besser.
Habe heute Abend mit meiner Tochter eine CD aufgenommen. Für einen Freund.
(der diese CD immer nur in unserem Haus hört, versprochen)
Überreicht habe ich ihm diese im Ribatejo, unserem entferntem Wohnzimmer – über das wir übrigens uns freuen, wenn es ab 1.1. auch für unsere Kinder zu so einem wird! -; wir tranken und feierten seinen dritten Hochzeitstag, und ihren, um voll verständlich zu sein.

Gegen 2 Uhr legten wir dann das ein, was privat für ihn vorgesehen war:
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Copykill

Nostalgie repost:

klonkriege

Bisher noch als –geheim– eingestufte Pläne der Menschenrechtsorganisation ai fordern ein Umdenken in der internationalen Konfliktlösung. RF unterstützt logistisch das Vorhaben der USA-Sektion 200.000 Klone des amerikanischen Präsidenten George W. Bush gegen 391.166 Saddam’s antreten zu lassen.
Aus der amerikanischen Administration kam der Vorschlag, die Menge der von jeder Seite eingesetzten Klone an das Verhältnis der Militärausgaben zu koppeln. Aus Bagdad kam darauf hin ein entschiedenes “NO WAY”. Man hat sich, wie die gut informierte “science cloning today” mitteilte, auf eine komplizierte Formel geeinigt, die die Skrupellosigkeit des Iraker Regimes berücksichtigt — so kam man dann auf ein Verhältnis von 1: 1,955830.

“Wir freuen uns, diesen und andere Konflikte so kollateralschadenfrei wie möglich austragen zu können. Wir beenden so auch alle möglichen persönlichen Fehden”, freute sich U.N. Generalsekretär Kofi Annan am Freitag Abend.
ai hat unterdessen das lybische Unternehmen copykill.cc mit der Produktion der Klone beauftragt. Der volle Klon-Aufmarsch am Golf wir in ca. 2 Monaten abgeschlossen sein, bestätigte ein Sprecher.

Die ganze Welt wartet gespannt auf die ersten Klonkriege.
Unklar ist noch, ob die Weltmeisterschaft in Japan und Korea ausfallen, oder die Klonspiele dort stattfinden sollen.
Eines steht aber schon fest: MTV wird dieses Spektakel zusammen mit dem angeschlagenen Sender Premiere (Deutsche Bank Gruppe) übertragen. Die mehrstündige Übertragung wird im Rahmen des erfolgreichen MTV-Formates “Celebrity Deathmatch” stattfinden. Premiere verlangt für eine Live-Übertragung über den Malone Draht (vgl. RF::Call-a-Terror) einen Betrag von 1.000 EUR. Wer nicht mitschauen möchte erhält bei einem sog. bcc:-Abo für 500 EUR nur die Tonspur.
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Big black suitcase

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Wenn ich Bombernleger wäre, besser noch Bombenlegeauftraggeber, denn inzwischen bin für Sprengstoffgürtel zu alt, liebe das Leben zu sehr und meine bescheidenen Annehmlichkeiten.

Also, wenn ich die Strippen ziehen würde, ganz hinten, mitten in der Stadt, dann wäre mein Attentäter eine Frau. Blond, nicht unbedingt naturblond, das darf man ruhig sehen. Ein rotes Top würde sie tragen, nicht zu sexy, den ersten Knopf aber dennoch offen. Ein dezenter Hingucker.

Sie wuchtet einen schwarzen Samsonite durch den Zug. Riesig und schwarz.
Vermeintliche Kavaliere machen Platz, der Schaffner in seiner labberigen, von der Kartenzange verbeulten, Anzughose macht sich dünne.

Echte Kavalieren helfen ihr, den Bombenkoffer, in den eine unvorstellbare Menge Sprengstoff passt, in den Speisewagen zu wuchten, die neuralgische Stelle im Zug, zwischen erster und zweiter Klasse. Da wäre ich sicher, die Richtigen zuerst zu treffen, Erste-Klasse-sich-Gönner und verhärmte “Bahn-Comfort-Beharrer”.

So sähe sie aus, meine Attentäterin. Sie lächelt, genau so, wie die Frau, die sich eben mir gegenüber hinsetzt.

Der letzte bewusste Gedanke dieses Dummkopfes, wäre das Erstaunen über ihre tiefschwarzen Augen. BUMM!

Social Meierei

Vielleicht liegt es daran, dass wir Deutschen uns lieber mit anderen in einen Clubraum verpieseln, als alleine unsere Meinung zu Markte zu tragen.
Vielleicht stimmt es ja, dass wir Kollektivwesen sind, die sich neuerdings, in der Postmoderne 2.0 um soziale Objekte herum gruppieren, um Spaß zu haben.
Vielleicht haben wir einen eingebauten Schutzmechanismus, der uns davor beschützt einzelnen Autoren zu folgen, und seien es Blogger.
Vielleicht blockieren hier in Deutschland alte Linke den Spaß den man am Bloggen haben könnte.

… oder könnt ihr euch erklären, weshalb StudiVZ trotz der geballten Frustrelevanz Spitzenreiter – und ihr ahnt, wie schwer mir dieser Begriff in diesem Zusammenhang über die Tastatur kommt – in Sachen PIs in Deutschland ist?

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Mein natürlicher Bierbauch

Gewichtszunahme bei Vätern soll biologisch initiiert sein. Der große Masterplan ist Schuld an der Gewichtszunahme, die man landauf Bierbauch nennt, und vielleicht auch meine Frau:

Oder warum bekommen viele Männer nach der Geburt des ersten Kindes einen Bierbauch? Weil ihr Körper dafür sorgt, dass sie sich weniger für andere junge Frauen interessieren, sondern sich um das eigene Kind kümmern. Dazu wird der Testosteronspiegel heruntergefahren – Folge: Der Kerl wird fett. Zugleich signalisiert der „Bierbauch“ den jungen Frauen: Der „alte Sack“ ist in der Evolution schon einen Schritt weiter, kümmert euch lieber um die „Benachteiligten“. So ist nun mal die Biologie!

… sagt der Popstar unter den Oekotrophologen, der sein Gesicht in jede Kamera haltende Udo Pollmer bei welt.de.

Interessant ist es aber schon, dass einfache und unkomplexe Antworten auf das Thema Abnehmen schlicht nicht funktionieren. Im Zusammenhang mit dem MC seiner FDH und SDH-Kampagne würde mich ein eigenes Blog zu diesem Thema reizen.

Deshalb die Frage an die Dicken Kinder von Blogistan die Frage, wer Lust hätte das in einem Gruppenblog zu tun, sich mit Ernährung, Abnehmen und dem süssen Leben zu beschäftigen?

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Liebe

Heraus will diese Kraft,
Sich umsehen in der Welt,
Und Düfte tauschen.

Mehr werden,
Im Lichte atmen.

Dennoch bleibt sie drinnen wohl geborgen.

Wie Nüsse und Honig angelegt,
Ein Vorrat der nicht will weichen.
Gestalten kann man sie,
Und dennoch nicht fassen,
Innen und Aussen zugleich.

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Demokratiegefahr

Die Demokratie ist in Gefahr, sagt Herr Thierse und hat im Hinblick auf die schlimme Wahlbeteiligung in Deutschland sicher recht.

Allein die Perspektive ist entlarvend.
“Die Menschen in Deutschland scheinen zu glauben, bei der Demokratie nicht mehr mittun zu müssen”, sagt er nonchalant.

Falsch, meine lieber Thierse. Die Menschen ahnen, dass sie nicht mittun können. Das gilt übrigens auch für ihre Vertreter, also Sie.

Die Krise sitzt viel tiefer, noch bedrohlicher!

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besser hinlegen, als einlegen

… das gilt für die DVD des Films mit Angelina Jolie und Brad Pitt. Genau, der in dem sie sich kennen und lieben gelernt haben: Mr. und Mrs. Smith – ein Name, den man vergisst, so häufig trifft man ihn an.

Aber mal im Ernst. Der Film ist so unglaublich langweilig, die Spezialeffekte und Möchtegern-Bondspielchen so emotionslos dahingespielt, dass Sex am Set die einzige, aber wirklich die einzig aufregende Meldung blieb.

Hinlegen statt einlegen.
Fühle mich um 1 1/2 Stunden meines Lebens betrogen.