Magischer Mittagstisch beim FC St. Pauli #fcsp

Es gibt ihn schon eine Weile, den Mittagstisch im neuen Klubheim des FC St. Pauli. Heute hatte ich mal Gelegenheit ihn auszuprobieren, und dabei gleich meine neue FLIP Mino HD in Chrome zu testen.

Herausgekommen ist ein netter Lunch, eine neue Folge rwTV und die Erkenntnis, dass die Kaderplanung des FC St. Pauli anscheinend noch heiß diskutiert wird, von gewissen Herren. „Magischer Mittagstisch beim FC St. Pauli #fcsp“ weiterlesen

Danke Millerntor! #fcsp

Danke Fans, FC St. Pauli MillerntorWenn sich Werber St. Pauli vorstellen, dann immer in dieser merkwürdig weichgespülten Form. Viel zu sauber, als in Wirklichkeit und mit einer stilisierten Gewalt ausgestattet, die sich so eben in der Seele von St. Pauli nur findet, wenn man es ärgert.

Eigentlich umfängt jeden, der es zulässt, sich an die Regeln der Solidarität und des Anstands hält, eine Wärme, die sich eben aus der Liebe zu dem selbst geschaffenen Lebensraum Millerntor nährt. Deswegen auch einbeziehen und geben kann. Eine lebendige Echtheit, die sich in den Kneipen nach Niederlagen und Siegen gleichermaßen spiegelt und die ich in noch keiner Werbekampagne wieder gefunden habe. Sie alle sind immer zu vorderwitzig, wenig wirklich frech, sondern ärmlich schlicht – im Sinne von zu wenig. „Danke Millerntor! #fcsp“ weiterlesen

FC St. Pauli – barfuß zum letzten Heimsieg

Do it to You

Heute morgen singt einer der Jungen im angrenzenden Kindergarten herzzerreißend schräg das „Sankt Paulé, Sankt Paulée“ im Hinterhof, immer wieder, wie es schon den ganzen feinen Sonntag-Nachmittag am Millerntor zu hören war.

Er scheint ebenso nachhaltig beeindruckt von dieser Feier, die wir uns selbst geschenkt haben bei früh-sommerlichem blauen Himmel Mitten in Hamburg. „FC St. Pauli – barfuß zum letzten Heimsieg“ weiterlesen

Ein dreckiges Unentschieden #fcsp

Dauerkartenquittungsschlange

Man sollte aufhören, mich vor dem Spiel zu fragen, was ich meine, denn manchmal, für meinen Geschmack zu oft, liege ich richtig. Nun war das nicht so schwer, sich vorher vorzustellen, dass es nach dem Adrenalin-geschwängerten Jahrundert-Heimsieg gegen die Kogge aus Rostock ein wenig ruhiger zugehen würde. Nimmt man die Angewohnheit des FC St. Pauli dazu, regelmäßig lange sieglose Mannschaften punktemäßig zu unterstützen – bspw. mit einer desolaten Leistung, wie in Frankfurt, gegen Hansa in der ersten Halbzeit oder auch in Augsburg letztes Jahr – dann war mein Tipp noch von Hoffnung beseelt:
»Das wird ein dreckiges 1:1.« „Ein dreckiges Unentschieden #fcsp“ weiterlesen

#fcsp-Kappe

Frühlingskappe #fcspSich seine Fanartikel selber zu machen, ist nicht nur Ausdruck der persönlichen Note, sondern seit dem „Schweinedeal“ im Merchandising, der dem FC St. Pauli nur 10% der Einnahmen lässt, fast schon Bürgerpflicht.

Ich freue mich jeden Spieltag wieder, dass sich eine digitale Kommunikation zwischen Anwesenden am Millerntor, entfernten Fans und auch Gegnern in meinem Twitter-Stream kumulieren. Das legt eine spannende Ebene über das real erlebte.

Das verbindende: der Hashtag #fcsp

☠ Der Glaube ist zurückgekehrt ans Millerntor #fcsp

tor

Als David durch die gegnerischen Reihen stob, begann er zu fliegen. Ein Ork hatte ihn in die Flanke getroffen – und doch wusste er den Preis so nahe. Natürlich war der verwandelte Elfmeter von Ludwig der Moment, in dem das zementierte Patt an Kraft und Taktik sich auflöste. Zusammen mit der roten Karte, die einem der brutalen Teufel zeitweise die Existenz kostete.

Wir hatten sie niedergerungen, es war gerecht zugegangen, da am Millerntor gestern. Auch wenn das Wiedereinfinden alter Stärke sich mit einer Bewegung ankündigte, die an den Flug der Möwen erinnert und die nichtfühlende als ungerecht empfinden mögen. „☠ Der Glaube ist zurückgekehrt ans Millerntor #fcsp“ weiterlesen

Immer Montags: Protest gegen Montag-Spiele (Scheiss-DSF)

Wir wissen, dass das DSF nicht für alle unsere Anliegen der erste Adressat ist, aber uns geht es in erster Linie darum, das Medium zu nutzen und zu zeigen, dass sich DFL/DFB und DSF/Premiere auf weiteren Protest einstellen müssen und wir noch lange nicht am Ende sind. (..)

… schreibt der Fanclubsprecherrat des FC St. Pauli.

Der Protest gegen die Montagsspiele geht in eine neue Runde:

„Wir rufen dazu auf, die ersten 20 Minuten des Spieles gegen Kaiserslautern auf sämtlichen Support zu verzichten!“ „Immer Montags: Protest gegen Montag-Spiele (Scheiss-DSF)“ weiterlesen

St. Paulis Millerntor: Was bleibt, wenn alles fertig ist? #Stadion

Bleibt! 2

Auf der St. Pauli Lesung im letzten Herbst kam das Thema schon einmal auf und gestern auch schon wieder: wie verändert sich das Millerntor, wenn die Haupttribüne erst neu, wenn alles umgebaut und voller Logen ist?

Schon jetzt reiht sich der FC St. Pauli glänzend ein, in das gute Geschäft Fußball. Die teuersten Karten nach dem FC Chelsea, Merchandising-Weltmeister der zweiten Liga. „St. Paulis Millerntor: Was bleibt, wenn alles fertig ist? #Stadion“ weiterlesen

Viva Con Agua am Millerntor

viva-con-agua-logoAm Sonnabend testet der FC St. Pauli, ob seine Rasenheizung auch tatsächlich funktioniert. Ein Thema natürlich das ausgefallene Spiel gegen Schalke 04. Ein anderes, ein schöneres Thema wird sich auf der Brust der Boys in Brown finden. „Zum ersten Mal laufen die Profis des FC St. Pauli mit dem Viva con Agua Logo auf dem Herzen am Millerntor auf“.

Scheidender Hauptsponsor congstar macht sich unsichtbar und bringt sich und Viva Con Agua damit geschickt ins Gespräch. Eigentlich der einzige Grund, der mir bisher einfiele am Sonnabend ans Millerntor zu kommen: das zu sehen und eines der limitierten 100 Trikots zu erwerben/ersteigern.

Forza Viva Con Agua. Forza Sankt Pauli. Forza Rasenheizung!

FC St. Pauli Testspiel fællt aus: Schalke 04 spielt nicht auf rumpeligem Millerntor-Rasen

fc st. Pauli Testspiel gegen Schalke 04 fällt aus
Es ist herrliches Wetter in Hamburg. Die Sonne scheint auf das Millerntor und eine gaanz sanfte Brise sorgt für gefühlte Plusgrade. Eigentlich ideale Bedingungen zum Fußball-spielen. Vorfreude überall, denn heute Abend soll der FC St. Pauli gegen Schalke 04 sein erstes Testspiel im Jahr 2009 am Millerntor feiern. Denkste. „FC St. Pauli Testspiel fællt aus: Schalke 04 spielt nicht auf rumpeligem Millerntor-Rasen“ weiterlesen

Winterpausen-Buch: „Niemand siegt am Millerntor“

niemand siegt am millerntor/Niemand siegt am Millerntor – ja das habe ich hier auch schon oft gesungen. Ich freue mich auf den Start der Rückrunde, wie Bolle – und vertreibe mir die Zeit mit der Lektüre eines Buches, das ein im positiven Sinne Verrückter geschrieben haben muss.

René Martens, „Niemand siegt am Millerntor“ ist ein feines Buch für kalte Tage. Die akribisch zusammengestellten Infos, die jedem Anspruch an ein braun-weißes Quartett genügen sind mit lebendiger Hingabe aufgeschrieben und illustriert. „Winterpausen-Buch: „Niemand siegt am Millerntor““ weiterlesen

Mächtige Magie am Millerntor

Süden

Das war ein langer Fußballtag, dieser zweite Advents-Sonntag. Anders als letzte, die gesamte letzte Woche, war die Sonne zu sehen, als ich gen Millerntor radelte. Warm und ein wenig erhitzt kam ich an und mir das fast wie Frühling vor, im Vergleich zum letzten Heimsieg. … rrrrriiit … Ende der zweiten Halbzeit, St. Pauli hatte besser gespielt, aber einfach nur ein Tor geschossen. Inzwischen aber der merkwürdig verwachsene Wata (nicht falsch verstehen – ein großer Fußballer) getroffen und ein kleiner Schiri komisch gepfiffen – wir hatten zwei Buden. Es stand 1:2 und ich zweifelte, an den Jungs, am Millerntor. „Mächtige Magie am Millerntor“ weiterlesen

youtube netfame

youtube netfameNutzer als sowas wie Hobby-Reporter, eine permanente Casting-Show, das ist eines der Gewürze des Web 2.0.

Bei Google’s YouTube kann man sich nun selbst bspw. als Reporter eintragen lassen. Oder als Vlogger und Regisseur. Versuche die mannigfaltige Welt der Nutzer-Videos an die alte Welt der Medien anzugleichen, zu vergleichen.

Viel los ist da bei den Google-Reportern, der internationalen Variante der BILD-Leserreporter, noch nicht. Anders kann man nicht erklären, dass meine webTV-Experimente (Versuche, Gestümper) mich unter die Top 20 der Reporter pushen. Aber doch irgendwie süß.

Sticker-Art am Millerntor: Spaß mit der Polizei

Paulizei-Spaßvögel

„Was sitzt ihr hier so rum, Einsatz an der Süd“ – fragt fast schon vertraut dieses große Stück Sticker-Art an der Polizeikabine, FC St. Pauli Haupttribüne am Millerntor. Von da aus filmen die Ordnungshüter denn auch ihre Schäfchen regelmäßig mit ausrangierten Kameras aus dem ZDF-Sportstudio. Jedenfalls legt ihre Größe diesen Schluss nahe.

Nass-klammer Advent am Millerntor

1:0 zur PauseEingerollt blieb sie meist, meine schwarze Fahne, da am gestrigen Millerntor. „Solche Spiele musst Du gewinnen, um eine Liga mit diesem Niveau zu bestehen“, sagte einer der Nachhausegänger zu seinem Freund, als ich sie im kalten Nieselregen überholte, um zu meinem Fahrrad zu kommen. Ich dachte wirklich gegen 16:00 wäre es noch hell.

Ingolstadt grämte sich, mussten sie auch, hatten sie es doch nicht verstanden, in der ersten Hälfte etwas aus ihrer Überlegenheit zu machen. Nee, stattdessen so ein dreckiger Strafstoss, über dessen Verwandlung wir doch aber jubelten. Hurrah, wir haben einen Elfmeter-Schützen ;)

Zur Stadionwurst tropfte mir dann der Regen auf die neue Mütze. 1,50 € für den FC St. Pauli, 13,50 € für Tœtzke. So wie das Spiel. Drei Punkte für die Tabelle, ein Bruchteil davon für uns Frierende am Millerntor.

Niemand siegt am Millerntor!

Allez Forza Sankt Paulé

„Sowas kann nur das Millerntor“, da waren wir uns gestern einig, dass das ein ganz tolles Spiel war im Hamburger Nieselregen. Gegen eine Ahlener Mannschaft, die viel zu früh sich selbst auf die Schulter klopfte, nach ihrer fulminanten Anfangs-halben-Stunde.

Wieso dann auch keiner am Millerntor gewonnen hat diese Saison, zeigte sich nach dem 0:2, als die 20.000 Paulianer im Stadion gemeinsam den Ball ins Ahlener Tor gewünscht haben, so laut und energisch, dass Ebbers und Bruns gar nicht anders konnten, als auszugleichen (Spielverlaufs-Blogging bei Jekylla).

Mich fasziniert ja immer wieder, wie Entscheidungen des Schiris (beim 0:1 bspw.), aber auch Support, Gesang und Liebe so ein Fußballspiel beeinflussen können. Mensch, was hatten die Ahlener eine Schiet-Angst am Schluss und wie schlimm kaputt gemacht haben sie ihr eigenes Spiel, dass es fast schon unanständig war. Da ist es am Ende nur eine Randnotiz, dass Hennings den Elfer verschossen hat.

Macht nix, blieben wir halt stehen und singen uns aus einem spannenden Fußballabend. „Niemand siegt am Millerntor“!

Heimsieg mit Auftrag am Millerntor: „Auswärtssieg“

fcsp: St. Pauli - Wehen Wiesbaden

Dieses Spiel, dieser Sieg waren unspektakulär. Wehen Wiesbaden so schwach, dass die Jungs in Braun einfach nicht groß aufspielen konnten. „Man braucht einfach einen starken Antipoden Antagonisten, um zu glänzen“, resümierte Momo sicher bei unserem Heimsiegbierchen – später in der Domschänke.

Da war das Spiel schon lange vorbei und die Mannschaft von Stani hatte einen klaren Auftrag erhalten. Nach dem Schlusspfiff auf der Ehrenrunde im Hamburger Nieselregen rief jede Kurve dann auch „Auswärtssieg, Auswärtssieg“, aufmunternd und als Auftrag für Duisburg gemeint.

Meine Eindrücke aus 90 Minuten Hamburger Wetter:
(Video folgt morgen später nu)
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Thees-Uhlmannig

Der arme Thees Uhlmann. Der lebt nun schon soo lange von der Musik und muss in der aktuellen „Notes“ sich rechtfertigen deswegen. Meint er zumindest.

Das eigentlich tragische, der Mann lebt in Berlin und schreibt eine fernwehende Hommage an Hamburg. An das Echte und Wahre, die Liebe und die Luft. Das nennt der dann so — „Ich mag, wie die Luft riecht, ich mag das Norddeutsche (das man ja in HH wenig findet, das aber nur so nebenbei) ich mag die Läden in die ich reingehe – egal ob’s ein Lidl ist oder auch eine Kneipe. Ich vermisse es exrem, in Hamburg zu sein. Ich wollte mich mit diesem Song bei Hamburg bedanken („Wie sieht’s aus in Hamburg“, Anm. d. A.) und mich vor Hamburg verneigen. Ich habe der Stadt Hamburg einen Song geschuldet.“

Heute Abend hat der magische FC am Millerntor 2:0 gewonnen. Unspektakulär aber in echt. Und in Berlin haben sie Astra getrunken in Mitte. Geborgt das Echte und das Wahre. Schlimm ist, sie haben es nicht einmal gemerkt.

Bis auf den armen Kerl, mit dem ich vor der Domschänke angestoßen habe. Der musste, wie Thees Uhlmann von Tomte, dahin zurück. Heute Abend noch.

@stpauli – eine Lesung im Urknall

St. Pauli-Lesung im Urknall

Habe von einer feinen Lesung im Urknall getwittert.

Der Abend brauchte eine Weile, um sein Potenzial zu entfalten, aber das ist man als Paulianer ja gewohnt. Besonders schön, Hermann Schmidts „Blogpostings in Buchform“, wenn sie vorgelesen.

Ich will noch was dazu schreiben, habe aber gerade keine Zeit dazu. Zur Überbrückung bis dahin, mein Twitter-Protokoll (von neu nach alt):
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FC St. Pauli – 1860 München: „That’s the way we like it“

„Mensch, wir haben gewonnen“, sagt Momo noch zum Abschied und ja, das muß man sich immer wieder sagen – fein, das haben wir.

ehrenrundeNach diesem Auseinanderfallen in der Region war ja schon das schlimmste befürchtet worden. Auch von mir. Verstärkt noch, als kurz vor Spielbeginn der FCSP meldete: Fabio Morena fällt aus. War doch der Glaube, der innere Zirkel nicht mehr präsent auf dem Platz in den letzten Spielen, was ich als eigentliche Ursache für das hühnerhafte Schwächeln ausmache. Da wurde womöglich zu viel gezickt und gezankt, wo der Trainer auf Lehrgang und die Altvorderen beim Physio waren.

Und dann läuft der unnachahmliche Filip Trojan doch auf, nur drei Wochen nach seinem Bänderriss, spielt wieder den Kugelblitz, gibt Ordnung und den Weg vor – vorwärts, Forza Sankt Pauli zu einem so schönen 1:0, dass dann eben alle wußten WIR WOLLEN!

Kaum war der Filip dann draußen kam die wieder hoch, diese Disharmonie im Mittelfeld, was ich ja Alexander Ludwig nicht verzeihen kann, wie der mit seinem Talent umgeht. Fahrlässig. Kein Wunder, dass der Applaus nach seiner überfälligen Auswechslung so mau ausfiel. Auch bezeichnend, dass Schnitzler da vorne selbst ohne Tor wesentlich mehr von dem Willen an diesem Tag zeigte, den Heimsieg zu feiern, als Hennings und Ludwig im Mittelfeld. Kraft, die war da – auf allen Rängen harmonisch, die letzten Minuten stehend und singend dem Abpfiff entgegen. Mit einem starken Timo Schulz, der sich sofort stabilisierend in die Mannschaft einfügte, nach vorne, wie sagt Stani das immer, gegen den Ball arbeitete, kraftvoll und blond, wie er ja nu mal ist. Ohne Schnörkel, klare Luft und dann doch noch sowas, wie ein lauer schöner Abend auf dem Kiez.

Irgendwo im Süden fängt dann dieses WE die Wies’n an und ist doch noch so weit weg. Wie schön!

FCSP: das Millerntor im Sonnenschein

sitzplatz-spam
RWO war nicht zu beneiden, Felix Luz auch nicht, als er sich – bereits in der Kabine – nach dem Spiel auf zur Ehrenrunde machte. „Du hast Dich spielerisch sportlich verbessert, spooortlich verbeessert, du hast Dich sportlich verbeesert“ höhnte da die Südtribüne und Gegengerade unisono.

Es war mal wieder ein schöner Tag am Millerntor, mein erstes Heimspiel in dieser Saison und dann gleich so ein famoses. Alles stimmte da gestern. Die Verteidigung um den bravourös fightenden Eger und die tolle Leistung von „Schnecke“ Kalla (Motto: Lieber nach vorne mit dem Ball, da kann er hinten nichts anrichten) haben dann sogar einen sturmlaufenden Carsten Rothenbach gesehen, so stabil, wie lange nicht mehr.

So verschieden sie auch sind, sie waren die Männer des Spiels: Trojan und Boll. Der eine mit einer schier unauslöschenden Energie, fegte unter den Oberhausenern durch, an ihnen vorbei in Richtung Tor. Toll Herr Kapitän. Fabian Boll mit kraftvoller Konzentration, das muss einen Felix Luz und Co. ja so frustrieren.

Das angekündigte Heimsiegbierchen konnte ich leider nicht mehr trinken, musste schnell nach Hus. Immerhin bin ich nun stolzer Besitzer einer Totenkopf-Fahne. Die bekommt noch zwei Kauschen spendiert und flattert beim nächsten Törn auf der Flensburger Förde am Vorstag.

FC St. Pauli vs. Cuba

cuba vs. stpauli

Ja, das war nett, das Spiel als Länderspiel zu deklarieren. Das passt zum hanseatischen Selbstverständnis einerseits und der Verbundenheit zur kubanischen Nation andererseits.

Das war ein ganz großer Abend unseres magischen FC. Alle haben alles gegeben. Die „Neuen“ haben getroffen, der Brunnemann mit neuem Schwung gekämpft und selbst Schnitzel, abgeschoben und weggelobt, wollte bleiben – schoß trotzig 2 Tore. Toll.

Ich bin mir übrigens sicher: das wird die Saison des Ömer Sismanoglu. Forza Altona, Forza St. Pauli.
Dank für diesen Schöne Abend, an dem neuen Millerntor.

Montag folgen:
– Filmaufnahmen (privat)
– 1000 Mikes
– Ein Skandal beim Merchandise (ich sag nur Pogo Andreas, rück die Flagge raus)
– Wir wollen bleiben: wer controlliert Control?

Update: Muss zu meinen Pauli-Quellen nu auch noch Matt Wagner hinzufügen. Schöne Geschichte von der Haupttribüne, die nach dem Umzug der Sponsorenmeute wieder richtig gemütlich ist.