Fonic, oder stellt o2 sich selbst ein Bein?

Congster ist der neue Sponsor meines Stadteilvereins, o2 hat mir im letzten Jahr als Auftraggeber viel Spaß gemacht. Ich bin also vorbelastet, voreingenommen, halte den Start der „Sondermarke“ Fonic allerdings trotzdem, oder gerade deswegen für schwierig.

Die Gerüchte um eine neue Produktstrategie hielten sich bereits seit Monaten in den Fluren des Uptown-Glaspalastes in München. Nun, da die Katze aus dem Sack scheint, kann man fröhlich anfangen zu spekulieren: Es ist die alte Frage nach dem Fressen und Gefressenwerden, esse ich mich in meiner Not selbst, oder schaffe ich bei allem Hunger, dem Markt Appetit auf ein neues leckeres Gericht zu machen?

O2 hat es da ungleich schwerer als der alte Magenta farbene Tanker T-Mobile, die potenzielle Zielgruppenmilieus für schlanke, coole Onlinemarken bedient o2 nämlich schon.

Viel kann man nicht erraten, aus den offiziellen Verlautbarungen, es soll wohl aber kein DSL-Angebot geben für Fonic – den Namen soll es, so hört man, schon gegeben haben, bevor die telefonica eingestiegen ist, einerlei – einen Namensvorteil gegenüber congster hat man da schon meine ich, klingt einfach mehr nach Telefonieren als nach Turnschuh oder Containerreederei, meine ersten Assoziationen zu congster.

Das Thema „Konvergenz“ ist der zweite Pferdefuß, versucht man doch gerade o2 als DSL-Handy-Rund-um-Sorglos-Marke zu positionieren. Eine strategische Zwickmühle, bei der es spannend wird, zu beobachten, wie sie sich entwickelt.

Free MTV

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Dies ist ein rein privater, ein persönlicher Eintrag. Ich freue mich, dass heute Abend sich zwei Unternehmen zusammen finden, für die ich gerne gearbeitet habe: o2 und MTV.

Heute Abend haben wir in München den Launch des MTV-Packs bei o2 gefeiert, über Musik diskutiert, die Industrie gebasht und auf allerlei gemeinsame Erfahrungen angestossen.

Ein schöner Abend, der umarmt sage und schreibe 10 Jahre, nur mal eben so.
FREE YOU MIND!

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o2: “Rudi has just left the building”

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Das wie immer gut informierte Handelsblatt hatte es heute morgen bereits undementiert gemutmaßt:

Rudolf Gröger, der Vorstandschef des deutschen Mobilfunkanbieters O2, will offenbar aufgeben. Wie am Mittwoch aus dem Umfeld des Unternehmens zu hören war, steht der Rücktritt unmittelbar bevor. Denn die Konzernoberen aus Spanien sind unzufrieden mit ihm.

Es dauerte nicht lange, da hatte sich das Gerücht, das seit gestern uptown München herumgeisterte offiziell in den Stand einer Nachricht versetzt:

SLOUGH/MÜNCHEN. Telefónica O2 Europe hat heute mehrere Veränderungen in seiner Geschäftsführung angekündigt. Dr. h.c. Rudolf Gröger wird den Vorsitz des neu geschaffenen Supervisory Committee von O2 Germany übernehmen. Sein Nachfolger wird Jaime Smith, derzeit CEO von Telefónica O2 Czech Republic. Den Vorstandsvorsitz in Tschechien wird Salvador Anglada übernehmen, der dort bisher die Position des Vice President Consumer ausübte. Jaime Smith und Salvador Anglada werden direkt an Peter Erskine, Vorstandsvorsitzender von Telefónica O2 Europe, berichten und einen Vorstandsposten im Management Board von Telefónica O2 Europe übernehmen.

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BILD’s Verlosungsaktion mit Bahncard 100 unter der Lupe

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Ich fahre seit Jahren Bahn, und das sehr gerne. Bin trotz allem ein wahrer Bahnfan geblieben. Zumindest auf den ICE-Strecken, ohne Umsteigen.

In diesem Zusammenhang bin ich oft Nutzer der “City Option” der Bahncard, die bspw. bei einer Fahrt nach Berlin eine kostenlose Weiterfahrt im Netz der BVG – jedoch unter ganz bestimmten Bedingungen – erlaubt.

Kein Wunder also, dass ich bei Formulierungen, wie in der heutigen BILD München, die werbewirksam die da die so gen. mobility Bahncard 100 verlost, stutzig werde:

“Sie gilt für … S-Bahnen und U-Bahnen, Busse und Straßenbahnen in über 100 Städten … (City Ticket)”.

Ich wollte es genauer wissen und fragte bei der Bahn nach:

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Lynwood Hilton

Reifen tun Äpfel im Keller.
Diese Weisheit hat zwar vordergründig nichts mit Paris Hilton und ihrem Einzug in den Knast zu tun, kann aber das Ergebnis beschreiben: Eine gereifte Paris Hilton.

Im Grunde tragen die roten Boulevardmedien schon heute Trauer. Noch einmal eine große Schalgzeile für Paris, wie heute in der BILD München: “PARIS HILTON, Heulend in den Knast”.
Sie ahnen bereits, dass sich diese Frau wandeln wird. Wir haben ihr bei der Urteilsverkündung, bei der Einfuhr zu tief in die Seele schauen können, das Partylächeln als Schutzpanzer reichte hier nicht mehr.

Das erste Mal ist Paris Hilton nun allein. Die über ihr ganzes Leben wahrgenommene Pufferung durch Anwälte, Nannies und ihr Geld, verflogen. Das verändert.

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Liga 2, St. Pauli ist dabei!

“hold on, we are coming back to you” – ein wenig älter, passt es aber auf den heutigen Abend.


Gewitterwolken hingen über dem Rollfeld in München. Die Maschine aus HH war noch nicht da. In zehn Minuten sollten wir starten und am Millerntor begann der Anfang vom Aufstiegsspiel gegen Dresden.

Noch nie habe ich mich über eine Stunde Verspätung so gefreut, wie heute.
Im Nokia Browser musste ich bei jedem Refresh weit nach rechts scrollen, um den Basisstpauli Ticker aktualisiert zu lesen. Die erste Halbzeit bekamen wir noch auf dem Weg zu unseren Sitzen mit.

Dann der Flug. Banges Warten, endlos. Landung in Fuhlsbüttel, Handy an.
Immerhin, machen wir uns Mut: Niemand siegt am Millerntor!
Es stürmte herein. Mattingers SMSen und der Ticker stand am Ende auf 2:2. Jubel in der Maschine, Jubel auch im Taxi und auf dem Weg durch Eppendorf. St. Paulè, schallt das da durch die Straßen. “Sowas in Eppendorf. Komisch.”, meinte mein Taxifahrer.

Danke Basis St.Pauli für eure Unterstützung, euretwegen habe ich so ein wenig das Gefühl gehabt, dabei zu sein. Und die 10 Fluggäste um mich herum auch.

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//reich & sexy – Narrenfreiheit für Paris Hilton

15589224_8ce90ea00c_m.jpgJetzt hör ich sie wieder, die morgendlichen Kunden in der Bäckerei am Kolumbusplatz in München, die “Bild” in der Hand und das Stammherz am rechten Fleck: “Verdient hat sies des alte Flittchen” und “die denken wohl auch, dass sie sich alles erlauben können, mit all dem ihr Geld”.

Und ich widerspreche.

Lasst Paris Hilton frei, skandiere ich dort vis-a-vis zu den Butterbrezen. Sogar noch mehr:
Gebt ihr Narrenfreiheit!

Soll sie sich doch anpissen mitten in der Nacht und ohne Höschen. Soll sie mit dem Auto rumgurken, voll breit mit allem, was die Straßen-Drogerie in Beverly Hills so anzubieten hat. Wer in den USA schon mal Auto gefahren ist, der weiß, dass 90% der Amerikaner auch nüchtern so fahren, als hätten sie 2 Maß Weissbier intus und dass Autofahren dort eben so einfach ist, dass man wirklich sich nicht gefährden kann gegenseitig. Geht einfach nicht.

Der Gewinn ist dagegen viel höher. Wir hätten wieder eine klare Kaste der Narren, die ihrem schweren Schicksal, auf dem Boulevard der Welt entblößt leben zu müssen nun etwas Positives abgewinnen könnte. Das Recht auf vollkommenen Wahnsinn. Das Recht, oder fast die Pflicht, sich öffentlich und zu unserer Belustigung dramatisch zu zerstören.

Ob das ohne Knast und moralische Aufregung allerdings ähnlich spannend wird, wie Big Brother in der xten Staffel weiss ich nicht. Mal sehen.

Weitere Kandidatinnen:

— Alle mit dem Vornamen “Michael”: George Michael und Michael Jackson zuvorderst.
— Rudolf Scharping und der Radfahrer da, dessen Namen ich immer vergesse. Der sein eigenes Blut trinkt.
— Dieter Bohlen macht das ja sowieso schon so.
— Herr Söder

Tabellenführer!

Sitze in München in einem Meeting. Da klingelt eine SMS an:

“liga zwei wir sind dabei”, steht da. Gemeint ist dies:

Mit 2:0 siegten die Kiezkicker im Nachholspiel gegen SV Werder Bremen II und führen somit zum ersten Mal in dieser Saison die Tabelle an. 9.500 Zuschauer sahen einen starken Auftritt des FC St. Pauli. In der 33. Minute belohnte Stürmer Ahmet Kuru sein Team mit dem 1:0. Der auch heute wieder sehr agile Timo Schultz erzielte in der 62. Minute den 2:0-Endstand.

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Umbuchen mit Air Berlin

So langsam entwickle ich eine leichte Form von Verfolgungswahn, oder besser meine Leser sollten das tun. Ähnlich, wie bei Stefan Niggemeiser und 9Live, entwickle ich eine leichte Bloggerobsession zu Air Berlin und dba.

Heute: Fröhliches Umbuchen.

Umbuchen ist bei ex-dba-Flügen nicht so einfach.
Vor allem, wenn man sie via Air Berlin gebucht hat.

Wie in vielen Unternehmen üblich, so kann ich auch bei meinen Kunden keine 0900 oder 0180 -x Nummern anrufen. Bleibt nur die direkte Durchwahl der Umbuchungsabteilung, die ich mir, nach meinen diversen Telefonaten mit Air Berlin in den Unterarm eingeritzt habe.

Heute allerdings hängten mich die Air Berliner in die Warteschlange, eine geschlagene halbe Stunde insgesamt. Kann man sich vorher nicht vorstellen, was so ein corporate jingle mit dem Gehirn anstellt, wenn man sich den über so eine lange Zeit anhören muss.

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dba in den Markenorkus. Air Berlins Ego gegen die Businessclass für alle …

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… denn das ist der Claim, der dba groß und gut, zu einer hübschen Braut gemacht hat.

Kleinigkeiten, die ich, da Air Berlin viele Flüge von dba inzwischen “operated”, schmerzlich vermisse.
IMHO ein großer strategischer Fehler, diese Businessmarke aus der öffentlichen Wahrnehmung zu stossen. Warum auch immer.

Air Berlin steht für mich für Mallorca, Urlaub, eine gute Kinderstube – aber nicht für Businessflüge nach Frankfurt, Düsseldorf oder München.

Ja, es ist erschreckend, wie die Werbung in der eigenen Wahrnehmung funktioniert. Aber ich bleibe dabei: bei der dba gab es eine andere Kultur, eine andere Einstellung des Fluggästen ggü. Kleinigkeiten, wie Ledersitze durchgehend, ganze Bierdosen anstatt Plastikbecherzuteilung. Die sexy Puma-Outfits zur WM waren doch Meilen von dem tantigen Berlinrot entfernt, oder? Die saßen knapp, waren trotzdem leger.

Ich trauere dem hellen Grün der dba hinterher – gebe ich gerne zu.

Weitermachen – da gibts noch wichtigeres ;)

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Andere Länder, andere Sitten

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Als ich mit Heiko in München seinerzeit auf ein heimatliches Astra aus war – Holsten Export hatten sie da nicht – erzählte er mir von einer lustigen Begebenheit.

Wie viele moblogger fasziniert Heiko an fremden Städten vor allem auch das, was an den Fassaden und Wänden sich findet. So auch an München. Schlendernder- und mobloggenderweise spazierte er durch das Glockenbachviertel und war baff erstaunt, als ihn eine Polizeistreife anhielt: “Was fotografieren Sie da?”

Unwissenderweise hatte er das jüdische Kulturzentrum fotografiert, das jeden ins Visier der Wachtmeister bringt, der fotografisches Interesse an ihm zeigt. Das leuchtet ein.

Gestern ist mir ähnliches passiert. In der Nockherstraße, …

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Gesundes Raucherklima

Raucherklimaanlage

Das allgemeine deutsche Luftreinheitsgebot, es wird kommen, so wie es ausschaut. Früher oder später.

Bei o2 in München wird das Nebeneinander von Rauchern und Nichtrauchern – auch Nichtpassivrauchern schon gelebt. Eine ausgefeilte Raucherklimaanlage saugt den blauen Dunst ab, bevor er aktiv in die Passivraucherlunge gelangen kann. Karius und Baktus Schicksal ist da nix dagegen.

Wieviel CO2 verursacht so eine Zigarette eigentlich?

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Flughafen-Rundfahrt

Bei einer Hafenrundfahrt ist man ja allerlei Kalauer gewöhnt. Eben erfuhr ich, dass diese Sitte auch auf deutschen Flughäfen gepflegt wird.

Bei der unsanften Landung der dba-Maschine von HH ins neblige Muenchen kalauerte die Purserin: „Unser Pilot übt noch. Er verspricht Besserung angesichts dieser harten Landung.“

Dann verweist sie noch schnell auf das Prämienprogramm der Air Berlin. Mir schwant, wir sind gerade einer Katastrophe entgangen.

Grün Lila

Es ist schon komisch, auf welche Ideen so Eigentümer einer Gewerbeeinheit in Bayern kommen. Genauer, Eigentümer einer Gewerbeeinheit in Oberhaching.
Fährt man mit der S1 zum Münchner Flughafen, so passiert eigentlich nichts ungewöhnliches. Kein Wunder, dass die meisten unter 30-Jährigen SMSe tippen und alle über 30-Jährigen Zeitschriften oder Zeitungen lesen.

Wer zufällig doch aus dem Fenster schaut, auf die immer gleiche Vorortarchitektur Münchens und die braun-gelben Flecken Strauchbewuchs dazwischen, der kann was erleben. Nämlich sein blaues Wunder, wenn er in Oberhaching an einem ganz und gar scheußlich grün-lila gestrichenen Gebäude längsfährt. Es haut so enorm aus der Landschaft, direkt auf die Netzhaut, dass ich schon gestandene Unternehmensberater ihre Hälse hab verrenken sehen, um sich zu beweisen, dass sie nicht träumten.

Das, denke ich dann, gibts nur auf dem Land. Nur bei den Bayern. Aber, weit gefehlt.

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Mindestens zwei

Ich bin mindestens zwei. Irgendwas. Spötter würden behaupten zwei Öltanks, wie die Werbung, die seit mindestens 20 Jahren an der Osdorfer Landstraße steht. Auf jeden Fall solange, wie ich denken kann. Irgendwie war ich auch schon mal mehr als zwei. In guten Zeiten bestimmt ein Dutzend. Nicht Persönlichkeiten. Facetten. Töne. Orte.

Wenn ich in München wegfahre, nach Hause, nach Altona, dann bleibt etwas dort unten. Ich wandle mich. Ganz langsam, bis ich wieder diesen grauen Betonklotz sehe, der einmal ein schöner Bahnhof gewesen ist. Auch irgendwie zwei Hälften in einem Ding. Auf dem Bahnsteig sieht man dann nur den grauen Rücken. Von vorne übrigens auch. Ein Grau, das sich mitdreht.

Komme ich dann wieder zurück, ist das Verschollene wieder da. Fügt sich in meine Seele. Willkommen. Wäre lustig, wenn nicht etwas anderes zurückgelassen werden müsste. Immerhin es ist noch da. Wird es immer.

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flydba, not!

Der Weg zum DLD in München sollte mich via dba in die Lüfte führen. Spätestens zum Bloggertreffen wollte ich einschweben, wenn ich schon Ikone Caterina Fake (WAS FÜR EIN NAME; WAS FÜR EINE FRAU!) verpasse. Katherina Borchert auf dem Tisch tanzen zu sehen, ist ja mindestens so schön.

Das steht nun in den Sternen, denn statt flydba, stehen wir mit der dba auf Hamburger Boden: Instrumenteschaden.
Dumm, aber sicherer auszusteigen.

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Update: Maschine ist verspätet auf 17:30 und nach wie vor kaputt. Wir kriegen, wie in solchen Fällen üblich, jetzt einen Voucher über sechs Euro, von denen ich gerade mehr als 50% verholste.

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Kyrill: Schwein gehabt

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Irgendwie habe ich das auch nicht ganz Ernst genommen, den Medienhype um Kyrill das Killertief. Irgendwie scheinen sich Journalisten in den letzten Monaten auf Wetterphänomene zu stürzen, wie Motten auf das Licht.

Ernstes Indiz für diese Hypersensibilität war seinerzeit das Titelfoto vom überschwemmten Hamburger Fischmarkt auf der Titelseite der Sueddeutschen – ein Hervorheben eines vollkommen normalen Phänomens.

Noch als o2 seine Mitarbeiter vorsorglich nach Hause schickte, habe ich ein wenig geschmunzelt. Immerhin, gegen 15:30 habe ich mich bemüht in München via HRS noch ein Hotelzimmer zu bekommen … und hatte enormes Schwein …

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S-Bahn München fährt nimmer …

… und beim MVV hält das niemand für eine 1a-Tickermeldung: (18.1.07, um 19:43 Uhr)

Guten Tag, sehr geehrte Fahrgäste,die S-Bahn München wünscht Ihren Fahrgästen eine Gute Fahrt. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne unter 01805/661010 (14 ct/Min) zur Verfügung.Herzliche Grüße Ihr Service- Dialog. +++

Das dem wohl doch so ist, habe ich eben bei einem Telefonat mit Heiko erfahren und dann bei der S-Bahn auch nachlesen können – immerhin:

Verehrte Kundinnen/ Verehrte Kunden,

aufgrund der momentanen Wetterlage werden alle S-Bahn-Linien sukzessive den Betrieb einstellen.

Bitte wenden Sie sich bei allen Fragen zur betrieblichen Lage an unseren Service Dialog. Unsere Mitarbeiter stehen für Sie bis 2 Uhr in der Nacht, unter der Telefonnummer 01805 – 66 10 10 zur Verfügung.

Habe von der MVG Hotline dann bestätigt bekommen, dass die U-Bahnen noch fahren. Warum das übrigens auch nicht auf deren Homepage steht, versteht der Geier. Ich nicht!
Zum Glück gibts ja noch Blogs, wie diesen und diesen hier.
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Dieser Artikel gehört zu dem Orkanthemenkomplex: “Stürmisches Bayern” – ich mach mich jetzt auf den Weg. Tschüss, haltet die Ohren steif!

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Ausweichen nach Tölz

München ist eine vergleichsweise kleine Stadt. Allerdings eine, die eine hohe Dichte an Hotels bietet, sollte man meinen. Kaum findet allerdings eine Messe statt, bricht die Stadt hotelmäßig zusammen und die Eurozeichen beginnen in den Augen der Hoteliers zu rotieren. Bis zu 400 Eur wollte da ein Mittelklasse ****-Haus gestern haben. Bitte?

Bereits im November war ich deswegen gezwungen ins schöne Bad Tölz auszuweichen. Wirklich nichts für jeden Münchenbesuch, aber schöner als ich es mir ausgemalt habe.

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Nikolausi

Habe heute den Nikolaus gesehen. In München.

Witzig dabei, dass auch er sich bei der Dame am Empfang anmelden musste.
Da wird keine noch so kleine Ausnahme gemacht.

Verraten hat er mir dann, darauf angesprochen, dass er in Bayern sogar schon mal Ärger wegen des Vermummungsverbotes bekommen hat. Geschützt hat ihn da nur der Status als Heiliger.

Eigenwillig.

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Fast wii Sport

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Nintendo hat das Spielprinzip der wii-Konsole im Vorfeld mit dem Arbeitstitel “Revolution” ausgestattet. IMHO vollkommen zu recht.

Ich hatte in München und Hamburg Gelegenheit die wii auszuprobieren und Menschen bei der gleichen Tätigkeit zu beobachten. Auch wenn dies beruflich war, kam der Spaß nicht zu kurz und dafür gibt einen einfachen Grund: die wii bewegt, sie zwingt dich dazu mit Körpereinsatz zu spielen, ob beim Boxen, beim Bowlen oder beim Tennis.

Mir wurde von einigen der Sesselpuper jungen Menschen, die inzwischen die wii ausprobiert haben berichtet, dass sie am nächsten Tag einen Muskelkater verspürt hätten. Das ging mir nicht anders. wii spielen ist da fast wie Sport – für Muffel wie mich, auch eine Revolution.

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München hui – Hamburg pfui

sticker, sowas ...

Eben habe ich bei einem Caffee im Ribatejo, in HH-Ottensen, das übrigens heute Abend sein fünjähriges Bestehen feiert – von hier aus herzlichen Glückwunsch! – mit jemandem über die Unterschiede zwischen Hamburg und München diskutiert.

Dabei ist mir eine Geschichte eingefallen, die für mich immer wieder zeigt, warum ich nur in HH leben möchte.

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Neues vom “Unterschichtenkaufhaus” #Mediamarkt

MediamarktDas wäre doch einmal eine schöne Aufgabe für eine BWL-Vorlesung Marketing, herauszufinden wie sich die Vorteile, die sich der Mediamarkt durch die rekursive Auslegung des Wettbewerbsrechts erdroht hat zu den Nachteilen verhalten, die sich bspweise in der deutschen Blogosphäre in Form von Boykottstatements und kritischen Auseinandersetzungen manifestieren.

Aktuell schwappt die Berichterstattung auch in die „wirtschaftsfreundliche“ DIE WELT von gestern.
Hier wird durchaus ausgewogen über den Abmahnfeldzug des „Mediamarkt-Anwalts“ Steinhöfel berichtet, „die Kanzlei des bekannten Juristen Joachim Steinhöfel eine Reihe von Unternehmen kostenpflichtig abgemahnt hat. Doch das Landgericht München machte ihm einen Strich durch die Rechnung und lehnte die entsprechenden Anträge ab.“

Es bleibt also spannend. Immerhin, es scheint sich eine juristische Diskussion ergeben zu haben, die hoffentlich das gesamte Abmahn-, vor allem als Anwaltsbeschäftigungswesen, reformiert. Es braucht dazu allerdings auch einer politischen Diskussion. Herr Scholz, als mein Abgeordneter in Berlin, fühlen Sie sich gerne persönlich aufgefordert.

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