Apple, Cisco, das iPhone und die dicke Hose …

… des Steve Jobs. Da nennt der doch sein Produkt schon iPhone, ohne dass er sich mit den Rechteinhabern abschließend geeinigt hätte. Das nennt man Chuzpe.

In letzter Konsequenz könnte das dazu führen, – wenn man nun auch noch bedenkt, dass Apple den Zusatz „Computer“ aus dem Firmennamen tilgte und das ein weiteres Indiz für den Verstoss gegen das Abkommen mit dem Musiklabel Apple sein könnte, nicht in das Musikgeschäft einzusteigen – wir demnächst dann nicht mehr mit Apples iphone sondern mit „Jobs PodPhone“ telephonieren — welcome to the „personality brand show“.

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iTunes mit iNbruch

Gesättigt, so nennt man das, wenn die Leute genug haben vom „neuen shopping“.
Die Musikbibliotheken der iPod-Nutzer sind voll, vollständig vervollständigt und gutes Neues kommt eben nicht so schnell nach.
Bleibt dann auch noch die Frage, wann man das alles hören soll. So eine U-Bahnfahrt ist ja auch irgendwann mal zuende.

Logisch, wenn die Umsätze einbrechen.
Allerdings so stark, so nah vor Weihnachten? Eigenwillig.

Schon enorm, wenn

die gesamten monatlichen Einnahmen um 65 Prozent gefallen sein

sollen.

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Eminem Interview, und 50 Cent war auch dabei

… kam eben per E-Mail. Irgendwie klingt das mächtig wenig nach Straße (Vorsicht Trendausdruck), wenn man das Interview in der VIBE mit 50 Cent und Eminem auf deutsch liest.
Oder gerade, weil hier sich offenbart, wie wenig diese Männer zu sagen haben.

Am niedlichsten finde ich die Kosenamen mit denen sie sich, via Interviewer, ansprechen.
„Em“, „Fif“, LOVELY!

Eminem: Ich habe das, was Fif gerade macht, auch acht Jahre lang durchgezogen. Nichts als Züge, Flugzeuge, Autos, und dann den Druck, vor all diesen Menschen aufzutreten und keine Line zu versauen, keine Scheiße zu bauen. Die Leute zählen auf dich; sie haben diese Eintrittskarten gekauft, um dich zu sehen. Das war alles Druck, und dazu kam dann noch derjenige Druck, dem ich in meinem Privatleben ausgesetzt war. Also kam ich irgendwann an den Punkt, an dem ich mir sagte: „Alter, ich muss mal runterschalten.“

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POPkomm: Gesichter des Todes

Nein, dieses ist keine Rezension eines durchgeknallten rotten.com Videos, den sich diejenigen reinpfeifen, die nicht oder noch nicht in die werberelevante Zielgruppe passen. Es ist das Gesicht, dass die POPKOMM 2006 zeigt. Zeigt wie tief und tödlich verletzt die Musikindustrie ist – und alle schauen zu wie sie seit Jahren mit dem Tode ringt.

Allgemeinplatz, sicher. Spätestens seit Christoph Beckers Tim Renners Buch weiss jeder, wie sehr eine ganze Branche durch den Siegeszug der neuen Medien gelitten hat. Wollen wir das auch LIVE sehen? Ja!

Ein Streifzug über die POPKOMM in Berlin in diesen Tagen zeigt uns „die Gesichter des Todes“. Die Messe ist so groß wie die Ausstellung der Kleingartenfreunde im Bezirk Wedding einen Monat zuvor. Einige Messestände erinnern eher an einen chaotischen Flohmarkt.

Die großen Zeiten, in denen Messebauer für Sony/BMG oder Warner für diese Messe ein Feuerwerk an Designständen abgefackelt haben und der Bereich um die Messepräsenz eines großen Labels einer Star Trek-Convention glich, sind nach dem Umzug nach Berlin vorbei.

Der Besucher bemerkt sofort, was los ist, auch ohne die Probleme um CD-Abverkäufe, das verschwurbelte deutsche Urheberrecht, die GEMA und die illegale Verbreitung von teuer produzierter Musik über das Internet zu kennen. Grund: Er befindet sich auf einer Art Musik-CeBit im Kleinformat!
Im Zeitalter von Ipod & Co ist das Wesen der Musikindustrie für den Verbraucher auf das mp3-Format reduziert.

Schon länger bringt es immer weniger ein, einen Künstler aufzubauen – sei es durch die „Alte Schule“ (Garagenband tingelt durch Clubs und wird entdeckt), sei es durch Nina Hagen, wenn, wie jeder Computerfreak weiß, bald mehr Geld über den Download via Internet mit einer Amateurband verdient werden kann, die ihr Video (total verwackelt, aber genial!) gleich mitliefert.

Die POPKOMM 2006 ist deshalb ein Spiegel dieser Branche, weil sie tatsächlich ein Abbild dessen liefert, was sich „abspielt“ in der Musikindustrie. Sie findet nicht in den Messehallen statt, sondern im Netz, auf Festplatten und in den Clubs, in denen die Künstler auftreten.

Das Geld wird weniger mit Tonträgern als mit Live-Auftritten und Casting-Shows verdient, die durch TV-Formate und über das Internet vermarktet werden und in denen der Verbraucher sich dem Künstler verbunden fühlt. Live heißt leiden und das kann hier jeder sehen. Das, was einst Jim Morrison auf der Bühne etablierte, ist mega modern.

Heute übernimmt diesen Part die junge Nadia Sergol-Rüdwalleit aus Neuss (16), wenn sie versucht, eine Coverversion von Barry Whites „I´ve got so much to give“ bei Nina Hagen vorzusingen. Das hat schon was Grauenhaftes.

Etwas, das uns zeigt, wie sterblich wir alle sind, bereits im Moment der medialen Geburt.

Im neuen Zeitalter der Musikindustrie wird aus dem hilflosen Gezeter einer Teenagerin zunächst ein Klingelton; aus dem Klingelton ein Album. Nadia tritt womöglich mit dem fiesen Jamba Frosch im Olympiastadion auf; Nadias Geschichte wird zur Soap; die Soap wird zum Kinofilm und alle haben wieder Geld verdient.

Reich wird das Unternehmen, welches dies alles „aus einer Hand“ liefern kann. So gesehen ist die POPKOMM 2006 in Berlin eine Inspiration für jeden, der die völlig neuen Zusammenhänge zwischen den Medien und die Perspektiven für die Musikbranche erkennt.

Text: Robert Daubner, redigiert von Erik Hauth

openbc, oder „wem gehört die Community?“

Die Diskussion ist so alt, wie das Netz selbst. Ich kann mich an telnet-Chats erinnern, in denen altgediente und vollkommen neurotische Menschen sich stunden- und tagelang herumtrieben.
Irgendwann war es eben egal, auf wessen Plattform man sich befand. Allerhöchstens spielte in diesem besonderen Fall die Nähe zur Musik noch eine Rolle, aber im Selbstverständnis keine tragende.

Es kommt dann immer vor, dass diese Community-Höhlenbewohner irgendwann eine Art Eigentum an dem digitalen Raum wahrnehmen, den sie bevölkern und manchmal eben auch bereichern. Nur, es ist nicht so. Eine Illusion, aus der zu erwachen schmerzhaft sein kann.

Wer partout eine Community, ein Forum betreiben möchte, das ihm gehört, der hole sich hier freie Software, hier Webspace und lege los. Wer das auf der Plattform eines anderen macht, der hat sich eben auch irgendwann einmal mit den Regeln einverstanden erklärt. Wenn das beinhaltet, dass man für einen premium account bezahlen muss, dann gehört das eben dazu, verdammt!

Im aktuellen Fall bei openbc schreibt Daniela zu diesem bermerkenswerten Beitrag im CIO-Blog:

In diesem Fall haben wir das Netzwerkprinzip Geben und Nehmen lediglich aus Unternehmenssicht betrachtet und nicht aus der Sicht unserer Moderatoren, die mit sehr viel Engagement und zusätzlicher Arbeit den Nutzern von openBC mit dem Betreiben der Foren Mehrwert bieten.

… und streift damit die eigentliche Frage.

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Musikvideo 2.0

… allerdings nur in Form eines Votings. Immerhin, aber von „2.0“ noch einen ganzen Schritt entfernt.

Die Meldung im Einzelnen:

Der schwedische Künstler Daniel Cirera – in seiner Heimat längst Superstar – ließ Fans und Internet-User bei seinem Video zur kommenden Single „Roadtrippin“ (VÖ: 22. September) Regie führen.

Seit dem 7. August haben sich Tausende von Usern und Fans an der einzigartigen Aktion beteiligt und online per Vote-Entscheidung beim Dreh zum Video von „Raodtrippin“ Regie geführt. Insgesamt standen 5 Vote Optionen zur Auswahl, die jeweils von Daniel Cirera durch einen Podcast vom Drehort Los Angeles aus vorgestellt wurden.

Zur Zeit haben die Fnutzer (Fans und Nutzer) die Möglichkeit, den Mann ohne Haare nach Mexico oder San Fran zu schicken. Mexico liegt da zur Zeit leicht vorne.

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MTV – kill yourself

MTV. Das war damals, wie Johnny so schön beschreibt, der Unterschied zwischen „coole Sau“ und bundesdeutschem „Lamertum“.

Es gab eine Zeit in der derjenige plötzlich viele Freunde hatte, der das richtige und damals seltene Kabelprogramm zuhause hatte. In der Hansestadt Hamburg lebten die coolen Jungs plötzlich alle im Norden oder in Kaltenkirchen. Da war es schon ausgebaut das Kabelnetz mit MTV drin. Der Ikone aus dem so bewunderten Großbritannien.

Oder man hatte das Glück einen Onkel in Amerika besuchen zu dürfen. Eigentlich hatte man sowieso nichts anderes vor, als den lieben langen Tag Fastfood zu knabbern und das noch coolere U.S.-MTV zu schauen.

Ray Cokes & Co. und vor allem die bezaubernde Marijne van der Vlugt machten mächtig Druck und alles anders als die biederen „FormelEins„-Moderatoren vorher. Als MTV auf Deutsch sendete wars dann aber auch fast schon vorbei mit der popkulturellen Herrlichkeit. Fast so, wie der Umzug der Loveparade, weg vom Ku’damm.

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The Killers – „mehr Schein als Sein“

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BLING – das heißt auf der Straße so etwas, wie „mehr Schein als Sein“. Nicht auf jeder Straße, aber auf denen, auf die es im Sinne von „credibility“ ankommt.

Außerdem heißt so auch ein Track auf dem aktuellen THE KILLERS Album „Sam’s Town“ (Tracklisting).

Universal schreibt dazu:

Auf den theatralischen Einstieg folgt ein klassischer Songaufbau. Die stählern klingende Gitarre macht dem neuen Look der Jungs alle Ehre: Sie driften in countryeske Rhythmen und pfeffern diese mit flirrenden, schwebenden Keyboards. Dabei wechseln die Killers munter zwischen pompösen und zurückhaltenden Chords, zwischen klassischem Rocksound und breitbandigen Synthie-Welten.

Das erinnert wahlweise an Plattenrezensionen von 80er-Jahre Schülerzeitungen oder daran, wie schwer es ist, Musik in Worte zu fassen. Deswegen geht es Menschen, wie Diedrich Diedrichsen auch immer noch so gut!

Der Fotocredit gehört dem großen Anton Corbijn.

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WM-Blog der Fanta 4 bei o2

Es gibt wohl kaum einen online-affineren Musiker als Smudo von den Fantastischen Vier. Ich kann mich an erste Star-Live-Chats bei VH-1.de erinnern, bei denen wir ihm, anders als seinen Kollegen, kaum etwas erklären mussten. Es war wohl 1995, als Smudo einer der ersten Künstler war der beim VH-1derland seinen Fans Rede und Antwort stand. Außerdem scheinen die Fantas spätestens seit dem legendären Auftaktkonzert zur o2 music flash-Reihe bei der CeBit 2005 ein gutes Verhältnis zu dem Münchner Telefonkonzern zu pflegen.

Bereits seit dem 4. Mai führen Smudo & Co. einen WM-Blog bei o2-online:

Auch die Stuttgarter Jungs sind im Fußball-Fieber und widmen sich während der WM 2006 vorwiegend dem runden Leder statt den coolen Grooves. Wie sie sich für die WM fit machen, wie sie die Spiele erleben und welcher Mannschaft die Fantastischen Vier die Daumen drücken, erfahren Sie hier.

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Hilflose Musikindustrie

MI steht für Musikindustrie. Eigentlich ein Gegensatz in sich, Musik und Industrie.

Solange die Scheiben allerdings haptisch von Musiker über Industrie zum Musikhörenden gelangten, ein gelebter, ein akzeptierter.

Nun steht zwischen dem Hörenden und der Musik nichts haptisches mehr, nur noch eines, das Copyright. Ein dubioses Recht, dass sich die MI gesichert hat, um den Status Quo aufrecht zu erhalten. Und dieses Recht setzt sie gnadenlos ein, gegen ihre Kunden, die Hand, die sie füttert, der Ast auf dem sie sitzt, auch wenn das nie Sichtweise in den Labeletagen dieser Welt war, da bin ich mir sicher. Trotzdem wird der Wandel gefühlt. Und trotzig bekämpft.

Ein Vorhaben, wie das Retten von Dünen vor Sylt. Teuer und auf lange Sicht unsinnig.

hier weiterlesen.

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Sonnenlicht über dem melt! Festival?

Das melt!-Festival ist eines der wichtigsten Musikereignisse in Deutschland. Es steht für Sommer, anspruchsvolle – meist britische – Musikkultur und viel Spaß. Nun bloggen die melt!-Macher seit kurzem und machen mit einer Sensation auf. Sie denken darüber nach, ob Grup Tekkan mit einer Sonnenlicht Performance in das Line-Up aufgenommen werden soll.

ein Angebot die Grup Tekkan zu buchen. Schwierige Frage: Sind die Melt!-kompatibel oder nicht?
Leider kann man die nur für einen Auftritt mit einem einzigen Song und anschließender Autogrammstunde buchen. Welchen Song aus ihrem reichen Repertoire die wohl performen würden?

Von dieser Stelle ein schöner Gruß nach Köln & Ferropolis: „lasst dette ma lieber sein, der drops ist doch schon gelutscht, ent!“

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VIVA, das neue VH-1

Ich bin gerade beim Zappen wieder bei VIVA hängen geblieben. Hä? Bei VIVA? Wieso das denn, ich bin doch schon zweimal aus der Zielgruppe herausgewachsen. Selbst so ein Berufsjugendlicher wie ich es bin.

Kann es sein, dass VIVA das neue VH-1 wird? Weiblicher, erwachsener, mit lauter bunten VH-1-Dokus, bei denen man nie weiß, ob sie ernst gemeint oder subtile Popsatire sind.

Großartig. Mehr davon. Musikfernsehen ist tot, es lebe das Musikfernsehen für Erwachsene – zumindest abends, wenn Klingeltöne und schulpflichtige Frösche ins Bett müssen.

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Die Privatkopie ist französisch …

… so wie die Freiheit eben. Und die heisst in unserem Nachbarland Interoperabilitätsklausel.

Demnach müssen die Anbieter von Onlinemusik bei Bedarf alle technischen Informationen herausgeben, die für das nahtlose Zusammenspiel verschiedener Systeme und Abspielgeräte erforderlich ist. Damit soll es Anwendern ausdrücklich ermöglicht werden, ein Dateiformat in ein anderes zu konvertieren, um zum Beispiel Songs aus iTunes auch über den Windows Media Player abzuspielen. Dafür darf auch Software verwendet werden, die dabei hilft, solche DRM-Systeme (Digital Rights Management) zu knacken

-aus
-via

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Sonnenlicht reloaded remixed

Meme – das heisst frei übersetzt „kulturelle Erscheinung oder Verhaltenselement, das auf Nachahmung oder einem anderen nicht genetisch bedingten Vorgang beruht“ — man könnte auch Durchlauferhitzer dazu sagen. Etwas, was Bestehendes, manchmal künstlerisch Gebildetes zu neuen populären Ufern führt.
BRAVO ist so ein Durchlauferhitzer, ein Themensetzer. TV Total auch.
Johnny (Blogger mit eigenem Wikipedia-Eintrag;) und sein Spreeblick scheinen zu einem zu werden. Der Stefan Raab unter den Bloggern (Johnny, ich weiss wie weh das tut!)

Momentan erhitzt der Spreeblick das Thema „Sonnenlicht Video“ von dem es kurioserweise sogar ein Bootleg gibt. Krank (engl.)!

foto: http://www.flickr.com/photos/markgriffo/77118873/
… und niedlich geradezu der Hinweis auf den Spreeblick Shop ;) — ich bin ja schon Kunde, ich darf das.

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Formel Eins. Steno Steil

Dinge, die mir bei Formel Eins auffallen, „Steno steil“

Die Fachleute von „Formel Eins“ hielten Madonna 1984 mit ihrem Hit „Holiday“ für ein One-Hit-Wonder.
Heute nennen sie ihr Versagen von damals „Zeitzeugenbericht“, wie arm.

Paul Young wünscht sich als Wunschvideo „Rebell Yell“ von Billy Idol. Damals hatte er sich sein erstes schnelles Auto gekauft. Auch von meinem Geld, dass ich damals regelmäßig zu Rocco trug, dem Plattendealer meines Vertrauens in HH.

Jetzt kommt die „Gurke der Woche“ – Werbung – das meinen die doch nicht ernst, oder?

Wenn Ingolf Lück schlecht drauf ist, dann geht er in das Zimmer seiner Kinder und schreit „!Adriiaaaan“

Wort der Sendung: „Unterlegmusiken“ für Soundtracks

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Robbie Williams, nackt erfolgreicher als Sting und Fatboy Slim?

ROBBIE WILLIAMS ist nicht nur Großbritanniens erfolgreichster Albumkünstler des bisherigen 21. Jahrhunderts, der britische Superstar wurde nun auch in einer Umfrage unter 3000 Musikfans zu demjenigen Musiker gewählt, dem der Sprung vom Mitglied in einer Band, in seinem Falle Take That, zum Solokünstler am besten gelungen ist.

Darüber muss man sich erst mal im Klaren werden. Was heisst das eigentlich?

Immerhin verweist er auf die Plätze solche POPikonen, wie Sting (The Police), Fatboy Slim (The Housemartins), Beyonce (Destiny’s Child) und Gwen Stefani (No Doubt). Und das nackt.

Wahrscheinlich nur wieder ein weiteres Chart. Immerhin ein Anlass für die scharfe freundliche Promoterin der Plattenfirma, mich noch um Folgendes zu Bitten:

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Weihnachten: „Last Christmas“ galore

Vor-Weihnachten. Die Brigitte bringt ein Plätzchen-Spezial auf dessen gemütliche Umsetzung ich mich schon sehr freue.

Last Christmas
Last Christmas

Momo hat schon Wham auf dem Hamburger DOM entdeckt und Rob Vegas möchte „Weihnachten verkaufen“.

Ach wie schön, dass es so schnell dunkel wird. Da kann ich mich mit Peterle, einem Glas Bailey’s und einer Mentholzigarette in die Badewanne legen und an Brigittes Plätzchen denken.

Foto: viaFlickr.com

19.10.05, 15:30 Uhr – Habe meine Sicht auf Depeche Mode, geändert.

Es gibt Bands, die begleiten einen das halbe Leben. Man liebt ihre Lieder. Sie erinnern einen an Begebenheiten der eigenen Geschichte. Man kann sie riechen diese Geschichten, wenn man die Musik hört. Die Sänger hat man verehrt oder tut es immer noch. Manchmal auch den Gitarristen oder den Bassisten. Kennen lernen wollte man sie aber nie, die Performer. Nicht wirklich.

Nun geschieht es manchmal, dass diese Performer andere Menschen treffen und sich mit ihnen unterhalten. Wenn ein Journalist dabei ist, nennt man das Ganze ein Interview.
Noch seltener geschieht es, dass der Journalist und der Performer ein gutes Gespräch führen. Eines in dem mir beim Lesen der Mensch hinter dem Performer näher kommt. Gestalt annimmt. Meist durch Äußerungen, die mit seiner/ihrer Musik nicht viel zu tun haben.

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Blogfundis kleine Welt

Felix Schwenzel, Autor als IX im wirres Blog und passionierter hybrisverdächtiger Dogmatiker rügt die Ringfahndung und hält den Autor für eine Körperöffnung.
Jamba scheint das Schlüsselphänomen zu sein, das der deutschen Bloggemeinde eine Art Identität zu geben scheint. Johnny Haeuslers Spreeblick hat sie immerhin berühmt gemacht.

Auch Felix Schwenzel reagiert empfindlich, sobald die Berichterstattung über eine Musikkappelle mit einem Hinweis und Link auf Jamba verbunden ist. Die Ringfahndung hat nun gerade dies getan. In Folge können wir uns ob der Flüche Felix Schwenzels über Sakrileg und Sündenfall nicht genug erfreuen.

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Tokio Hotel über Ärger in der Schule: „Natürlich finden uns viele Jungs scheiße, weil ihre Freundinnen auf uns abfahren“

Bill, Tom, Gustav und Georg von Tokio Hotel wurden über Nacht zu Stars. Die erste Single „Durch den Monsun“ stand vom Start weg fünf Wochen auf Platz 1, das Album „Schrei“ ging direkt in die Top Five. Dass Erfolg auch Schattenseiten hat, mussten die Magdeburger ebenso schnell lernen. In der aktuellen BRAVO-Ausgabe 41 sprechen die Jungs über die Kehrseite des Ruhms.

Das Kurfürst-Joachim-Friedrich-Gymnasium ist zum Pilgerort für Tokio-Hotel-Fans geworden: „Es warten immer bestimmt 20 Leute von der Schule. Und es werden von Tag zu Tag mehr!“, erzählt der Bill. Nicht nur Fans sind darunter, auch Neider, die die Band nicht ausstehen können. „Man kriegt manchmal Angst, was es für Leute gibt“.

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The Offspring: Mega-Act spielsüchtig

1708623853-N1297-N2373.jpgBlizzard Entertainment®, Inc. gab heute bekannt, dass die mehrfach mit Platin ausgezeichnete Band The Offspring ein Konzert als abschließendes Highlight für die BlizzCon™, Blizzards erster Spieler-Convention, geben wird.
Die BlizzCon findet am 28. und 29. Oktober 2005 im Anaheim Convention Center in Anaheim, Kalifornien, statt und bietet zwei Tage lang Spielspaß, Wettbewerbe, „Frage & Antwort“-Veranstaltungen mit den Entwicklern, ein offizielles Turnier und andere Aktivitäten, die sich rund um Blizzards Spieleentwicklungen der letzten 15 Jahre drehen.

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Ringfahndung im Fernsehen: arte Tracks interviewte Blogautoren

MME-Dreh.jpgHeute Abend wird das Interview, das MME-Redakteure für die arte-Sendung Tracks im August aufgezeichnet haben, gesendet:

Sendetermin, Donnerstag, den 22.9. gegen 23.30 Uhr

Interviewed wurden der Felix S., der Johnny H, der Shopblogger , die Überblogger vom BILDblog und meine Wenigkeit.

Frank von MME sagte mir, dass der Beitrag mit neun Minuten netto recht lang geraten sei. Wir sind gespannt und freuen uns über das bischen netfame.


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Garageband.com: Ganz große Hose

Es muß 1998 oder früher gewesen sein, da hat mich eine Website total umgehauen. imagineradio.com – ein Service bei dem man sein eigenes online Radio zusammenstellen konnte. Anders als yahoo! Musik heute, warteten die Jungs mit einer Profi-Rotation-Anwendung auf, die bis auf Songebene professionelle Programmierung ermöglichte. Kein Wunder, dass die Site für damals billige 10 Mio Dollar an MTV.com verkauft wurde.

Danach kam lange Nichts. Nach dem Zusammenbruch von audiogalaxy.com vor zwei drei Jahren erst Recht nicht.

Jetzt. Mit Aufkommen der Podcasts und dem langsamen Durchsetzen der CC-Lizenz häufen sich die qualitativ besseren Websites, die hoffentlich den Großen der Branche noch kräftig einheizen.

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laut.de ist erfolgreichstes Musikmagazin im deutschen WWW

(via tonspion.de)
Lauter als MTV
Ein Interview mit Rainer Henze von laut.de
(03.05.2005)

Klammheimlich, still und leise hat sich das Online-Musikmagazin Laut.de zum meistbesuchten Musikportal im deutschsprachigen Netz entwickelt. Ohne großes Marketingbudget im Rücken, konnte das in Konstanz beheimatete Magazin sogar MTV.de überholen.

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